Eiweißquelle aus Süd- und Mittelamerika: Ist Amaranth gesund? | EAT SMARTER
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Eiweißquelle aus Süd- und Mittelamerika: Ist Amaranth gesund?Durchschnittliche Bewertung: 5152

Eiweißquelle aus Süd- und Mittelamerika: Ist Amaranth gesund?

Ist der eiweißreiche Amaranth gesund? Ist der eiweißreiche Amaranth gesund?

Amaranth findet man bei uns noch überwiegend im Reformhaus oder Bioladen. Was Amaranth gesund macht und warum er öfter auf unserem Speiseplan auftauchen sollte, verrät Ihnen EAT SMARTER.

Amaranth gehörte einst zu den Grundnahrungsmitel

Für die Inkas und Azteken waren die hirseähnlichen Körnchen ein Grundnahrungsmittel, auch heute noch werden sie vor allem in Süd- und Mittelamerika angebaut. Amaranth ist botanisch gesehen kein Getreide, die nussig schmeckenden Körner lassen sich aber ähnlich verwenden: aufgepoppt im Müsli, als Grütze oder Brei, für Pfannkuchen oder als Teig-Beimischung. Aber was macht den Amaranth gesund? Zum einen machen ein Eiweißanteil von bis zu 15 Prozent und alle acht essentiellen Aminosäuren den Amaranth zu einer guten pflanzlichen Eiweißquelle, besonders für Vegetarier.

Amaranth ist eine gute Alternative für Menschen mit Zöliakie

Ein weiterer Vorteil, der Amaranth gesund macht: Sie enthalten kein Klebereiweiß und sind daher für Menschen mit Zöliakie eine gute Alternative zu Weizen und Co. Noch dazu liefern sie mehr gesunde Stoffe als beispielsweise Vollkornweizen, nämlich dreimal so viel Zink und doppelt so viel Eisen. 

Stärken

  • Der Eiweißbaustein Lysin besitzt nach Meinung von Experten eine gefäßschützende und noch dazu eine stimmungsaufhellende Wirkung.
     
  • Der Calciumgehalt von Amaranth übertrifft sogar den der Milch: 100 Gramm decken etwa ein Fünftel des Tagesbedarfs an Calcium.
     
  • Ungesättigte Fettsäuren wie Linolsäure und Alpha-Linolensäure wirken günstig auf den Fettstoffwechsel.

 

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Ist Amaranth ein Getreide? Das Team von EAT SMARTER klär Sie darüber auf.
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