Durian | EAT SMARTER
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Durian

Die Durian schmeckt himmlisch, riecht aber höllisch - das sehen auch die Südostasiaten so, die ihre "Königin der Tropenfrüchte" aber dennoch heiß und innig lieben. Das macht Sie neugierig? Alles über die Durian lesen Sie in unserer Warenkunde!

Das sollten Sie über Durian wissen

Der Alias-Name der Durian klingt nicht gerade vornehm: „Stinkfrucht“ nennt man sie bei uns oft, und das mit Grund. Die in Südostasien als „Königin der Tropenfrüchte“ hoch geschätzte Durian verströmt tatsächlich einen fast höllisch penetranten Geruch. Doch dafür schmeckt ihr Fruchtfleisch umso himmlischer, finden Kenner.

Dennoch ist es z.B. in Thailand verboten, Durian auf öffentlichen Plätzen zu genießen. Wer das Verbot z.B. in U-Bahnen, Flughäfen oder Hotels missachtet, kann mit Bußgeldern zur Kasse gebeten werden. Auch Taxifahrer weigern sich in Südostasien meist, Fahrgäste mit einer Durian im Gepäck zu befördern.

Trotz alledem gilt die Durian nach wie vor als die beliebteste Frucht Südostasiens, auch wenn selbst absolute Fans sie vorzugsweise im Freien statt am Esstisch verzehren. Naht die Erntezeit für Durian, feiert man das gerne mit Gästen im Garten, und das Öffnen der Frucht ist eine Ehre, die dem Hausherrn zukommt.

Dafür braucht es nämlich durchaus Geschick und auch Kraft: Die sehr harte, mit scharfen und stacheligen Dornen bedeckte Schale ist schwer zu knacken. Wer es schafft, findet darunter hellgelbes weiches Fruchtfleisch. Und davon je nach Größe eine ganze Menge: Eine Durian kann bis zu 30 cm lang und bis zu 3 kg schwer werden.

Ihren Namen verdankt die Durian übrigens den für sie charakteristischen Dornen, die auf malaiisch "duri" heißen.

Geschmack: Kenner beschreiben den Geschmack von Durian als einen Mix aus Banane, Karamell, Vanille, Pfirsich, Ananas, Erdbeere und Mandeln.

Herkunft: Die Durian wächst in Thailand, Indonesien, Malaysia und Brunei. Als beste Sorte gilt allerdings die Mao-Shan-Wang-Durian aus Malaysia.

Wie gesund ist eigentlich Durian?

In Südostasien schwört man seit Jahrhunderten darauf, dass der Genuss von Durian die Liebeslust weckt, also als Aphrodisiakum wirkt. Ein Sprichwort aus Malaysia behauptet sogar: „ Wenn die Durian runter kommt, löst sich der Sarong“.

Wissenschaftlich belegt ist das natürlich nicht, fest steht aber: Die Durian ist nicht nur eine leckere „Stinkbombe“, sondern auch eine Vitaminbombe. Ganz besonders reichlich enthält sie das für gutes Sehen und gesunde Haut wichtige Provitamin A – in 100 g stecken davon satte 32 mg. Das entspricht dem durchschnittlichen Bedarf eines ganzen Monats!

Aber auch der Gehalt an Vitamin C kann sich bei der Durian sehen lassen: Rund 42 mg pro 100 g decken immerhin gute 40 % des täglichen Durschnittsbedarfs von 100 mg Vitamin C.

Nährwerte von Durian pro 100 Gramm  
Kalorien 147
Eiweiß 3 g
Fett 5 g
Kohlenhydrate 27 g
Ballaststoffe 4,5 g

Einkaufs- und Küchentipps für Durian:

Einkauf: Bei uns frische Durian zu finden ist leider Glückssache. Wer dennoch eine ergattert, sollte sie vor dem Kauf einmal schütteln: Ist die Durian reif, hört man in ihrem Inneren die Kerne hin und her fallen. Ein weiteres Signal für optimale Reife ist eine fast goldene Färbung der Schale.

Lagerung: Eine frische und reife Durian können Sie für ca. 4-5 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Vorbereitung: Zum Öffnen einer Durian durchsticht man mit einem Messer ihre Schale in der Mitte des braunen Bodens. Anschließend das Messer einige Male nach links und rechtsdrehen, bis sich die einzelnen Segmente der Frucht öffnen.

Zum Schluss an den dabei zum Vorschein kommenden Nähten entlang schneiden, die Durian ganz öffnen und das Fruchtfleisch herauslösen.

Zubereitungstipps für Durian

Das Fruchtfleisch von reifer Durian isst man Südostasien am liebsten einfach pur und gut gekühlt. Man kann es natürlich auch mit anderen Tropenfrüchten als Obstsalat mischen, es pürieren und als Soße essen oder aromatisches Eis daraus machen.

Unreife Durian kommen bei den Südostasiaten meist als in Kokosmilch gekochtes Gemüse zum Einsatz. Die Kerne wirft man übrigens nicht weg, sondern trocknet oder röstet sie als Knabberei oder Zutat für Currys.

(Koe)

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