Austernpilze | EAT SMARTER
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Austernpilze

Kalorienarm und lecker: Austernpilze Kalorienarm und lecker: Austernpilze

Wer Lust auf feinen Pilzgenuss hat, braucht bei Austernpilzen nicht auf den Herbst zu warten, denn die leckeren Lamellenpilze gibt es das ganze Jahr über in gleichbleibender Qualität. Gut so, denn Austernpilze punkten mit vielen kulinarischen und gesundheitlichen Vorzügen.

Das sollten Sie über Austernpilze wissen

Herkunft: Ursprünglich stammen Austernpilze aus Südostasien, wo sie im Herbst und Winter bis zum ersten Nachtfrost wild an Baumstämmen und auf morschem Holz sprießen.

Saison: Bei uns verkaufte Austernpilze kommen ausschließlich aus Zuchtanbau und sind darum rund ums Jahr zum gleichen Preis zu haben. Vor allem in Deutschland, Frankreich, Italien und Deutschland haben sich Züchter auf Austernpilze spezialisiert und ziehen sie in riesigen Hallen auf Ballen aus gehäckseltem, feuchtem Stroh heran. Das klingt einfach, bedeutet aber relativ viel Aufwand, denn die junge Pilzbrut ist empfindlich gegen Keime oder Sporen von anderen Pilzen, sodass die Züchter auf höchste Hygiene und absolute Keimfreiheit achten, um die Ernte nicht zu gefährden. Gleich nach der Ernte werden Austernpilze direkt vor Ort von Strohresten befreit, verpackt und bei maximal 3° C in den Handel transportiert und dort bei derselben Temperatur gelagert. So behandelt, halten sich Austernpilze etwa 8 Tage frisch.

Geschmack: Der dezente, feine Geschmack von Austernpilzen erinnert ein bisschen an Kalbfleisch. Im Aussehen haben Austernpilze mit ihrer Hutform und ihren Lamellen eine gewisse Ähnlichkeit mit Pfifferlingen.

Wie gesund sind eigentlich Austernpilze?

Inhaltsstoffe: Austernpilze sind besonders kalorienarm und fast fettfrei – perfekt also für alle, die gern lecker essen und dabei auf ihre Figur achten! An Vitaminen haben Austernpilze vor allem B-Vitamine und Vitamin D zu bieten, die dem Nervensystem und den Knochen gut tun. Außerdem steuern Austernpilze eine beachtliche Portion Proteine zum täglichen Eiweißbedarf hinzu, was sie besonders auch für alle Veggis interessant macht, die besonders auf eiweißreichen Fleischersatz angewiesen sind. Günstig für Figur, Darm und langes Sättigungsgefühl: Schon 200 g Austernpilze liefern gut ein Drittel der täglich empfohlenen Ballaststoffmenge von 30 g. Da Austernpilze außerdem null Kohlenhydrate enthalten, sind sie ideal für alle, die Low-Carb-Küche bevorzugen.

Forschung: Studien zeigen, dass ein in Austernpilz enthaltenes Enzym dabei hilft, den Cholesterinspiegel zu regulieren. Außerdem meinen Experten, dass bestimmte Inhaltsstoffe von Austernpilzen das Immunsystem stärken können.

Nährwerte von Austernpilzen pro 100 Gramm  
Kalorien 11
Eiweiß 2,4 g
Fett 0,2 g
Kohlenhydrate 0 g
Ballaststoffe 5,9 g

Austernpilze - gut zu wissen:

Belastung: Als reine Zuchtpilze sind Austernpilze garantiert frei von Schwermetallen oder radioaktiven Stoffen. Durch ihren hohen Eiweißgehalt und ihre Anfälligkeit für Keime und Sporen verderben sie aber relativ schnell, deshalb sollten sie immer im Kühlschrank lagern. Zu alte bzw. nicht mehr frische Austernpilze erkennen Sie übrigens leicht daran, dass sie nicht zart, sondern zäh schmecken.

Einkaufs- und Küchentipps für Austernpilze:

Einkauf: Auf dem Wochenmarkt bekommt man Austernpilze lose, im Supermarkt gibt es sie fast immer abgepackt und mit Folie bedeckt. Das hat den Vorteil, dass die Austernpilze vor Keimen geschützt sind – der Nachteil allerdings ist, dass sie unter der Kunststoffhaube leichter verderben. Leider gibt es für Austernpilze kein aufgedrucktes Mindesthaltbarkeitsdatum, sodass man nie weiß, wie lange sie schon im Laden liegen. Verbrauchen Sie darum Austernpilze möglichst bald und lassen sie sie nicht zu lange lagern: Mehr als ein bis zwei Tage sollten Austernpilze nicht im Gemüsefach des Kühlschranks liegen, am besten locker in Papier oder Küchenpapier gewickelt.

Vorbereitung: Wer Austernpilze kauft, hat wenig Arbeit: Waschen ist überflüssig, und das Putzen geht super schnell – einfach mit einem Pinsel oder Küchenpapier leicht säubern, Stielenden abschneiden und große Hüte evtl. zerteilen. In unserer Video-Kochschule können Sie sich ansehen, wie es gemacht wird. Der typische weiße Belag auf Austernpilzen ist übrigens kein Schimmel, sondern Myzel, ein natürlicher und völlig unschädlicher Bestandteil der Pilze. Wer mag, kann ihn mit Küchenpapier abwischen.

Zubereitungstipps für Austernpilze:

Zubereitung: Austernpilze sind ausgesprochen anpassungsfähig und vielseitig: Sie lassen sich dünsten, braten, frittieren, grillen und kochen; sie passen zu asiatischen Gerichten genauso gut wie in ein feines Pilzragout, in Geschnetzeltes, zu Eiergerichten oder in eine deftige Pilzpfanne. Austernpilze passen zu Fleisch, Geflügel, Wild – aber auch hervorragend zu anderen Pilzen, zu den meisten Gemüsesorten, zu Pasta, Reis oder Knödeln und Klößen. Auch das Einlegen in Essig mit Knoblauch und Kräutern bekommt Austernpilzen gut. Interessant vor allem für Vegetarier und Veganer: Große Austernpilze kann man prima panieren und wie ein Schnitzel braten.

EAT SMARTER-Empfehlung für Austernpilze:

Wichtig: Egal, ob Sie Austernpilze braten, dünsten, grillen oder kochen – halten Sie die Garzeit immer knapp, sonst werden die leckeren Pilze zäh und gummiartig.Austernpilze sollte man immer garen, denn im Rohzustand sind sie besonders schwer verdaulich und schmecken eher gummiartig sowie bitter.

Rezepte mit Austerpilz:

Rezepte mit Austernpliz finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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