Wintergrillen: Zünftiges Alternativprogramm für frostfreie Feinschmecker | EAT SMARTER
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Wintergrillen: Zünftiges Alternativprogramm für frostfreie FeinschmeckerDurchschnittliche Bewertung: 2.5152

Ein Muss für wahre Grillfans

Wintergrillen: Zünftiges Alternativprogramm für frostfreie Feinschmecker

Eine tolle Idee: Wintergrillen. © romantsubin - Fotolia.com Eine tolle Idee: Wintergrillen. © romantsubin - Fotolia.com

Grill und Gartenstühle in die Winterpause schicken? Für wahre Grill-Liebhaber kommt das überhaupt nicht in Frage! Denn für sie geht die Barbecue-Saison von Januar bis Dezember; nach dem „Abgrillen“ folgt – nahezu nahtlos – das „Angrillen“. Eine tolle Idee, finden wir von EAT SMARTER – daher haben wir hier für Sie die wichtigsten Tipps für ein zünftiges Wintergrillen zusammengestellt.

Wenn sich im Frühling oder Sommer gutes Wetter anbahnt, klappen auch spontane Grill-Events. Denn alles, was man dafür braucht, gibt’s im nächsten Supermarkt oder am Wochenende notfalls auch an der Tankstelle: Kohle oder Einweggrills, Würstchen, mariniertes Fleisch, fertige Salate und reichlich gegen den Durst. Im Winter haben Grillfans allerdings weitaus schlechtere Karten, weil Weihnachtsgebäck und Adventskalender in den Geschäften dann die Plätze von typischen Sommerwaren wie Grillbriketts, Grillanzünder und eingelegtem Fleisch übernommen haben. Daher erfordert ein zünftiger Grillabend im Winter ein wenig Vorbereitung – und natürlich warme Kleidung, einheizende Getränke und ein paar wetterfeste, gut gelaunte Mitstreiter. Allerdings gibt es ein paar beachtenswerte Besonderheiten, damit die Grill-Lust nicht im Grill-Frust endet. Vor allem hierauf kommt es beim Wintergrillen an:

Vorrat anlegen

Erfahrene Wintergrill-Liebhaber kaufen kurz vor Saisonende ihr Lieblingsgrillgut und frieren es ein. Im Tiefkühlschlaf halten sich Würstchen & Co. problemlos bis zum kommenden Frühjahr. Noch viel leckerer: Fleisch, Fisch und Gemüse frisch selbst einlegen (siehe unten). Wer einen Kohlegrill benutzt, sollte sich fürs Wintergrillen schon im Sommer ein oder zwei Säcke Grillkohle (ggf. auch Grillanzünder) besorgen und trocken lagern. Gas-Griller bekommen Ersatz-Gasflaschen das ganze Jahr über (Vorsicht: deutlich höherer Gas- und Kohleverbrauch im Winter – für einen entsprechend reichlichen Vorrat sorgen!), Elektro-Griller brauchen draußen lediglich einen funktionierenden Stromanschluss.

Eine Frage der Lage

Gästen und Grill zuliebe: Suchen Sie sich zum Wintergrillen ein möglichst windgeschütztes (tagsüber: idealerweise sonniges) ebenerdiges Plätzchen, wo der Grill fest und sicher steht. Gegen das große Bibbern helfen Heizpilze, Lagerfeuer, Feuerkörbe mit brennenden Holzscheiten und natürlich kuschelige Decken sowie dicke Stuhlkissen. Bei Schneefall: Sonnenschirm aufstellen.

Wärme von innen

Heizen Sie Ihren Gästen von innen ordentlich ein – beispielsweise mit leckerem Punsch (mit und ohne Promille), heißem Kakao oder Tee. Tipp: In Thermoskannen abfüllen, damit die Getränke schön lange heiß bleiben.

Wintergenüsse vom Grill

Probieren Sie doch einmal winterliches Gemüse vom Grill – Spieße mit Pastinaken, Steckrüben und Zwiebeln beispielsweise. Ist der Grill groß genug, können Sie dort auch einen Topf mit (vorgekochter) heißer Suppe warmstellen. Bitte nicht den besten Kochtopf dafür verwenden – Rußgefahr! Ebenfalls lecker: Spießbraten oder auch frisch gegrillte Entenkeulen vom Grill.

Praktische Tipps

Besonders gut eignen sich Grills mit Deckel fürs winterliche Grillfest, da dadurch besonders wenig Hitze verloren geht. Bewahren Sie vorgewärmtes Geschirr in Thermoboxen auf. Praktische Alternative: (mit heißem Wasser gefüllte Plastikflaschen in eine Kühltasche geben und Geschirr dazupacken). Viel Spaß beim zünftigen Wintergrillen!

Selbst mariniert schmeckt’s am besten

Wer keine Lust hat, im Sommer seinen Tiefkühlschrank mit Grillfleisch fürs Wintergrillen zuzustopfen, „badet“ sein frisch gekauftes Lieblingsfleisch ein paar Stunden in selbst gemachten Marinaden. Vorteil: Die schmecken genau so, wie Sie und Ihre Gäste es am liebsten mögen. Hier zwei besonders leckere Variationen mit Rapsöl:

Chili-Marinade mit Knoblauch und Oregano:
2 kleine Chilischoten längs halbieren, entkernen und sehr fein schneiden. 2 Knoblauchzehen abziehen, fein hacken. Chilischoten, Knoblauch, 80 ml Zitronensaft, 6 EL Rapsöl, 2 TL groben Pfeffer und 1 EL gehackten Oregano verrühren. Passt gut zu: Fleisch-Gemüse-Spießen

Cayun-Würz-Öl:
Je eine Schalotte und Knoblauchzehe abziehen, klein schneiden, in 100 ml Rapsöl dünsten und abkühlen lassen. Je ½ TL Pfeffer, Kreuzkümmel und Senfkörner in einer Pfanne leicht rösten und mit je ½ TL getrocknetem Oregano, Chilipulver, edelsüßem Paprikapulver und Meersalz in einem Mörser zerstoßen. Mit dem Schalotten-Knoblauchöl vermengen. Passt gut zu: Hühnchen, Pute und Fisch

Weitere leckere Grillmarinaden sowie köstliche winterliche Beilagen zum Wintergrillen gibt es hier:

(JH)

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