Spülmaschine-Ausräumen und andere schreckliche Dinge | EAT SMARTER
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Spülmaschine-Ausräumen und andere schreckliche DingeDurchschnittliche Bewertung: 4.21510
02. Juli 2014

Spülmaschine-Ausräumen und andere schreckliche Dinge

Spülmaschine ausräumen und andere blöde Aufgaben

Ja, ich habe es gehasst, wenn meine Mutter früher nach dem Abendessen zu mir sagte: „Du bist dran mit Spülmaschine-Ausräumen.“ Heute sage ich den gleichen Satz zu meinen Kindern und sie hassen ihn auch. Scheint so, als sei das Spülmaschine-Ausräumen in der kindlichen Wahrnehmung eine unfassbar anstrengende und kaum alleine zu bewältigende Aufgabe. Meine Tochter kommentierte die Situation neulich gar so: „Für solche Sachen ist doch die Mutter da!“

Ach ja???!!! Das sehe ich aber GANZ anders und alle Mütter, die ich kenne, auch. Und weil es mich echt nervt, dass von den Leuten unter 18 in meiner Familie nie einer irgendetwas unaufgefordert im Haushalt macht, verteile ich Jobs: den Flaschen-weg-bring-Job, den Tischaufdeck-Job, den Tischabdeck-Job, den Geschirr-in-den-Schrank-Räum-Job, den Spülmaschine-Einräum-Job usw., usw.

Und was nützt es? Wenig. Außer, dass ich ständig kontrollieren muss, ob alle ihre Jobs gemacht haben (was natürlich sehr selten der Fall ist) und mir dabei vorkomme wie eine blöde Meckerziege.

Dabei hätte ich noch viel mehr Aufgaben zu vergeben: zum Beispiel den dreckige-Socken-Umdreh-Job, den Kuscheldecken-Zusammenleg-Job, den Sachen-von-der-Treppe-weg-räum-Job, den Milch-Brot-und-Butter-Einkaufs-Job, den Chaos-im-Kühlschrank-Beseitigungs-Job und (ganz wichtig!) den Telefon-zurück-auf-die-Station-leg-Job. Freiwillige vor!!! Tja, aber vorne stehe dann doch wieder nur ich...

„Lass das doch die Kinder machen“, sagt mein Mann gerne, wenn er sieht, dass ich gespültes Geschirr in den Schrank räume. Haha, toller Vorschlag!

Eine Freundin von mir hat das Problem vor einiger Zeit so gelöst: Sie hat einfach eine zweite Spülmaschine angeschafft. Dadurch muss das Geschirr jetzt nie mehr in den Schrank geräumt werden. Wechselweise wird die eine Maschine beladen und läuft, und aus der anderen holt man das frische Geschirr direkt auf den Tisch. Es lebe die entspannte Familie. :)

Gut, die Fragen „Wer deckt den Tisch auf?“ und im Anschluss „Wer räumt das schmutzige Geschirr in die Maschine?“ sind damit natürlich auch noch nicht geklärt, aber – es ist zumindest mal ein Anfang und ein sehr kreativer noch dazu.

Und jetzt bin ich gespannt wie Sie mit dieser Situation umgehen, die ja wohl in vielen Familien ähnlich ist. Oder gibt es da draußen jemanden, bei dem es klappt? Freue mich schon sehr auf viele, viele Kommentare, Erfahrungen und Vorschläge!

Gerade läuft bei uns übrigens eine Spülmaschine voll mit Lego-Duplo. Bin mal gespannt, wer die nachher ausräumt....

Herzlichst, Alexa Iwan

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Oft fehlt der Antrieb: "Warum soll ich die Spülmaschine ausräumen, wenn dann jemand anderes den Nutzen trägt?" Wenn es um eigene Angelegenheiten geht, ist man da schon viel bereitwilliger, denn da gibt es auch sofort die Belohnung. Wer Strümpfe braucht, ist wesentlich mehr daran interessiert, sie sich zusammenzusuchen, als das Gleiche für jemand anderen zu tun.