Porridge – das neue In-Frühstück | EAT SMARTER
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Haferbrei-Trend

Porridge – das neue In-Frühstück

Porridge

Die Zeiten von Brötchen und Brot belegt mit Marmelade, Käse oder Wurst zum Frühstück sind vorbei. Und auch das Müsli, als gesunde Variante für den Start in den Tag, muss um seine alleinige Stellung fürchten. Denn Porridge (engl. für Haferbrei) bahnt sich seinen Weg über zahlreiche Blogs auf unseren Frühstückstisch. Eine gesunde Angelegenheit.

Porridge: steigende Nachfrage

Wenn Blogger nicht mehr über die neuesten Teile in ihrem Kleiderschrank, sondern über Haferbrei schreiben, auf der Bio-Fach Messe zahlreiche neue Produkte der warmen Frühstücks-Mahlzeit vorgestellt werden und die Daily Mail sogar von „Oat Cuisine“ spricht, dann muss etwas dran sein am Hype um Porridge,  der bei uns eher als Haferbrei bekannt ist. Auch die Zahlen sprechen für sich. Während die Brei-Produkte zwischen September 2010 und August 2011 laut bioVista einen verschwindend geringen Anteil (unter einem Prozent) in der Kategorie Müsli ausmachten, vervielfachte sich der Wert in den letzten Jahren. Bereits im Oktober 2012 waren es sieben Prozent. Tendenz stark steigend.

Porridge: der Ursprung

Ursprünglich kommt Porridge aus Schottland und wurde dort besonders von Arbeiterfamilien zum Frühstück gegessen. Aber auch als Mittags- oder Abendmahlzeit wurde der Brei verzehrt. Während die Getreideflocken heute direkt mit Wasser oder Milch vermengt werden, war es früher anders üblich. Kalte Milch, Sahne oder Buttermilch standen auf dem Tisch, der volle Löffel wurde dann direkt in die Flüssigkeit getaucht. Gesüßt wurde Porridge in Schottland nur für Kinder. Die Engländer geben hingegen ordentlich Zucker hinzu.

Porridge: Ab in den Supermarkt

In Supermärkten und Bioläden werden mittlerweile zahlreiche Fertigbreie angeboten. Die Geschmacksrichtungen reichen von Schoko-Banane über Chai bis hin zu Fruchtvarianten mit Heidelbeeren, Apfel oder Erdbeere. Und obwohl die Instantprodukte schnell zubereitet und daher ideal fürs Frühstück im Büro geeignet sind, haben sie zwei erhebliche Nachteile. Sie enthalten meist sehr viel Zucker und sind im Vergleich zu selbstgemachtem Porridge ziemlich teuer.

Porridge selber machen

Porridge mit FeigenKostengünstiger und nicht viel zeitaufwendiger ist die „Do it yourself“-Variante. Erlaubt ist dabei, was schmeckt. Die Grundzutat bilden Haferflocken – auch Dinkelflocken eignen sich für die Zubereitung. Wer Kalorien sparen will oder laktoseintolerant ist, kocht statt Milch einfach Wasser auf. Darin quillt das Getreide genauso gut. Mit Vanille oder Zimt bekommt der Porridge – ganz ohne Zucker – eine süße Note. Honig oder Agavendicksaft haben den gleichen Effekt.
Probieren Sie zum Beispiel den EAT SMARTER Multikorn-Porridge oder die fruchtige Variante mit Beeren. Feigen passen mit Nüssen und Honig ebenfalls sehr gut zu Haferbrei. Exotisch wird es mit dem Porridge auf indische Art.

Porridge: gesund und sättigend

Ein reichhaltiges Frühstück mit dick belegten Brötchen, Eiern und Speck kann zwar lecker sein, doch smart ist es nicht und das Tief ist so, kurz nach dem Aufstehen, schon vorprogrammiert. Porridge ist für den Körper hingegen ideal. Das Getreide bringt uns auf Touren und versorgt den Körper mit Eiweiß, Fett, Kohlenhydraten, Vitaminen und Ballast- und Mineralstoffen. Außerdem gilt der Haferbrei als äußerst magenschonend. Und obwohl die Flocken viele Kalorien enthalten, machen sie nicht unbedingt dick. Denn die enthaltenen Ballaststoffe regulieren die Verdauung, machen lange satt und halten den Blutzucker- und Cholesterinspiegel in Zaum.
Nach den sündigen Hypes um Cupcakes und Cronuts ist der Porridge-Trend endlich mal einer, der Sinn macht und gesund ist.

(chil)

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Meine Frühstücksvariation: eine Tasse Haferflocken, zwei Tassen Wasser, ein TL Leinsamen, eine halbe kleingeschnippelte Birne oder anderes Obst, aufkochen lassen, Herd ausschalten und bei mehrmaligem Umrühren quellen lassen. Nach fünf Minuten ist der Brei fertig. Zum Schluss süße ich noch mit einem Teelöffel unraffiniertem braunen Rohrzucker. Super lecker, sehr gut verträglich und hält lange satt.
 
Sg. Mitarbeiter! Ich habe 3-jährige Zwillinge und bin gerade dabei, mein Übergewicht noch von der Schwangerschaft abzunehmen. Eine gesunde Ernährung ist mir sehr wichitig. Ich bin im Internet auf Ihre Seite gestoßen und habe mir eine gratis Zeitschrift bestellt, ich kannte die Seite und Zeitschrift "eatsmarter"vorher nicht. Habe auch weiterhin Interesse daran. Es sind auf Ihrer Internetseite auch 8 ältere Ausgaben der Zeitschrift abgebildet - ich hätte auch an diesen Interesse. Gibt es die Möglichkeit, diese noch zu beziehen? LG von Doris Hebenstreit
Bild des Benutzers EAT SMARTER
Hallo Doris Hebenstreit, Sie können alle bisherigen Hefte hier einsehen: http://shop.interabo.de/eatsmarter/category/einzelhefte.html und die meisten davon auch nachbestellen. Viele Grüße von EAT SMARTER
 
Das neue In-Frühstück? Aber nur für Hinterwäldler und Zurückgebliebene. Ich ess Haferflockenbrei seit 50 Jahren.
 
Ja und, hat es dir was gebracht auf's leckere Frühstücksbrötchen mit Rührei zu verzichten?

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