Portwein | EAT SMARTER
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PortweinDurchschnittliche Bewertung: 5151

Portwein

Portwein © Birgit Brandlhuber - Fotolia.com Portwein © Birgit Brandlhuber - Fotolia.com

Ob als Aperitif oder nach dem Essen: Der bei den Briten besonders beliebte Portwein hat seit Jahrhunderten einen guten Ruf. Lesen Sie hier, was ihn auszeichnet und welche Sorten es gibt.

Das sollten Sie über Portwein wissen

Gut 300 Jahre ist es her, dass ein englischer Lord zum Thema Portwein meinte: „Dieses Getränk wird in unserem Land der kalten Fußböden eine große Zukunft haben!“ Der Lord sollte Recht behalten, denn seit dem 1703 unterzeichneten Handelsabkommen mit Portugal fließt der feine Wein im britischen Königreich in Strömen. Bis heute genießen nicht nur die Engländer Portwein als Aperitif vor dem Essen und als „Magenschließer“ danach – und zwischendurch gibt´s auch gerne mal ein Gläschen.

Hauptunterscheidungsmerkmal für Portwein ist zunächst mal seine Farbe: Roter Portwein bzw. Ruby Port schmeckt wuchtiger und süßer als der leichtere und eher trockene weiße Portwein bzw. Tawny Port. Die Briten kennen noch zahlreiche andere Kriterien und Bezeichnungen sowie seltene Raritäten. Für den normalen Hausgebrauch genügt es, zu wissen: Wer es trocken mag, greift am besten zu Portwein mit dem Etikett „Dry/ Extra Dry“ oder „Seco/ Extra Seco“. Soll der Portwein lieblich bis süß sein, passt eine Sorte mit dem Hinweis „Semi Dry“, „Sweet“ oder „Very sweet“.

Aber ob nun trocken oder süß: Bevor er in Flaschen angefüllt wird, lagert Portwein mindestens zwei Jahre in Fässern. Längere Reifezeiten sind üblich, wobei sogar Portwein, der zehn Jahre durfte, noch als jung gilt. Erst danach bekommt Portwein das bei echten Fans so begehrte Prädikat „alt“. In der Regel reifen solche Weine 15-20 Jahre, manchmal auch deutlich länger. Sogenannte Vintage Ports bringen es sogar auf 50 Jahre und sind entsprechend kostbar.

Herkunft & Geschichte: Schon um 1450 stellten die Bewohner des Douro-Tals im Norden Portugals ihren bis heute berühmten und begehrten Portwein her. Seit 1756 gilt dort ein Weingesetz, in dem von der Ernte bis zum Export sämtliche Vorschriften für den An- und Ausbau von Portwein streng geregelt sind.

Nährwerte von Portwein (im Durchschnitt) pro 100 ml  
Kalorien 150
Eiweiß 0,1 g
Fett 0 g
Kohlenhydrate 12 g
Ballaststoffe 0 g

Einkaufs- und Küchentipps für Portwein:

Einkauf: Da die Herkunftsbezeichnung gesetzlich geschützt ist, können Sie Portwein unbesehen kaufen. Wer gern einen wirklich harmonischen und aromatischen Geschmack möchte, der sollte allerdings nicht allzu sparsam sein. Ein Marken-Portwein bietet in der Regel eine bessere Qualität als ein sehr preisgünstiger Portwein.

Lagerung: Portwein behält seinen Geschmack auch in der geöffneten Flasche, wenn Sie ihn gut verkorkt in den Kühlschrank stellen. Übrigens, als Faustregel gilt: Servieren Sie hellen und jungen Portwein am besten mit 10-12°C; bei altem Portwein und Vintage Ports sollten es 14-16°C sein. Also die Flasche vor dem Trinken rechtzeitig aus der Kühlung holen!

Zubereitungstipps für Portwein

Wie für alle Weine gibt es auch für Portwein spezielle Gläser, in denen sich sein typisches Aroma optimal entwickeln kann. Sie sind eher klein und laufen – ähnlich wie Sherrygläser, die man als Ersatz verwenden kann – etwas zu. Sie können aber auch stattdessen ein Cognac- oder ein kleines Weinglas nehmen. Wichtig ist nur: Schenken Sie es nie voll, sondern geben Sie nur etwa 5-6 cl hinein, damit der Portwein die perfekte Temperatur behält.

Portwein eignet sich aber nicht nur zum Trinken, sondern außerdem sehr gut zum Kochen! Sie können ihn wie jeden anderen Wein auch zum Aromatisieren von feinen Suppen oder von Soßen verwenden, zum Beispiel zu Fisch-, Geflügel- und Fleischgerichten. Halbtrockener oder süßer Portwein passt außerdem perfekt zu Desserts, Obstsalat und Tortenfüllungen.

Rezepte mit Portwein:

Rezepte mit Portwein finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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