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Thema Glutamat

Glutamatunverträglichkeit

Manche Menschen leiden unter einer Glutamatunverträglichkeit. © drubig-photo - Fotolia.com Manche Menschen leiden unter einer Glutamatunverträglichkeit. © drubig-photo - Fotolia.com

Eine Glutamatunverträglichkeit äußert sich am häufigsten in Symptomen wie Kopfschmerzen, Juckreiz und Übelkeit.

Glutamatunverträglichkeit: „Chinarestaurant-Syndrom“

Eine Glutamatunerträglichkeit ist ganz und gar nicht angenehm: die Betroffenen klagen am häufigsten über Kopfschmerzen, Juckreiz im Hals, Taubheitsgefühle und Übelkeit. Diese Symptome werden mit dem so genannten „Chinarestaurant-Syndrom“ in Verbindung gebracht. Da in chinesischen Küchen häufig Glutamate den Speisen zugegeben wird, bekommen Menschen mit einer Glutamatunverträglichkeit kurz nach dem Verzehr Probleme. Glutamat wird heutzutage künstlich hergestellt. Es wird Lebensmitteln wie Fertiggerichten zugegeben, die bei der Verarbeitung ihren Geschmack verloren haben. Glutamat verstärkt also den Eigengeschmack und lässt Speisen wieder mehr nach Fleisch oder Fisch schmecken.

Glutamatunverträglichkeit: Wer ist betroffen?

Die einen Menschen vertragen Glutamate, die anderen reagieren sofort nach der Einnahme von glutamatreichen Speisen. Warum ist das so? Besonders sind Menschen mit einem schwachen Immunsystem betroffen, als Personen mit einem starken Abwehrsystem. Oftmals leiden auch diejenigen unter einer Glutamatunverträglichkeit, die generell schneller zu Allergien und Unverträglichkeiten neigen. Grundsätzlich gilt, dass einer Glutamatunverträglichkeit nicht vorgebeugt werden kann. Dennoch sollten Lebensmittel mit Glutamat gemieden oder sehr selten verzehrt werden. Glutamate verbergen sich unter den E-Nummern 620 – 625. Oftmals werden Verbraucher getäuscht, indem auf den Verpackungen „frei von Geschmacksverstärkern“ angeben wird. In Hefeextrakt können beispielsweise ebenfalls Glutamate vorhanden sein.

Glutamatunverträglichkeit: Was tun?

Herauszufinden, ob eine Glutamatunverträglichkeit besteht, ist ganz einfach: Am Besten wird auf Lebenmittel wie Fertiggerichte, Tütensuppen und Chips komplett verzichtet. Auch ein Allergietest kann Hinweise geben, ob eine Gutamatunverträglichkeit besteht. Eine weitere schnelle Methode ist zudem die Provokationsherapie, die nur unter ärztlicher Kontrolle stattfinden sollte. Hierbei werden den Betroffenen gezielt Glutamate verabreicht, um die Reaktion des Körpers darauf zu testen.

Glutamatunverträglichket: Fazit

Für Menschen mit einer Unverträglichkeit gilt, Lebensmittel zu bevorzugen, die keine Glutamate oder Hefeextrakte enthalten. Die Zutatenliste auf der Verpackung sollte also genauestens studiert werden, bevor das Produkt in den Einkaufswagen wandert. Alternativen gibt es viele: Den frisch zubereiteten Speisen frische Kräuter, Gewürze (zum Beispiel Chili, Kurkuma, Ingwer), Nüsse oder Speckwürfel zugeben.

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