Richtige Ernährung bei Rheuma | EAT SMARTER
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Ernährung bei Krankheiten

Die richtige Ernährung bei Rheuma

Ernährung bei Rheuma Ernährung bei Rheuma

Rheuma geht fast immer mit Schmerzen in den Gelenken, in der Wirbelsäule oder Weichteilen einher. Man unterscheidet zwischen nicht-entzündlichen (Arthrose, Spondylose, Osteoporose) und entzündlich-rheumatischen Krankheiten. Das Gelenkrheuma (rheumatoide Arthritis) tritt am häufigsten auf. Schmerzhafte Gelenkschwellungen führen zur Zerstörung von Gelenkknorpel und -knochen.

Ernährung bei Rheuma: Milch und Milchprodukte und wertvolle Öle

Eine Umstellung der Ernährung bei Rheuma kann bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen die Wirkung von Medikamenten unterstützen. So können bei strikter Einhaltung eines Ernährungsplans Gelenkschmerzen vermindert und folglich Schmerzmittel reduziert werden. Auf dem Speiseplan sollten vor allem die mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren stehen. Zu empfehlen sind zwei Fleischmahlzeiten und zwei Eier pro Woche sowie täglich 0,5 Liter fettreduzierte Milch oder Milchprodukte wie Käse, Joghurt oder Quarkspeise. Fette Fische wie Thunfisch, Makrele oder Hering bewirken zudem eine entzündungshemmende Wirkung. Einen ebenso positiven Effekt kann die Linolensäure bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen bewirken. Sie ist in Lein-, Raps- und Wallnussöl besonders viel enthalten.

Ernährung bei Rheuma: Fasten hilft

Für viele Rheumapatienten nicht einfach, aber sinnvoll, ist das Fasten. Für die Ernährung bei Rheuma sind Fastentage sinnvoll, weil Entzündungen innerhalb einiger Tage vermindert werden können. Dabei wird täglich zwei bis drei Liter Flüssigkeit über den Tag verteilt zu sich genommen. Geeignet sind Gemüsebrühe, Gemüsesäfte, Molke oder Mineralwasser. Das Fasten sollte jedoch immer nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

Ernährung bei Rheuma: Fazit

Durch eine richtige Ernährung bei Rheuma können Schmerzen bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen vermindert und Schmerzmedikamente reduziert werden. Dennoch ist für Rheumapatienten eine ärztliche Betreuung unabdingbar.

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Da sieht man mal wieder, was passiert, wenn nicht-Experten über Dinge schreiben, von denen sie keine Ahnung haben: Omega-6-Fettsäuren sind für Rheumatiker tödlich, weil sie just entzündungsfördernd sind. NUR Omega-3-Fettsäuren sind entzündungshemmend. Die meisten der hier empfohlenen Lebensmittel enthalten mehr Omega 6 als Omega 3 und sind somit schädlich für Rheumatiker. Ein gutes Omega-3 zu Omega-6-Verhältnis haben Meeresfisch, Leinöl (nur frisch gepresst, nicht älter als 3 Monate), Chiasamen, Weidemilch-Butter (z.B. Kerrygold, Golden Hills usw.), viele Gemüsesorten... Milchprodukte sollten (bis auf Butter und Sahne in Maßen) nach neuesten Erkenntnissen gemieden werden. Fleisch enthält zu viel Arachidonsäure (ebenfaals entzündungsfördernd). Wenn überhaupt, dann sollten Rheumatiker nur sehr fettarmes Fleisch essen (Geflügel, Lamm, Rind).
 
Sie empfehlen hier Eier und Milchprodukte, Fleisch ... eine ausgeglichene vegane Ernährung führte bei mir relativ schnell (6 Monate) zum Erfolg, womit einigermaßen Beschwerdefreiheit gemeint ist. Tierische Produkte enthalten die entzündungsfördernde Archidonsäure.
 
Ich bin auch der Meinung, dass Milchprodukte und speziell pure Kuhmilch nicht gut ist. Lieber zu Sojaprodukten greifen.
 
Hallo, ich lese aufmerksam ihre Artikel zur Ernährung bei Krankheiten. Ich selber leide seit Jahren an Fibromyalgie, also dem, was man im Volksmund Weichteilrheuma nennt. Mich würde interessieren unter welchem Hintergrund sie einen halben Liter Milch täglich, zwei Eier und zwei Fleischspeisen empfehlen. Ich habe eine so hochwertige, Ernährungsspezifiesche Kur hinter mir und habe genau das Gegenteil von dem gelernt, was sie empfehlen. Nämlich tierische Produkte so gut es geht komplett zu vermeiden um Harnsäure und "entzündungsförderer" vom Speiseplan zu streichen. Ich bin zwar kein Vegetarier geworden, esse aber nur noch sehr wenige Milchprodukte. Mittlerweile nehme ich fast täglich einen sog. grünen Smoothie zu mir und kann nur sagen, dass ich in den letzten Jahren nicht mehr so viel Lebensenergie gepaart mich einer drastischen Senkung von Schmerzmitteln hatte. Ich bin ehrlich nicht sicher, ob ihre Empfehlung fundiert ist. Ich hätte da gerne ein paar mehr Hintergrundinformationen, sie fehlen leider gänzlich in diesem Artikel.