Sorbitintoleranz: Unverträglichkeit auf sorbithaltige Lebensmittel | EAT SMARTER
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Sorbitintoleranz: Unverträglichkeit auf sorbithaltige LebensmittelDurchschnittliche Bewertung: 2.1157

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Sorbitintoleranz: Unverträglichkeit auf sorbithaltige Lebensmittel

Bauchschmerzen sind typisch für eine Sorbitintoleranz Bauchschmerzen sind typisch für eine Sorbitintoleranz

Sorbitintoleranz: Für manche Menschen kann der Verzehr sorbithaltiger Lebensmittel folgenschwer sein. Hier erfahren Sie mehr!

Sorbitintoleranz – was bedeutet das?

Unter der Sorbitintoleranz oder auch Sorbitmalabsorbtion versteht man eine Unverträglichkeit, welche die verschlechterte Aufnahme des Zuckeraustauchstoffs Sorbit über den Dünndarm ins Blut beinhaltet. Das Sorbit gelangt im Normalfall vom Verdauungstrakt durch die Darmwand ins Blut, wird zur Leber transportiert und dort abgebaut. Bei der Sorbitintoleranz liegt eine gestörte Aufnahmekapazität des Dünndarmes vor, so kann der Körper das Sorbit nicht vollständig abbauen und es gelangt in tiefere Darmgegenden, wo es selbst bei der Aufnahme kleiner Mengen zu heftigen Beschwerden führen kann. Häufig ist eine Sorbitintoleranz mit einer Fructoseintoleranz und/oder anderen Kohlenhydrat-Intoleranzen gekoppelt.

Welche Beschwerden macht eine Sorbitintoleranz und wie kann man sie erkennen?

Eine Sorbitintoleranz kann mit heftigen Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall einhergehen. Diese Symptome treten meist ein bis drei Stunden nach dem Verzehr sorbithaltiger Lebensmittel wie bestimmte Obst oder Gemüsesorten auf. Die Diagnostik der Sorbitintoleranz erfolgt beim Gastroenterologen über einen sogenannten H2-Atemtest.

Wie behandelt man eine Sorbitintoleranz?

Eine Behandlung im Sinne einer Heilung ist bei der Sorbitintoleranz nicht möglich. Die einzige Möglichkeit beschwerdefrei zu sein liegt im Vermeiden sorbithaltiger Lebensmittel. Betroffene sollten auf stark sorbithaltige Obstsorten und den daraus hergestellten Fruchtsäften so wie auf Lebensmittel die als Zuckeraustauchstoff Sorbit enthalten weitgehend verzichten. Es ist sinnvoll die ersten ein bis zwei Wochen der sorbitfreien Diät in einem Ernährungs–Symptom-Tagebuch zu protokollieren Bei einer konsequent sorbitfreien Diät verschwinden die unangenehmen Symptome innerhalb ein bis zwei Wochen.

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