Zucchini | EAT SMARTER
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Zucchini

Zucchini sind besonders kalorienarm. Zucchini sind besonders kalorienarm.

Kaum zu glauben: Noch Mitte der 70er Jahre kannte bei uns kaum jemand Zucchini. Das hat sich zum Glück gründlich geändert – heute gehören Zucchini zu den am meisten verkauften Gemüsesorten. Warum das nicht nur kulinarisch ein Fortschritt ist, erklärt unsere Warenkunde.

Das sollten Sie über Zucchini wissen

Fast alle mögen Zucchini, aber nur wenige wissen: Zucchini sind eine Unterart vom Gartenkürbis und gehören botanisch in die Familie der Kürbisgewächse. Lässt man sie wachsen, erreichen sie wie ihre Verwandten beeindruckendes Format: Bis zu 5 kg kann eine ausgewachsene Frucht auf die Waage bringen! In der Regel erntet man Zucchini allerdings, wenn sie etwa 15-30 cm lang und ungefähr 100-300 g wiegen. Die Zucchinipflanze wuchert fast wie Unkraut und trägt unermüdlich neue Früchte. Das Kürbisgewächs ist ausgesprochen anspruchslos; es blüht und gedeiht fast überall und unter fast allen klimatischen Bedingungen. Kälte allerdings macht ihrem Wuchern ein abruptes Ende, weswegen sie hierzulande nur im Sommer unter freiem Himmel gedeiht. Die meiste Zeit des Jahres kommen Zucchini aus den Ländern rund ums Mittelmeer zu uns. Dort schätzt man nicht nur die bei uns besonders bekannten dunkelgrünen Sorten, sondern auch Zucchini mit hellgrüner oder gelber Haut. Sehr beliebt und inzwischen auch bei uns angesagt sind runde Zucchini, die so genannten „Rondini“, die sich toll zum Füllen und Schmoren eignen. In der Sterne-Gastronomie spielen außerdem Baby-Zucchini eine Rolle. Denn Feinschmecker sind sich einig: Je kleiner die Zucchini, desto zarter sind sie.

Saison: Zucchini gibt es das ganze Jahr über – im Sommer auch aus heimischem Anbau, sonst hauptsächlich aus Spanien, Italien, Frankreich, der Türkei und den Niederlanden.

Herkunft: Die ersten, die Zucchini als Neuzüchtung und Unterart des Gartenkürbis anbauten, waren die Italiener. Sie feiern traditionell bis heute den 7. Mai als „Tag des Zucchino“, denn ab April beginnt die Aussaat des Kürbisverwandten.

Geschmack: Ob grün oder gelb, ob groß oder im Miniformat: Zucchini schmecken leicht nussig, aber zurückhaltend und sehr mild.

Wie gesund sind eigentlich Zucchini?

Mit nur wenigen Kalorien und einem Fettgehalt von unter 1 % gehören Zucchini zum Must-have für alle, die gerne gut essen und dabei schlank bleiben wollen. Auch sonst haben Zucchini der Gesundheit einiges zu bieten: Sie enthalten reichlich Kalium, das für verschiedene Stoffwechselprozesse Bedeutung hat; dazu kommen Magnesium für starke Muskeln und Nerven sowie relativ viel Eisen. Wegen des niedrigen Kohlenhydratgehalts sind Zucchini auch für Diabetiker ein ausgesprochen gesunder Genuss und eignen sich perfekt für die Low-Carb-Küche

Nährwerte von Zucchini pro 100 Gramm  
Kalorien 19
Eiweiß 1,6 g
Fett 0,4 g
Kohlenhydrate 2,2 g
Ballaststoffe 1,1 g

Einkaufs- und Küchentipps für Zucchini:

Einkauf: Qualität erkennen Sie schon am Aussehen: Eine glatte, glänzende und makellose Schale zeigt, dass die Zucchini frisch geerntet und optimal gelagert wurden. Beim Berühren der Früchte sollte die Schale kaum nachgeben, die Zucchini sollten schön fest sein.

Lagerung: Frische Zucchini halten sich bei einer Temperatur von mindestens 8°C im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu zehn Tage. Lagern Sie Zucchini nicht zusammen mit Äpfeln oder Tomaten, denn beides enthält ein Gas namens Ethylen, das Zucchini schnell schlapp statt knackig werden lässt!

Vorbereiten: Die Vorbereitung von Zucchini ist kinderleicht, wie unser Kochschul-Video beweist: Einfach waschen, trockentupfen, Stiel- und Blütenansatz mit dem Messer abschneiden – fertig! Je nach Rezept können Sie die Zucchini anschließend in Scheiben schneiden, halbieren und aushöhlen oder würfeln.

EAT SMARTER-Empfehlung für Zucchini:

Wer Zucchini mit Blüten im Garten hat oder sie im Hochsommer mit etwas Glück auf dem Markt findet, greift am besten schnell zu. Sie sehen nämlich nicht nur toll aus, sondern lassen sich auch zu ausgesprochenen Köstlichkeiten verarbeiten. Die großen Blüten der weiblichen Pflanzen eignen sich hervorragend zum Füllen, beispielsweise mit Hackfleisch, Fischfilet oder Garnelen. Gegrillte Zucchini mit Blüten sind eine kalorienarme Leckerei; in Teig getauchte und frittierte Zucchiniblüten schmecken als delikate Knabberei oder als raffinierte Krönung von Pasta.

Zubereitungstipps für Zucchini:

Nur wenige Gemüsesorten sind so vielseitig wie Zucchini. Sie schmecken roh, gedünstet, geschmort, gegrillt oder gebraten gleichermaßen gut und machen als Beilage oder im Salat eine ebenso gute Figur wie in Aufläufen, Suppen und mit Fleisch oder als vegetarisch gefüllte Zucchini als Hauptgericht. Besonders gut vertragen sich Zucchini mit anderen mediterranen Gemüsesorten wie Tomaten, Paprikaschoten und Auberginen, was sie zum klassischen Bestandteil z.B. der französischen Ratatouille macht.

Würzen: Erlaubt ist bei Zucchini, was gefällt. Zu ihrem dezenten Geschmack passen aber besonders gut mediterrane Kräuter wie Thymian und Oregano, frischer Knoblauch und Kreuzkümmel.

Rezepte mit Zucchini:

Rezepte mit Zucchini finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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Ich habe gelesen, daß bittere Zucchini sogar sehr giftig sein können. Haben Sie da Infos?
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Guten Tag Anjana, grundsätzlich sind Zucchini aus dem Supermarkt ungefährlich und können ohne Bedenken gegessen werden. Zucchini aus dem eigenen Anbau wiederrum können Giftstoffe entwickeln, wenn diese im Wachstum nicht genug Wasser erhalten haben. Erstes Anzeichen ist ein sehr bitterer Geschmack. Sollten Sie also eine sehr bittere Zucchini aus dem eigenen Garten geerntet haben, verspeisen Sie diese lieber nicht. Das gilt übrigens auch für Kürbise! Viele Grüße von EAT SMARTER
 
Hallo, Zucchinis eignen sich aufgrund weniger Kohlenhydrate für Diabetiker? Ist es nicht eher laut neuestem Stand das Fett, was ein Diabetiker meiden sollte? Laut Büchern wie http://www.amazon.de/Neal-Barnards-Program-Reversing-Diabetes/dp/1594868107/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1449836697&sr=8-1&keywords=reversing+diabetes ist es sogar für sehr Sinvoll für Diabetiker, sich High Carb zu ernähren.
 
Ihre Ausführungen wundern mich. Unsere Zuchini schmecken roh nach nichts außer etwas bitter. Unangenehm bitter. Beinahe ungenießbar. Von Nussgeschmack garkeine Spur. Zumindest bei den Bio-Zuchini nicht
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Hallo Arth, wie auch bei vielen anderen Gemüsesorten, gibt es unterschiede von Zucchini zu Zucchini und so auch im Endeffekt in dem Gehalt an Bitterstoffen. Sie dürfen gerne roh verzehrt werden, sollten aber nicht gegessen werden, wenn das Gemüse unerträglich bitter ist. Ein etwas bitterer Geschmack ist normal. Viele Grüße von EAT SMARTER