Kokosnuss | EAT SMARTER
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Kokosnuss

Kokosnuss: harte Schale, exotischer Kern Kokosnuss: harte Schale, exotischer Kern

Warenkunde Kokosnuss: Was Sie über Kokosnuss wissen sollten und was sie so gesund macht.

Das sollten Sie über die Kokosnuss wissen

Harte Schale, köstlicher Kern: Die Kokosnuss ist begehrt, obwohl es nicht ganz einfach ist, beziehungsweise eines Tricks bedarf, sie zu knacken. Trotzdem gehört sie in den Anbauländern zu den wichtigen Grundnahrungsmitteln, aus dem man unter anderem Kokosmilch für süße und herzhafte Gerichte, Kokosraspeln und nicht zuletzt sogar zu Kokosöl verarbeitet wird (Warenkunde Kokosöl). Bis zu 60 der kindskopfgroßen Steinfrüchte trägt eine Kokospalme pro Jahr – nicht viel, aber die Masse macht´s: Kokosnüsse wachsen auf riesigen Plantagen. Eine Kokosnuss kann bis zu 2,5 kg schwer werden, doch egal, wie groß – der Aufbau ist immer derselbe: Unter einer grünen oder hellbraunen wasserdichten Haut (die nach der Ernte sofort entfernt wird) zeigt sich die typische trockene Faserschicht. Darunter steckt die zwar nur ½ cm dicke, aber extrem harte Schale mit drei „Augen“. Knackt man sie, kommt man im wahrsten Sinn des Wortes zum Kern der Sache, nämlich zur zarten rotbraunen Samenschale mit dem schneeweißen und köstlichen Fleisch, in dessen Mitte sich das kostbare Kokoswasser findet.

Apropos kostbar: In etwa einer von 11.000 Kokosnüssen befindet sich eine sogenannte „Kokosperle“, die einer echten Perle in Größe und Form sehr ähnlich sieht. Sie entsteht dadurch dass nicht nur zwei, sondern alle drei „Augen“ der Kokosnuss zuwachsen. Dadurch kapselt sich der Keimling im Inneren der Kokosnuss ein; es formt sich die Kokosperle.

In ihren Herkunftsländern hat die Kokosnuss aber keineswegs nur als Nahrungsmittel Bedeutung: Man stellt aus den Fasern ihrer Schale auch viele Alltagsgegenstände wie z.B. die bei uns bekannten Kokosmatten her; die Schale dient als Material für Schnitzereien und die Rückstände aus der Ölpressung kommen als Viehfutter und Dünger zum Einsatz.

Saison: Eine frische Kokosnuss kann man das ganze Jahr über kaufen.

Herkunft: Die ursprüngliche Heimat der Kokosnuss ist geheimnisumwittert: Kokosnüsse wachsen vor allem in Meeresnähe und können, wenn sie ins Wasser plumpsen, tausende von Kilometern über die Ozeane treiben und dabei keimfähig bleiben. Die ersten Fundorte sagen also nicht unbedingt etwas über ihre eigentliche Herkunft. Man vermutet aber inzwischen, dass die Kokosnuss von einer tropischen Inselgruppe namens Melanesien im Stillen Ozean stammt. Heute existieren die größten Kokosnuss-Kulturen in Indien, Sri Lanka, Malaysia, Indonesien, Brasilien, Elfenbeinküste sowie auf den Philippinen, den Westindischen Inseln und in der Dominikanischen Republik.

Geschmack: Obwohl die Kokosnuss botanisch nicht zu den Nüssen, sondern zu den Steinfrüchten zählt, macht ihr Name Sinn – ihr schneeweißes Fleisch schmeckt tatsächlich nussähnlich. Das im Inneren steckende Kokoswasser hingegen hat einen süßlichen und zugleich leicht säuerlichen Geschmack.

Wie gesund ist eigentlich Kokosnuss?

In ihren Herkunftsländern gehört die Kokosnuss nicht umsonst zu den als besonders nahrhaft beliebten Lebensmitteln: Sie enthält vor allem reichlich pflanzliches Fett. Das macht sie leider nicht gerade zur geeigneten Delikatesse für diejenigen, die auf Diät sind. Immerhin gleichen die ebenfalls beachtlichen Mengen an Ballaststoffen diesen Nachteil wieder etwas aus. Sehr kalorien- und fettarm ist nur das Kokoswasser.

Nährwerte von Kokosnuss pro 100 Gramm  
Kalorien 363
Eiweiß 3,9 g
Fett 36,5 g
Kohlenhydrate 4,8 g
Ballaststoffe 9 g

Einkaufs- und Küchentipps für Kokosnuss

Einkauf: Machen Sie den Schütteltest, wenn Sie eine frische Kokosnuss kaufen möchten: Gluckert es dabei hörbar, können Sie davon ausgehen, dass die Kokosnuss den optimalen Zustand hat. Denn je frischer sie ist, desto mehr Kokoswasser enthält sie noch.

Lagerung: Frische Kokosnüsse vertragen eine etwas längere Lagerzeit. Im Gemüsefach des Kühlschranks halten sie sich etwa 2-3 Wochen.

Vorbereiten: Die wenigsten von uns trauen sich an frische Kokosnüsse heran. Dabei ist das Knacken der steinharten Kokosnuss gar nicht so schwierig, wenn man einmal weiß, wie´s geht. Sie brauchen dafür einen harten, spitzen Gegenstand – am besten einen Schraubenzieher -, einen Hammer und ein spitzes Küchenmesser. Mit dem Schraubenzieher vergrößern Sie die beiden zugewachsenen „Augen“ und lassen das Kokoswasser in einen Becher ablaufen. Nun mit der spitzen Seite des Hammers in der Mitte der Schale rundherum schlagen, bis sich ein langer Riss bildet, an dem entlang man die Kokosnuss dann leicht aufbrechen kann. Jetzt lässt sich das Fleisch mit dem Messer aus den Schalenhälften lösen. Übrigens: Eine sehr anschauliche Video-Anleitung wie Sie den Saft aus der Kokosnuss erhalten finden Sie in unserem Kochschulvideo.

Zubereitungstipps für Kokosnuss:

Frisches Kokosnussfleisch schmeckt roh und pur besonders gut als Knabberei. Sie können es aber auch in feine Würfel, Streifen oder Scheiben schneiden sowie natürlich raspeln oder hobeln. So zerkleinert passt Kokosnuss wunderbar zu Obstsalaten, Desserts, Kuchen und Torten. Ein exotisches Highlight ist Kokosnuss auch in tropischen Gerichten wie zum Beispiel einer indischen Gemüse-Reis-Pfanne oder dem edlen Goa-Garnelen-Topf. Mit frischer Kokosnuss lassen sich außerdem raffinierte Currys zaubern – ob vegetarisch wie im Okraschoten-Curry oder als feines Fischcurry, das dekorativ in der Kokosnuss angerichtet wird. Das Kokoswasser aus der frischen Kokosnuss kann man gut als Basis für Cocktails, Cremes und Saucen verwenden oder einfach gut gekühlt trinken.

Rezepte mit Kokosnuss:

Rezepte mit Kokosnuss finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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