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19. Mai 2015

Schluss mit den Kopfschmerzen! Diese Maßnahmen helfen

Es gibt mehr als 200 Varianten von Kopfschmerzen. Es gibt mehr als 200 Varianten von Kopfschmerzen.

Im Kopf hämmert und dröhnt es. Doch Schmerzmittel sind nicht immer die beste Lösung. Erfahren Sie, wann ein Arztbesuch ratsam ist und wie Sie Kopfschmerzen lindern können.

Etwa 54 Millionen Deutsche – also etwa 70 Prozent der Bevölkerung – leiden unter anfallsweisen oder chronischen (immer wiederkehrenden) Kopfschmerzen. Bei drei bis fünf Prozent der Menschen tritt das Dröhnen und Ziehen im Kopf sogar täglich auf. Experten unterscheiden mehr als 200 verschiedene Varianten. Kopfschmerzen sollte man nicht zuletzt deshalb unbedingt ernst nehmen.

Suchen Sie in jedem Fall einen Arzt auf, sofern Kopfschmerzen

  • besonders stark ausgeprägt sind oder weitere Symptome wie Lähmungen, Gefühls-, Seh-Gleichgewichtsstörungen oder starker Schwindel hinzukommen,
  • erstmals während oder nach körperlicher Anstrengung auftreten,
  • nach einer Kopfverletzung auftreten,
  • an mehr als zehn Tagen pro Monat vorhanden sind,
  • nicht (mehr) auf Medikamente ansprechen und darüber hinaus hohes Fieber, ein epileptischer Anfall oder Bewusstlosigkeit auftreten.

Mediziner können sogenannte Schmerztypen häufig schon mithilfe eines Fragebogens und anhand erstellter Kopfschmerzkalender identifizieren.

Unterschieden werden grundlegend primäre und sekundäre Kopfschmerzen. Primär bedeutet: Der Schmerz selber entspricht der Krankheit. Er wird nicht durch eine andere Erkrankung ausgelöst. Mit einem Anteil von über 90 Prozent sind primäre Kopfschmerzen (beispielsweise Spannungskopfschmerzen) die häufigste Kopfschmerzart. Sekundär bedeutet: Der Schmerz ist die Begleiterscheinung einer anderen Krankheit und verschwindet, sofern diese geheilt ist. Behandelt werden muss in diesem Fall insbesondere die Grunderkrankung.

Ist der Befund zunächst unklar, können Blutuntersuchungen, eine Computertomografie oder eine Kernspintomografie dabei helfen, der Schmerzursache auf den Grund zu gehen.

Migräne schränkt den Alltag der Betroffenen extrem ein

Zu einer besonderen Form der primären Kopfschmerzen zählt die Migräne. Im Falle einer Migräneattacke müssen viele Betroffene Bettruhe halten. Sie leiden unter starken Schmerzen, die häufig mit Begleitstörungen wie Übelkeit, Erbrechen, Lärm- und Lichtüberempfindlichkeit auftreten. Zudem können schwere neurologische Störungen in Form sogenannter Auren vorkommen – also visuelle Einschränkungen wie Zickzacklinien, Schleierbildung oder Schlierensehen. Eine Migräne tritt zudem häufig länger auf als beispielsweise Spannungskopfschmerzen. Die Attacken können bis zu drei Tage andauern und bei schweren Verläufen an zehn, 15 oder sogar 30 Tagen im Monat präsent sein. Diese Kopfschmerzen bestimmen den Lebensrhythmus und schränken Betroffene im Alltag massiv ein.

Die TK hat mit der Schmerzklinik Kiel, dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) und mit rund 400 niedergelassenen Schmerztherapeuten ein bundesweites Netzwerk aufgebaut, das in der Therapie von Migräne und chronischen Kopfschmerzen neue Wege geht. Weitere Informationen finden Sie hier.

Medikamente können helfen

Bei gewöhnlichen Kopfschmerzen, die beispielsweise auf einem Flüssigkeitsmangel basieren, können derweil rezeptfrei erhältliche Medikamente die Beschwerden lindern. Bei der häufigsten Kopfschmerzform, dem gelegentlichen Spannungskopfschmerz, rät die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft zur Einnahme von Kombinationspräparaten aus Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Koffein, die besonders wirksam sein sollen. Auch Einzelsubstanzen wie Acetylsalicylsäure, Paracetamol und andere Schmerzmittel, zum Beispiel Ibuprofen, werden empfohlen. Doch hin und wieder lassen sich Kopfschmerzen auch wunderbar ohne Medikamente behandeln.

Auf den folgenden Seiten haben wir sechs Tipps für Sie zusammengestellt, die dabei helfen, Kopfschmerzen zu lindern und ihnen aktiv vorzubeugen.

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Hätten Sie auch Tipps bei Clusterkopfschmerz? Das einzige, das etwas hilft bei mir ist Sauerstoff. Lieben Dank Manuela