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Muskat

 

Seit mehr als 2000 Jahren werden die Früchte des Muskatbaumes, also seine Samenkerne, gerieben als Gewürz verwendet. Eine Prise frisch geriebener Muskat schmeckt nicht nur gut, sondern regt auch die Verdauung an. Das gilt noch mehr für die intensiver und feiner schmeckende Muskatblüte (Macis), dem getrockneten roten Samenmantel der Muskatfrüchte. Zwei der vielen enthaltenen Aromastoffe (ätherische Öle) wirken ähnlich wie starke Anregungsmittel (Amphetamine) und heben die Stimmung.

 

Gut zu wissen

Die anregenden Stoffe sind nicht ganz ungefährlich. Hier gilt wie überall: Die Dosis macht das Gift. Nach dem Verzehr von mehreren Muskatnüssen auf einmal zeigen sich Vergiftungserscheinungen mit Harndrang, schweren Kopfschmerzen und unangenehmen Rauschzuständen. Ein Missbrauch von Muskat als Rauschmittel ist aber kaum zu befürchten, dafür sind die Effekte viel zu unangenehm und der penetrante Geschmack einer großen Menge zu widerwärtig. Bei Kleinkindern ist Vorsicht geboten: Sie könnten versehentlich eine Muskatnuss in den Mund stecken und sie dann verschlucken.

 

EatSmarter EMPFEHLUNG:

Würzen Sie nach Herzenslust mit Muskat und Macis. Das intensive Aroma schützt vor Überdosierungen. Verschimmelte Muskatnüsse oder schimmelig riechendes Pulver unbedingt wegwerfen. Die verdorbenen Gewürze könnten Pilzgifte (Aflatoxin) enthalten.

 

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