Babybrei selber kochen: Tipps für Eltern | EAT SMARTER
7
0
Drucken
0
Babybrei selber kochen: Tipps für ElternDurchschnittliche Bewertung: 3.1157

Do it Yourself

Babybrei selber kochen: Tipps für Eltern

Babybrei selber kochen Babybrei selber kochen

Viele Eltern wollen ihr Kleinkind nicht mit Gläschenbrei füttern, sondern Babybrei selber kochen. Kein Problem, wenn sie ein paar wichtige Punkte beachten, damit die Hygiene stimmt. EAT SMARTER verrät Ihnen, was Sie beim Babybrei selber kochen unbedingt beachten sollten!

Eine völlig keimfreie Umgebung brauchen Babys nicht – im Gegenteil, ihr Abwehrsystem entwickelt sich besser, wenn es auch mit der einen oder anderen Bakterie fertig werden muss. Eine Ausnahme von dieser Regel ist allerdings die Nahrung, denn schädliche Keime im Babybrei können zu Durchfall und anderen Erkrankungen führen. Wenn Sie Babybrei selber kochen, sollten Sie darum ein paar wichtige Tipps beachten.

Babybrei selber kochen: Das sollten Sie bei Lebensmitteln beachten

  • Legen Sie bei Milch und besonders bei Fisch, Fleisch und Geflügel größten Wert auf absolute Frische. Hackfleisch für Babys Brei bereiten Sie am besten selbst direkt vor der Zubereitung aus frisch gekauftem Fleisch im Blitzhacker zu.
  • Spülen Sie zum Babybrei selber kochen Gemüse und Obst grundsätzlich immer gut unter fließendem warmem bis heißem Wasser ab – zur Sicherheit gilt das auch für Bioprodukte sowie dann, wenn Sie die Schale vor dem Zubereiten entfernen.
  • Kaufen Sie Zutaten wie Hirse und Getreide grundsätzlich abgepackt und niemals lose. Bio-Ware ist natürlich immer gut, muss aber nicht unbedingt sein. Nur falls Sie Nüsse verwenden möchten, sollten sie aus dem Bioladen kommen – herkömmliche Qualität kann schädliche Aflatoxine enthalten, die man leider nicht sieht und riecht.
  • Bleibt vom selbstgekochten Babybrei etwas übrig, sollten Sie die Reste sofort in den Kühlschrank stellen und beim Aufwärmen einmal richtig aufkochen lassen. Reste von Babybrei, der Pilze oder Fisch enthält, entsorgen Sie am besten ganz.

Babybrei selber kochen: Das sollten Sie bei der Hygiene beachten

  • Saubere Töpfe sollten beim Babybrei selber kochen natürlich selbstverständlich sein. Vergessen Sie aber auch andere Utensilien nicht, die man beim Kochen von Babybrei häufiger benutzt! Reinigen Sie zum Beispiel Pürierstab, Passiersieb und Kartoffelstampfer immer extra gründlich mit sehr heißem Wasser und Spülmittel, denn daran setzen sich Keime besonders leicht fest.
  • Wer Babybrei selber kochen möchte, wechselt Schwämme, Bürsten und Lappen am besten regelmäßig. Kleiner Tipp zum Sparen: Spülbürsten können Sie auch in der Geschirrspülmaschine wieder keimfrei machen; Lappen kocht man am besten in der Waschmaschine aus. Auch Schwämme werden wieder sauber, wenn man sie bei höchster Stufe 5 Minuten in die Mikrowelle legt. Da sie jedoch eine besonders „beliebte“ Bakterienbrutstätte sind, sollten Sie sich und Ihrem Baby jede Woche einen neuen Küchenschwamm gönnen.
  • Haustiere haben nichts in der Küche zu suchen, wenn Sie Babybrei selber kochen wollen!
  • Falls Sie gleichzeitig mit dem Babybrei auch für den Rest der Familie kochen: Achten Sie darauf, dass keine Fettspritzer in Baby´s Essen gelangen und benutzen Sie konsequent für Ihr Kind einen eigenen Kochlöffel. (koe)

Ähnliche Artikel
Etwa ab dem 5. Monat ist es soweit: Zeit für den ersten Brei. EAT SMARTER verrät, wie Sie ihn einfach selbst kochen können und worauf Sie achten sollten.
Nachhaltig kochen für Kinder
Nachhaltig kochen für Kinder: Eine neue Broschüre gibt Eltern wichtige Tipps. Mehr auf eatsmarter.de!
Genau jetzt startet die Saison für Wildobst, das man wunderbar selbst pflücken kann – EAT SMARTER verrät, worauf Sie beim Sammeln achten sollten.
Schreiben Sie einen Kommentar