Aufgedeckt: die schlimmsten Alltags-Dickmacher | EAT SMARTER
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Aufgedeckt: die schlimmsten Alltags-DickmacherDurchschnittliche Bewertung: 51520

Lärm, Geschäftsreisen, Fernsehen

Aufgedeckt: die schlimmsten Alltags-Dickmacher

Wer auf seine Figur achtet, kennt die klassischen Dickmacher, wie z.B. Schokoladenkuchen und Cheeseburger. Doch es gibt im Alltag Dinge, die man nicht essen kann und die trotzdem dick machen. EAT SMARTER hat die schlimmsten Alltags-Dickmacher zusammengestellt.

Dickmacher 1: Lärm

Wissenschaftler der University of Manchester fanden heraus: Lärm macht dick. Denn je größer der Geräuschpegel während des Essens ist, umso fader schmecken die Speisen. In der Folge würzt man mehr nach und greift auch häufiger zu. Bei Stille genießt es sich leichter, ein befriedigendes Sattgefühl setzt schneller ein und man isst automatisch weniger.

Dickmacher 2: Fernsehen

Bei Stress und Aufregung greift man gern zu salzigen oder fettigen Snacks. Das fällt vor allem beim Fernsehen auf – nachweislich kompensiert man spannende oder emotionale Filme gern durch Chips & Co. Als Gegenstrategie hilft nur Disziplin. Bei Kindern wirkt Fernsehen sogar noch extremer, speziell die TV-Werbung: US-Wissenschaftler fanden heraus, dass das Fernsehverhalten bei Kindern in direktem Zusammenhang mit ihrem Gewicht steht. Kinder, die mehr DVDs schauten, waren schlanker als Kinder, die Sendungen mit Werbeunterbrechungen ansahen – denn 95 Prozent der im TV beworbenen Lebensmittel seien ungesund und machen Lust auf Süßes, so die Forscher.

Dickmacher 3: Solo-Essen

Die Franzosen machen es vor und zelebrieren Mahlzeiten gern im großen Freundes- oder Familienkreis. Rund 15 Prozent der Mahlzeiten werden in Frankreich in größerer Runde eingenommen. Und darüber freut sich nicht zuletzt auch die Figur. Wissenschaftler des Zentrums für die Erforschung von Lebensgewohnheiten (CREDOC) fanden heraus: Wer Essen nicht als Muss sondern als schönes gesellschaftliches Ereignis ansieht, wird nicht so schnell dick. Denn beim gemeinschaftlichen Essen steht meist der Austausch und der Genuss im Vordergrund, man isst tendenziell weniger und bedachter.

Dickmacher 4: Geschäftsreisen

Geschäftsreisen machen dick. Das fanden amerikanische Forscher der Columbia University heraus. Genauer: Wer mehr als zwei Wochen pro Monat geschäftlich auf Reisen ist, erhöht sein Risiko für Übergewicht und hat im Schnitt einen Body-Mass-Index von 27,5. Wer hingegen nur ein bis sechs Nächte pro Monat geschäftlich unterwegs ist, liegt mit einem Durchschnitts-BMI von 26,1 deutlich darunter.

Dickmacher 5: Kurze Nächte

Schlafmangel ist ein echter Figurkiller. Das belegen mehrere Studien. Wer mindestens sieben bis acht Stunden pro Nacht schläft, ist im Vergleich schlanker als ein Kurzschläfer. Nachts laufen die Regenerierungsprozesse im Körper auf Hochtouren – die Energie dafür kommt direkt aus den Fettzellen, zudem arbeiten Wachstumshormone an der Fettverbrennung. Wer über längere Zeit zu wenig schläft, bringt den fein abgestimmten Programmablauf im Körper durcheinander. In der Folge sinkt der Wert vom Sättigungshormon Ghrelin, das Hungergefühl wird angeregt. Bereits nach einer Woche ohne ausreichend Schlaf steigt die Lust auf Süßes und kohlenhydratreiche Dickmacher wie Pizza nachweislich um fast 50 Prozent.

Dickmacher 6: Fruchtzucker

Fruchtzucker (Fruktose) macht mindestens genau so dick wie normaler Haushaltszucker. Studien belegen sogar, dass Fruchtzucker Übergewicht gar mehr fördert als es andere Zucker tun. Denn Fruktose wirkt gezielt auf Gehirnareale, die den Appetit regulieren und kann zu ungezügeltem Essen führen. Experten raten deshalb von einem zu hohen Fruchtzucker-Konsum ab.

Dickmacher 7: Stress

Auch wenn immer wieder behauptet wird, dass Stress schlank macht: das Gegenteil ist der Fall. Wer Stress hat, nimmt besonders schnell zu. Das zeigen mehrere Studien. Denn bei Stress wird verstärkt das Hormon Cortisol ausgeschüttet. Es verlangsamt den Fettabbau und begünstigt die Bildung von Fettgewebe im Bauchbereich. (ben)

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Die sog. Dickmacher 1 und 3 widersprechen sich fast schon: denn wer alleine ist, der isst in der Regel in einer leiseren Umgebung als der, der in einer Gruppe von 10 Leuten isst...