Butternut-Kürbis: Rezepte & Co. | EAT SMARTER
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Butternut-Kürbis

Der Butternut-Kürbis ist ein beliebter Speisekürbis. Der Butternut-Kürbis ist ein beliebter Speisekürbis.

Lustige Form, leckerer Inhalt – das zeichnet den Butternut-Kürbis aus und macht ihn bei uns immer beliebter. Was er alles kann und was an Gutem in ihm steckt, erfahren Sie hier.

Das sollten Sie über Butternut-Kürbis wissen

Seinem Namen macht der Butternut-Kürbis alle Ehre, wie seine Fans längst wissen: Sein zartes hellorangefarbenes Fruchtfleisch betört mit buttrigem, leicht nussigem Aroma und zergeht auf der Zunge. Übrigens – auch die Kerne vom Butternut-Kürbis sind essbar und schmecken angenehm nach Nuss! Man kann sie roh knabbern oder kurz in der Pfanne anrösten und leicht salzen.

Praktisch: Man muss nicht gleich mehrere Kilo Kürbis kaufen, wenn man Lust auf Butternut hat, denn diese Sorte gibt es schon ab etwa 200 g pro Stück.

Saison: In Europa ist die Haupterntezeit für Butternut-Kürbis im Herbst. Wer mag, kann ihn aber das ganze Jahr über kaufen – Importe kommen auch außerhalb unserer Saison zum Beispiel aus Uruguay, Argentinien und Südafrika.

Herkunft: Ursprünglich stammt der Butternut-Kürbis aus Südamerika; inzwischen wächst er an den typischen hohen Reben auch in vielen anderen Ländern mit warmem Klima bzw. teilweise in Treibhäusern.

Besondere Merkmale: Zu erkennen ist der Butternut-Kürbis auf den ersten Blick an seiner birnenähnlichen Form mit langem Hals und dickem Boden, die ihm seinen Zweitnamen „Birnenkürbis“ eingetragen hat. Seine Schale ist hellgelb und kann sowohl genoppt als auch ganz glatt sein. Kerne hat der Butternusskürbis sehr wenige. Das macht seine Verarbeitung besonders leicht.

Wie gesund ist eigentlich Butternut-Kürbis?

Das zarte, hellorangefarbene Fruchtfleisch punktet besonders mit seinem hohen Gehalt an Beta-Carotin, das Haut, Haaren und der Sehkraft gut tut. Schon mit 100 g Butternut-Kürbis sind 80 % des Tagesbedarfs an Beta-Carotin gedeckt; außerdem 20 % des Tagessolls an Vitamin C. Wie alle Kürbissorten ist auch der Butternut-Kürbis ein echter Figurschmeichler: Zwar enthält er im Vergleich zu seinen Vettern relativ viele Kalorien, dafür aber kaum Fett. Besonders gesund sind übrigens die Kerne vom Butternut-Kürbis: Sie enthalten reichlich Ballaststoffe, ungesättigte Fettsäuren, Eiweiß und viele Mineralstoffe.

Nährwerte von Butternut-Kürbis pro 100 Gramm  
Kalorien 45
Eiweiß 1,1 g
Fett 0,1 g
Kohlenhydrate 8,3 g
Ballaststoffe 1,6 g

Butternut-Kürbis - gut zu wissen:

Den milden, butterartigen Geschmack des Butternut-Kürbis mögen schon die Allerkleinsten gern. Das ist in Ordnung, denn Experten haben selbst bei Babys nichts einzuwenden, wenn sie die erste feste Kost mit Butternut-Kürbis löffeln.

Einkaufs- und Küchentipps für Butternut-Kürbis:

Einkauf: Wer Wert auf möglichst volles Aroma legt, wählt am besten vollreifen Butternut-Kürbis. Achten Sie auf Farbe und Größe: Im optimalen Reifezustand färbt sich seine Schale dunkler, die Frucht ist dann etwa 25 cm lang. Ob der Butternut-Kürbis eine glatte oder genoppte Schale hat ist nicht entscheidend – sie sollte auf jeden Fall keine Risse oder andere Schäden aufweisen.

Lagerung: Lassen Sie den Stiel unbedingt dran – dann hält sich ein ganzer Butternut-Kürbis bei kühler und trockener Lagerung (zum Beispiel im Keller, in der Speisekammer oder im Gemüsefach des Kühlschranks) mehrere Monate. Schon angeschnittenen Butternut-Kürbis können Sie in Frischhaltefolie gewickelt 3-4 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Auch einfrieren ist möglich: Dafür gewürfelten Butternut-Kürbis 1-2 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren, abtropfen und abkühlen lassen. Anschließend in Dosen oder gut verschlossenen Beuteln einfrieren.

Vorbereitung: So ein Butternut-Kürbis ist mit seiner dicken Schale wirklich eine „harte Nuss“. Mit einem großen und richtig scharfen Sägemesser (z.B. einem Brotmesser) knacken Sie ihn aber leicht: einfach einmal quer, dann noch mal längs in Hälften schneiden – dann lassen sich die Kerne gut mit einem Löffel entfernen. Schneiden Sie als nächstes den Stielansatz großzügig ab und entfernen Sie dann nach und nach rundherum die Schale vom Fruchtfleisch. Klingt kompliziert? Von wegen: In unserem Video sehen Sie, wie einfach das tatsächlich geht. Hat man einmal Kerne und Schale komplett entfernt, schneidet man den Butternut-Kürbis klein: zunächst in Scheiben, dann in Würfel. Je kleiner die Würfel ausfallen sollen, desto dünner schneiden Sie die Scheiben – und umgekehrt: Für große Würfel dürfen die Kürbisscheiben gern dick sein. Das möchten Sie sich erst mal anschauen? Kein Problem, in unserer Kochschule zeigen wir, wie es gemacht wird. Je nach Rezept können Sie Butternut-Kürbis auch in super feine Streifen bzw. Julienne schneiden. Lassen Sie sich in diesem Video von Cornelia Poletto zeigen, worauf es dabei ankommt!

Selbst anbauen
Image of Kürbis Early Butternut/ Avalon F1

EAT SMARTER-Empfehlungen für Butternut-Kürbis:

Wenn es mal besonders schnell gehen soll, können Sie Butternut-Kürbis – zum Beispiel für Suppen, Pürees, Risotto oder Kürbiskuchen – auch einfach auf der Rohkostreibe oder in der Küchenmaschine raspeln. Er gart dann wesentlich schneller.

Zubereitungstipps für Butternut-Kürbis: Butternut-Kürbis gilt zu Recht als Allroundtalent, denn er ist ausgesprochen vielseitig einsetzbar. Toll schmeckt sein Fruchtfleisch zum Beispiel in Suppen wie unserer Kürbis-Möhren-Suppe, der extra kalorienarmen Kürbis-Ingwer-Suppe oder einer edlen Kürbis-Garnelen-Suppe. Butternut-Kürbis lässt sich aber auch prima zu einem Püree zerdrücken oder gibt einem warmen Salat mit Kichererbsen das gewisse Extra. Für unser Rezept für Gebratene Kürbisspalten können Sie statt Hokkaido- übrigens auch Butternut-Kürbis nehmen. Überhaupt gilt: Butternut-Kürbis ist überall da einsetzbar und ein super Stellvertreter, wo andere Kürbissorten vorgesehen sind.

Backen: Sehr lecker schmeckt Butternut-Kürbis auch gebacken: Dafür der Länge nach halbieren, Kerne herauslösen und das Fruchtfleisch leicht salzen und pfeffern. Mit Olivenöl bestreichen, mit den Schnittflächen nach unten auf ein Backblech legen und bei 180° C 25-30 Minuten backen.

Würzen: Wer Lust zum Experimentieren hat, kann beim Kochen mit Butternut-Kürbis gern tief ins Gewürzregal greifen. Das milde Fruchtfleisch verträgt kräftige Aromen wie Knoblauch, Curry, Chili oder frische Kräuter.

Rezepte mit Butternuss-Kürbis:

Rezepte mit Butternuss-Kürbis finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

Buch-Tipp
Image of Kürbis - Unser Lieblingsgemüse
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Sehr schön beschrieben, werde mein Butternut backen.
 
Das Video wie der Butternusskürbis "geschält" wird ist ja reinste Verschwendung am Produkt. So viel Abfall von eigentlich geniessbaren Anteilen. Ich schäle den Butternuss- Kürbis immer mit dem Sparschäler (wie die Kartoffeln) ... das geht im rohen Zustand wirklich super gut und man muss nicht soviel wegewerfen wie auf dem Video.
 
Der artikel hat mir eigentlich recht gut gefallen. Doch ich vermisse ausfürliche Angaben über Anbau und Pflanzenpflege im Garten
 
Der Anbau des Butternut ist unproblematisch.Vorziehen auf dem Fensterbrett oder im Gewaechshaus und Pflanzung nach den Eisheiligen im Freien in lockeren und humösen Boden (Komposter).Unkrautfrei und immer feucht halten. Platzbedarf ca 4 qm je Pflanze. Eine Pflanze deckt den Bedarf einer Familie ca. 10 Kürbisse.
 
Seit wann muss man Butternut denn schälen??? Ich verarbeite ihn seit Jahren gut gewaschen und ungeschält. Schöne Grüße Gabriele

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