Amaranth - vollwertig & kraftvoll | EAT SMARTER
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Amaranth

Amaranth: köstliches Pseudogetreide Amaranth: köstliches Pseudogetreide

In der Vollwertküche hat sich Amaranth einen festen Platz erobert, und das nicht nur wegen seines hohen Nährwerts: Die Körnchen sind mit ihrem nussigen, leicht bitteren Geschmack auch kulinarisch ein Gewinn und obendrein vielseitig. Außerdem punktet Amaranth als Getreideersatz bei allen, die auf Gluten allergisch reagieren.

Das sollten Sie über Amaranth wissen

Herkunft: Amaranth zählt zum sogenannten Pseudogetreide: Seine Körnchen sehen auf den ersten Blick aus wie Getreide, haben einen ähnlichen Nährwert und können ähnlich zubereitet werden – trotzdem handelt es sich nicht um Getreide, sondern um die Samen eines Fuchsschwanzgewächses. Amaranth wurde schon vor 3.000 Jahren in Mittel- und Südamerika angebaut. Die Azteken hielten die Pflanze für heilig und benutzten sie als festen Bestandteil ihrer Götterdienste. In seinen Herkunftsländern (Mittel- und Südamerika, Indien und andere asiatische Länder) gilt Amaranth seit damals aber vor allem als wichtiges Grundnahrungsmittel.

Sorten: Weltweit gibt es etliche Sorten, darunter den Dreifarben-Amaranth, bei dem auch Blätter und Stängel essbar sind und gern wie Spinat zubereitet werden. Eine einzige Pflanze liefert etwa 50.000 Samenkörner, die sehr klein und leicht sind: Rund 1500 Stück ergeben gerade mal ein Gramm. Geerntet wird Amaranth übrigens immer noch per Hand.

Wie gesund ist eigentlich Amaranth?

Inhaltsstoffe: So klein die Samen sind, sie haben einiges zu bieten, denn ihr Keimling ist im Verhältnis zum Mehlkörper ungewöhnlich groß, so dass sich wertvolle Inhaltsstoffe auf engem Raum konzentrieren. Ganz vorne liegt Amaranth beim Protein: Mit etwa 18 Prozent ist der „Inka-Weizen“ das eiweißreichste „Getreide“ überhaupt. Außerdem enthalten die Körner reichlich Magnesium, Kalzium und Eisen. Das so genannte Pseudogetreide ist übrigens im Gegensatz zu herkömmlichem Getreide glutenfrei und darum auch für Menschen mit Sprue (bei Kindern Zöliakie genannt) geeignet. Das in den Samen enthaltene Öl besteht zu 70 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren, was der Gesundheit - besonders auch dem Cholesterinspiegel - gut tut. Darüber hinaus enthält Amaranth Ballaststoffe, bringt also die Verdauung in Schwung und sättigt gut.

Nährwerte von Amaranth pro 100 Gramm  
Kalorien 380
Kohlenhydrate 58 g
Ballaststoffe 7 g
Eiweiß 16 g
Fett 9 g

Amaranth - gut zu wissen:

Regelmäßiger Verzehr von Amaranth soll unter anderem bei chronischen Kopfschmerzen und Migräne helfen; die Atemwege stärken, den Alterungsprozess verzögern und bei Schlafstörungen helfen.

Bestimmte Gerbstoffe in Amaranth können die Aufnahme und Verwertung von Vitaminen, Mineralstoffen und Eiweiß aus der Nahrung hemmen. Das kann vor allem für die gesunde Entwicklung von Babys problematisch sein. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät darum, Kinder erst ab dem 2. Lebensjahr mit Amaranth zu füttern.

Einkaufs- und Küchentipps für Amaranth:

Qualität: Bevorzugen Sie Amaranth aus kontrolliertem bzw. ökologischem Anbau, um Schadstoffbelastungen zu vermeiden. Wer Amaranth als Beilage – zum Beispiel statt Reis – zubereiten möchte, setzt ihn mit der dreifachen Menge Wasser auf und rechnet mit etwa 30 Minuten Garzeit bei mittlerer Hitze.

EAT SMARTER-Empfehlung für Amaranth:

Sie können aus Amaranth auch selbst Mehl oder Schrot herstellen. Da es schnell „ranzig“ wird, aber immer erst kurz vor dem Verarbeiten mahlen! Damit der Teig für Brot, Brötchen, Kuchen oder Kekse gelingt, Amaranthmehl unbedingt im Verhältnis 1:2 mit kleberhaltigem Mehl aus Weizen, Dinkel oder Roggen mischen.

Zubereitungstipps für Amaranth:

Zubereitung: Gepuffter Amaranth schmeckt nussig und knusprig – perfekt für Müsli, süße Riegel und Aufläufe, aber auch klasse zum Bestreuen von Leckereien wie Obstsalat, süßen Bagels, Gemüsegerichten oder einem raffinierten Omelett! Übrigens: Amaranth-Pops kann man ganz einfach selbst machen! Dazu eine Pfanne mit geschlossenem Deckel ohne Fett stark erhitzen, die Körner auf den heißen Boden geben und die Pfanne gleich von der Platte nehmen. Ein wenig umrühren - schon beginnen die Samen kräftig zu „poppen“ .

Rezepte mit Amaranth:

Rezepte mit Amaranth finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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Habe mal eine Frage zum Geschmack. Ich habe Amaranth noch nie gegessen, weiß daher nicht, was als "normal" anzusehen wäre. Meine erster Versuch war ein Bio - Schokomüsli mit Amaranth. (BioBio von Netto) Es schmeckte jedoch eher muffig/schimmelig im Beigeschmack. Es befand sich in einer Plastiktüte, MHD noch ewig hin... Ich las diese Frage über die Verunsicherung bez. des Geschmacks häufiger im Internet. Ist das Produkt schlecht oder ist das normal?
 
Neuerdings wird Amaranth auch als Kissenfülle genommen. Soll angeblich kühl und entspannend wirken. Kann das stimmen? Kostet übrigens recht viel. Oder gibt es noch eine andere Sorte Amaranth?
 
Hallo liebe Community hier gibt's noch mehr Infos zu Amaranth :)
 
ICH FINDE ES SO GUT SICH AN ALTEN KULTUREN DER MENSCHHEIT ZU ORIENTIEREN, UND NOCHDAZU WAS UNSERE ERNÄHRUNG ANGEHT.
 
@ JournalistinBS Braunschweig: Äääääääääääääähm? Kochlöffel aus der Schublade holen, Deckel anheben, umrühren....würde sogar meine 5jährige Tochter schaffen...;-) Und jeder, der schonmal Popcorn gemacht hat, weiß wie hoch die Dinger springen...also viel Vergnügen, beim Poppen ohne Deckel :D

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