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Wachteleier

Wachteleier

Von wegen nur hübsch – die schwarz gesprenkelten Wachteleier haben es kulinarisch und gesundheitlich ganz schön in sich! Alles über die kleinen Kraftpakete verrät Ihnen unsere Warenkunde.

Das sollten Sie über Wachteleier wissen

Klein, fein und kostspielig – für Wachteleier waren dies lange die Hauptmerkmale. Entsprechend kamen die nur etwa 9 g leichten Mini-Eier der Wachtel vor allem bei besonderen Anlässen auf den Tisch und galten eher als hübsche essbare Deko, weniger als „echtes“ Lebensmittel.

Kein Wunder, denn sowohl mit ihrer schwarz-weiß gesprenkelten Schale gekocht als auch in Form von kleinen Spiegeleiern gebraten machen Wachteleier optisch eine Menge her. Sie haben allerdings durchaus auch innere Werte zu bieten: In China und Japan, wo wilde Wachteln besonders häufig vorkommen, waren Wachteleier hingegen schon vor vielen Jahrhunderten als preiswerte und wichtige Quelle für Eiweiß beliebt.

Dass Wachteleier auch bei uns eines Tages das Hühnerei beim Frühstück oder Mittagessen ersetzen, ist sicher unwahrscheinlich. Eine teure und seltene Delikatesse sind sie aber dennoch nicht mehr, denn längst züchtet man die ursprünglich wilde Wachtel im großen Stil und kann darum auch Wachteleier in größeren Mengen und zu moderaten Preisen anbieten.

Saison: Wachteleier gibt es zu jeder Jahreszeit.

Geschmack: Wachteleier schmecken ganz ähnlich wie Hühnereier, dabei aber etwas intensiver und leicht „wildartig“.

Wie gesund sind eigentlich Wachteleier?

So klein sie sind – bei einigen Nährstoffen haben Wachteleier im Vergleich zu Hühnereiern die Nase vorn. Sie enthalten z.B. mehr Eisen, Vitamin B1 und Vitamin B12, aber rund 15 % weniger Cholesterin.

Wachteleier sind außerdem eine interessante Alternative für alle, die auf Hühnereiweiß allergisch reagieren.

Wachteleier: Nährwerte pro 100 g (entspricht ca. 11 Stück)  
Kalorien 154
Eiweiß 13 g
Fett 11 g
Kohlenhydrate 1 g
Ballaststoffe 0 g

Einkaufs- und Küchentipps für Wachteleier:

Einkauf: Wachteleier bekommt man in Feinkostläden, gut sortierten Supermärkten, beim Geflügel- und Wildhändler und zumindest in der Osterzeit sogar manchmal beim Discounter. Auch Bio-Läden und –Märkte haben oft Wachteleier im Sortiment.

Lagerung: Weil sie so winzig sind, verderben Wachteleier relativ rasch. Beachten Sie darum unbedingt das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Packung und bewahren Sie Wachteleier im Kühlschrank auf.

Vorbereiten: Wachteleier brauchen keine besondere Vorbereitung. Allerdings ist ihre Innenhaut besonders zäh – zum Braten schlägt man die Schale daher am besten mit einem Messer auf. Bei hartgekochten Wachteleiern zieht man die Haut nach dem Schälen und vor dem Verzehr einfach ab.

Zubereitungstipps für Wachteleier

Für Rührei, Omelett und Pfannkuchen sind Wachteleier absolut geeignet, aber viel zu schade. Denn am besten kommt ihre hübsche Optik natürlich zur Geltung, wenn man sie noch erkennen kann.

Perfekt eignen sich Wachteleier also z.B. als Spiegelei auf Toast und Tatar oder hartgekocht, gepellt und halbiert an Salaten und auf kalten Platten.

Für eine aus Asien stammende Spezialität können Sie Wachteleier nach dem Kochen und Schälen in Sojasoße marinieren – schmeckt klasse als kleiner Snack!

Rezepte mit Wachteleiern:

Rezepte mit Wachteleiern finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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"Lagerung: Weil sie so winzig sind, verderben Wachteleier relativ rasch." Das stimmt so nicht. Bei Zimmertemperatur (22°c) 3 Wochen und gekühlt (5°c) bis zu 10 Wochen und nichtmal dann sind sie wirklich verdorben sondern ausgetrocknet.