Wenn Schnarchen krank macht | EAT SMARTER
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Expertentipps

Wenn Schnarchen krank macht

Nicht nur nervtötend, sondern auch gefährlich: Wer unregelmäßig schnarcht und Atemaussetzer hat, hat ein höheres Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. Prof. Arzt erklärt, warum ein Besuch im Schlaflabor Leben retten kann.

1.Warum schnarchen einige Menschen und andere nicht?

Schnarchen Tipps

Prof. Arzt: Ob jemand schnarcht oder nicht, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Zunächst einmal gilt: Je älter man ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man schnarcht. Untersuchungen haben darüber hinaus gezeigt, dass Männer häufiger schnarchen als Frauen. Und auch Übergewicht und Adipositas können die nächtlichen Schnarchgeräusche auslösen.  Hinzu kommen Allergien und anatomische Ursachen, welche die oberen Atemwege verengen und dafür sorgen, dass Gaumenzäpfchen und -segel lautstark mit dem Atem vi­brieren – etwa eine Unterkieferfehlstellung oder eine krumme Nasenscheidewand.

Unser Experte: Prof. Dr. Michael Arzt
Als Professor für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Schlaf- und Beatmungsmedizin leitet Arzt das Schlafmedizinische Zentrum der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II an der Universität Regensburg. 2013 erhielt er den Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). www.schlaf-medizin.de

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Hallo an alle, auch ich habe eine Schlafapnoe. Mir wurde nach dem Schlaflabor ein Gerät verpasst. Damit kam ich nicht zurecht. Die ersten 2 Stunden habe ich damit wunderbar geschlafen. Doch nach diesen 2 Stunden bekam ich Atemnot. Ich musste das Gerät abschalten. Nach über einem Monat wurde mir bekannt, dass da evtl. auch der Zahnarzt helfen kann. Mein Zahnarzt hat dies aber nur in Zusammenarbeit mit meinem Lungenfacharzt gemacht. Ich bekam eine sogenannte Schnarcher-Schiene. Bevor ich diese Schiene bekam hatte ich 28 Aussetzer pro Stunde und eine Sauerstoffsättigung von nur noch 78 %. Nachdem ich die Schiene bekommen habe waren sämtliche Aussetzer weg (0) und die Sauerstoffsättigung ging auf 94 % hoch. Zu dieser Schiene muss ich aber noch sagen, dass diese nicht bei jedem Patienten angewendet werden kann. Mein Mann z.B. kann nicht auf sein Gerät verzichten. Ich schreibe diesen Kommentar nur, damit viele Patienten, die auch mit dem Gerät nicht zurecht kommen, einmal über die Zahnschiene (sie muss selbst bezahlt werden) nachdenken.