Agavendicksaft | EAT SMARTER
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AgavendicksaftDurchschnittliche Bewertung: 41533

Agavendicksaft

Ähnelt optisch dem Honig: Agavendicksaft. © Mara Zemgaliete - Fotolia.com Ähnelt optisch dem Honig: Agavendicksaft. © Mara Zemgaliete - Fotolia.com

Süßer Import aus Mexiko: Agavendicksaft wird aus der Agave Americana gewonnen und ist als Süßungsmittel trendy. Alle wichtigen Fakten dazu lesen Sie hier!

Das sollten Sie über Agavendicksaft wissen

Agaven kennen viele hierzulande als dekorative exotische Pflanze. Dass daraus auch Agavendicksaft hergestellt wird, spricht sich nur langsam herum – und das vor allem in Veggiekreisen, denn der süße Sirup gilt als veganes und besonders gesundes Süßungsmittel bzw. als Zuckerersatz.

Gewonnen wird Agavendicksaft aus dem sogenannten Herz von Agaven. Den dort austretenden Saft kocht man in Stahlkesseln, bis der Wasseranteil auf maximal 25 % sinkt und ein dickflüssiger Sirup übrigbleibt.

Agavendicksaft besteht zu fast 100 % aus Fruchtzucker (Fructose), der eine besonders hohe Löslichkeit hat und etwa 1,2 Mal so stark süßt wie üblicher Haushaltszucker.

Die Lebensmittelindustrie verwendet Agavendicksaft immer häufiger für Getränke, Gebäck, Desserts oder Süßigkeiten.

Herkunft: Agaven wachsen in ganz Mittelamerika, als Heimat des Agavendicksafts gilt vor allem Mexiko.

Geschmack: Agavendicksaft schmeckt neutral und nur leicht süß.

Wie gesund ist eigentlich Agavendicksaft?

Die Agave selbst gilt als Heilpflanze. Aus ihrem Saft stellten schon die Azteken unter anderem Naturheilmittel für die Wundheilung und gegen Entzündungen her.

Das lässt sich allerdings auf den Agavendicksaft nicht einfach übertragen. Auch das Argument, dass dieses Süßungsmittel als natürliches pflanzliches Produkt aus Bio-Anbau besonders gesund ist, zieht nicht wirklich. Zwar stimmt es, dass Agavendicksaft rund 100 Kalorien weniger sowie deutlich weniger Kohlenhydrate hat als Zucker.

An Vitaminen und Mineralstoffen ist Agavendicksaft aber fast genauso arm. Und nicht zuletzt kann Fruchtzucker in hohen Mengen zu Unverträglichkeiten wie z.B. Durchfall führen.

Experten empfehlen daher, auch Agavendicksaft nur sparsam einzusetzen.

Nährwerte von Agavendicksaft pro 100 g  
Kalorien 304
Eiweiß 0,1 g
Fett 0 g
Kohlenhydrate 76 g
Ballaststoffe 0 g

Agavendicksaft – gut zu wissen:

Umweltschützer kritisieren, dass Agavendicksaft unverhältnismäßig Ressourcen kostet, weil man ihn aufwendig aus Mexiko zu uns transportieren muss und zudem die Energiekosten bei der Herstellung als besonders hoch gelten.

Einkaufs- und Küchentipps für Agavendicksaft:

Einkauf: Agavendicksaft bekommen Sie im Bio-Laden, Reformhaus und im Supermarkt.

Lagerung: Dank seines hohen Zuckergehalts bleibt Agavendicksaft sowohl in der verschlossenen Flasche als auch geöffnet ohne Kühlung etwa 18 Monate lang frisch.

Zubereitungstipps für Agavendicksaft:

Mit Agavendicksaft können Sie kalte und warme Flüssigkeiten wie Tee, Kaffee, Kakao, Mixgetränke etc. süßen. Der helle und neutral schmeckende Sirup eignet sich aber auch perfekt zum Süßen von Müsli, Joghurt, Quark, Desserts, Kuchen- und anderen Teigen.

Ebenfalls eine Option: Schmecken Sie auch mal Soßen oder Salatdressings mit Agavensirup ab!

Rezepte mit Agavendicksaft

Rezepte mit Agavendicksaft finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

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Agavendicksaft wird zwar aus der Agave americana gewonnen, diese ist aber kein Kaktus und somit gewinnt man Agavendicksaft nicht aus Kakteen, das ist schlichtweg falsch!!
Bild des Benutzers EAT SMARTER
Hallo Thomas, da hast du völlig Recht! Danke für dein Feedback. Der Agavendicksaft wird aus der Agave Americana gewonnen, die zur Unterfamilie der Agavengewächsen gehört. Wir haben den Text geändert. Viele Grüße von EAT SMARTER
 
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Also für mich als Allergiker, ich darf keinen Honig essen, ist der Agavendicksaft genau das richtige. Ich habe mit diesem Agavendicksaft überhaupt keine Probleme. Es ist wie imit allem nur nicht übertreiben, keine Gewichtzunahme. Ich esse auch den Rapshonig Kostenpunkt ca. 8 Euro derzeit. Das ist mir egal, da ich davon kein Allergisches Asthma und Lungenetzündung bekomme. Ich bin froh das es sowas gibt, klar muss es eingeführt werden, aber denkt doch mal an das viele Obst, das auch aus dem Außland kommt, Bannanen, Orangen, Kiwi usw. also bitte nicht meckern.
 
http://blog.paleosophie.de/2013/05/30/noch-giftiger-als-zucker-agavendicksaft-und-drei-bessere-alternativen/ bitte auch mal lesen, ist vielleicht nicht alles gesund, was als gesund angepriesen wird. Bin kein biologe, fand es aber sehr interessant, das mal so rum zu betrachten.

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