Steckrüben | EAT SMARTER
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Steckrüben

Steckrüben werden auch "schwedische Rüben" genannt. Steckrüben werden auch "schwedische Rüben" genannt.

Als Viehfutter verschrien, als wenig lecker verschmäht: Die Steckrübe hat es wirklich nicht leicht. Dabei ist es höchste Zeit, den ramponierten Ruf der Rübe zu retten. In unserer Warenkunde erklären wir Ihnen, warum nicht nur Sterneköche die lange verkannten Steckrüben gerne auftischen.

Das sollten Sie über Steckrüben wissen

Steckrüben galten bisher nicht gerade als kulinarisches Schmankerl. Eher rümpfte man die Nase über das auch Kohlrübe genannte Wintergemüse – nicht zuletzt, weil es in Notzeiten oft als einziges zur Verfügung stehendes Nahrungsmittel herhalten musste. Besonders im so genannten Steckrübenwinter gegen Ende des 1. Weltkriegs bekam es als ungeliebter Notnagel und Ersatz für fast alles andere Essbare sein Image weg. Aber inzwischen hat sich viel getan: Neuere Züchtungen haben aus der ehemaligen Vieh- und Notnahrung ein richtig delikates Gemüse gemacht. Der beste Beweis dafür: Sogar Sterneköche geben Steckrüben inzwischen einen Platz auf ihren Speisekarten und zaubern daraus in der Saison Feines wie Steckrüben-Cremesuppen oder Pürees. Saison: Die Haupterntezeit für Steckrüben ist im Oktober und November; verkauft wird das Gemüse den gesamten Winter über. Herkunft: Wie schon einer ihrer zahlreichen Zweitnamen verrät, kam die „schwedische Rübe“ im 17. Jahrhundert aus Skandinavien zu uns. Woher Steckrüben tatsächlich ursprünglich stammen, ist bis heute nicht geklärt. Fest steht nur, dass das auch Kohlrübe genannte Gemüse aus einer Kreuzung von Kohlrabi und Herbstrübe entstanden sein soll. Geschmack: Geschmacklich erinnert das gelbe Fleisch der leicht süßlichen Steckrüben an Pastinaken und Möhren.

Wie gesund sind eigentlich Steckrüben?

Der Nährstoffgehalt von Steckrüben kann sich sehen lassen: Traubenzucker, Eiweiß, ätherische Öle, wichtige Mineralstoffe, Beta-Karotin sowie die Vitamine B1, B2 und C machen die Rübe zu einem echten Powergemüse. Da Steckrüben fast gar kein Fett enthalten, eignen sie sich auch perfekt für alle, die auf ihre Figur achten.

Nährwerte von Steckrüben pro 100 Gramm  
Kalorien 29
Eiweiß 1,2 g
Fett 0,2 g
Kohlenhydrate 3,7 g
Ballaststoffe 3 g

Einkaufs- und Küchentipps für Steckrüben:

Einkauf: Ähnlich wie bei Kohlrabi gilt für Steckrüben: Je kleiner sie sind, desto zarter und frischer schmecken sie meist. Achten Sie darauf, dass die Schale von Steckrüben glatt und prall aussieht und keine Wurmlöcher oder andere Beschädigungen hat. Lagerung: Damit der süßliche Geschmack und die Nährstoffe erhalten bleiben, sollte man die Steckrüben nicht länger als etwa zehn Tage im Gemüsefach des Kühlschranks lagern.  Zwar kann man Steckrüben auch sehr viel länger aufbewahren, aber ältere Exemplare schmecken leicht „muffig“ und sind mit Schuld am anrüchigen Ruf dieses Gemüses. Vorbereiten: Steckrüben mit einem Sparschäler großzügig schälen und eventuell vorhandene holzige Stellen entfernen. Anschließend das Gemüse in Scheiben schneiden und dann je nach Rezept würfeln oder stifteln.

EAT SMARTER-Empfehlung für Steckrüben:

Weil Steckrüben so schön süß schmecken, mögen schon Babys sie gerne essen. Das ist gut so, denn gerade auch für die kleinsten Genießer ist der hohe Gehalt an Beta-Karotin in Steckrüben günstig: Es sorgt für gesunde Haut und Haare und stärkt die Abwehrkräfte gegen Infektionen.

Zubereitungstipps für Steckrüben:

Gut Ding will Weile haben, ist die Devise bei Steckrüben: Roh sind sie ungenießbar und bissfest ist auch kein optimaler Zustand – am besten gart man sie in wenig Brühe oder Salzwasser je nach Größe 30-40 Minuten. Steckrüben sind perfekt für ein Püree wie zum Beispiel unser feines Steckrüben-Kartoffel-Püree zu Forellenfilet. In Würfel oder Stifte geschnitten schmecken Steckrüben als Gemüsebeilage, in Eintöpfen oder Aufläufen. Sie lassen sich aber auch wie Pommes frites frittieren oder zu köstlichen Rösti verarbeiten. Vegetarier machen aus Steckrüben gerne „Schnitzel“: einfach in Scheiben schneiden, vorgaren, mit Semmelbröseln panieren und knusprig braten. Auch eine Kombination aus Paniermehl und geriebenem Parmesan ergibt eine spannende Variante. Würzen: Richtig raffiniert wird die schlichte Steckrübe, wenn man sie mit Gewürzen aufpeppt. Probieren Sie zum Beispiel mal unser kalorienarmes Püree mit Curry oder den Puten-Steckrüben-Topf mit Sternanis. Intensive, leicht scharfe Gewürze wie frisch gemahlener Pfeffer oder frisch geriebene Muskatnuss setzen köstliche Kontraste zum leicht süßlichen Aroma von Steckrüben.

Rezepte mit Steckrüben:

Rezepte mit Steckrüben finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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Finnlands Kinder essen seit Generationen Steckrüben als Rohkost-Süßigkeit, ich habe es auch bereits getan und es ist sehr lecker. Hat der Autor schon mal eine Steckrübe in der Verarbeitung gehabt? Ich finde es sollte Pflicht sein, dass jeder Autor das getan haben muss und auch weitreichend informiertsein muss.
 
Wenn das eine Antwort auf meine Frage sein sollte, komme ich nicht ganz zurecht damit. Ich wollte eigentlich nur wissen ob Steckrüben ein blähendes (!!) Gemüse sind oder nicht. Weder Kritik am Autor üben noch sonst etwas. Die Antwort auf meine Frage bzw. zu der Verträglichkeit bei meiner Krankheit habe ich daher leider immer noch nicht. Es wäre schön, wenn jemand -ev.mit denselben Problemen- Erfahrungen nach dem verspeisen sammeln konnte.
 
Hallo, der Bericht war sehr aufschlußreich und interessant - vor allem die vielen gesunden Nährstoffe haben mit beeindruckt. Ich würde jetzt auch sehr gerne mit Steckrüben kochen, habe aber ein Problem: seit ca. 40 Jahren leide ich an Morbus Crohn (Darmkrankheit) und kann absolut nichts Blähendes essen ! Keinen Kohl, Zwiebel, Sellerie, Hülsenfrüchte, Bohnen etc. 3x wurde bei mir schon ein Stück Darm entfernt (das letzt aber vor 25 Jahren) - jetzt lebe ich gut, ohne Tabletten und Schmerzen, muss aber sehr mit meinem Essen aufpassen. Meinen Sie, Steckrüben wären möglich für mich? Kohlrabi kann ich essen, wenn auch nicht allzu große Mengen. Ich würde mich wirklich sehr über eine Antwort freuen - habe leider auch bei Wikipedia nichts gefunden. Viele Grüße Marita Verner
 
Habe es mir gerade im Supermarkt in Irland gekauft bei Dunnes Stores, als Puree. Schmeckt sehr gut.