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Kapuzinerkresse

Kapuzinerkresse ist die Arzneipflanze des Jahres 2013 Kapuzinerkresse ist die Arzneipflanze des Jahres 2013

Warenkunde Kapuzinerkresse: Was man über Kapuzinerkresse wissen sollte und warum sie so gesund ist. Hier klicken!

Wer Kapuzinerkresse sieht, bekommt fast automatisch gute Laune – und wer sie isst, sowieso. Denn das würzige Kraut betört nicht nur mit seinen bunten Blüten, sondern auch mit wertvollen Inhaltsstoffen.

Das sollten Sie über Kapuzinerkresse wissen

Spanien-Fans kennen Kapuzinerkresse meist aus den üppig blühenden Gärten der dortigen Einwohner, aber auch hierzulande sieht man die Pflanze immer öfter sogar auf Stadtbalkonen. Kein Wunder, denn mit ihren sattgrünen, runden Blättern und den großen trichterförmigen Blüten in Sonnengelb, leuchtendem Orange oder tiefem Rot macht die Kapuzinerkresse schon rein optisch richtig was her. Was häufig nicht mal ihre Fans wissen: Die rankende Pflanze sieht nicht nur wunderschön aus, sie schmeckt auch wunderbar! Sämtliche Teile an ihr sind essbar – die Blätter ebenso wie die Blüten und sogar die grünen Samen und die noch geschlossenen Knospen.

Saison: Ihre grünen Blätter treibt die Pflanze schon ab etwa Mai, die bunten Blüten kommen dann ab Ende Juni zum Vorschein.

Herkunft: In Südamerika, Peru und Kolumbien wuchs die Kapuzinerkresse schon vor vielen Jahrhunderten. In Europa kennt man sie, seit die spanischen Eroberer ihre Samen mit nach Hause brachten und auch in Spanien heimisch machten. Heute wächst Kapuzinerkresse vor allem überall dort, wo es schön warm ist. Obwohl nicht frosthart, gedeiht sie aber auch in nördlichen Gefilden mit einigermaßen milden Temperaturen im Sommer.

Geschmack: Wer Gartenkresse und Brunnenkresse mag, wird auch Kapuzinerkresse schätzen: Ihr Geschmack ist ähnlich würzig und leicht scharf.

Wie gesund ist eigentlich Kapuzinerkresse?

Fast genügt es, zu verkünden: Wissenschaftler der Universität Würzburg haben die Kapuzinerkresse zur Arzneipflanze des Jahres 2013 gekürt. Denn es ist zwar nicht neu, dass die zu den Korbblütlern zählende Pflanze dank den darin steckenden sogenannten Senfölglykosiden zum Beispiel einen trägen Darm auf Trab bringen und schädliche Keime abtöten kann. Und in ihren Herkunftsländern gilt Kapuzinerkresse, äußerlich angewandt, schon seit Jahrhunderten außerdem als wirksames Mittel gegen Desinfektion von Wunden, Entzündungen und Verbrennungen. Doch erst in den letzten Jahren stellten Forscher fest, dass Kapuzinerkresse tatsächlich – wie schon länger vermutet – Stoffe enthält, die auf natürliche Weise wie ein Antibiotikum wirken. Zusammen mit Meerrettichwurzel gilt die würzige und dekorative Pflanze neuerdings sogar als hochwirksames Naturheilmittel bei Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), Bronchitis und akuter Blasenentzündung. Seit 2010 laufen weitere Untersuchungen über eine mögliche vorbeugende Wirkung gegen Grippeviren. Aber auch wer rundum gesund ist, profitiert von den Eigenschaften der Kapuzinerkresse. Denn zu Recht gilt sie seit langem auch als wirksames Mittel zum Entschlacken und Entwässern bei Frühjahrskuren. Außerdem sorgt sie mit rund 60 mg Vitamin C pro 100 g dafür, dass unser Immunsystem reibungslos arbeiten kann.

Einkaufs- und Küchentipps für Kapuzinerkresse

Einkauf: Lose kann man Kapuzinerkresse kaum kaufen, angeboten wird sie allenfalls in Blumenläden und Pflanzenmärkten oder in Gärtnereien als Zierpflanze. Man kann sie aber auch sehr gut selbst ziehen und auf Balkon oder Terrasse sowie natürlich im Garten wuchern lassen.

Lagerung: Ob Blätter oder Blüten – Kapuzinerkresse sollten Sie grundsätzlich direkt vor dem Zubereiten und Essen ganz frisch pflücken und möglichst überhaupt nicht lagern.

Vorbereitung: Die Vorbereitung von Kapuzinerkresse geht schnell und unkompliziert: Einfach die Blätter abspülen, trockenschütteln und je nach Rezept in feine Streifen schneiden oder hacken. Die Blüten am besten gar nicht waschen oder – falls unbedingt nötig – nur kurz in eine Schale mit lauwarmem Wasser tauchen und dann mit Küchenpapier gut abtupfen.

Zubereitungstipps für Kapuzinerkresse:

Die frischen grünen Blätter der Kapuzinerkresse lassen sich solo oder mit anderem Salatgemüse toll für einen knackigen grünen Salat verwenden. Fein geschnitten bzw. gehackt geben sie aber auch Rührei, Kräuterquark oder Kräuterbutter eine besondere, angenehm scharfe Note. Die schönen bunten Blüten machen als essbare Deko nicht nur auf Salaten oder auf belegtem Brot Eindruck, sie geben auch kulinarischen Highlights wie zum Beispiel gegrillter Kalbsleber oder feinem Spinatsalat den letzten Schliff.

Rezepte mit Kapuzinerkresse:

Rezepte mit Kapuzinerkresse finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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