Tolle Knolle: die besten Tipps rund um die Kartoffel | EAT SMARTER
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Tolle Knolle: die besten Tipps rund um die KartoffelDurchschnittliche Bewertung: 4.41512
13. September 2014

Tolle Knolle: die besten Tipps rund um die Kartoffel

Tolle Knolle: die besten Tipps rund um die Kartoffel

Kaum ein Lebensmittel ist so vielseitig wie die Kartoffel. Ob in Aufläufen, als Rösti oder in Gnocchi – die Knolle ist Grundlage zahlreicher leckerer Gerichte. Doch welche Sorte eignet sich wofür? Und was sollte man bei Lagerung und Einkauf beachten? Lesen Sie weiter!

Mehligkochend oder festkochend?

Mehligkochende Kartoffeln sind nach dem Kochen weich und trocken und haben eine lockere Struktur. Daher eignet sich dieser Kartoffeltyp beispielsweise gut für Suppen, Eintöpfe, Knödel, Püree oder Gnocchi.

Die festkochende Variante kennzeichnet sich dadurch, dass sie nach dem Garen noch bissfest ist und beim Schneiden nicht zerfällt – perfekt also für Kartoffelsalat, Pell-, Salz- oder Bratkartoffeln.

Vorwiegend festkochende Kartoffeln sind nach dem Kochen noch relativ fest und auch nicht mehlig im Geschmack. Sie lassen sich gut zu Rösti, Auflauf, und, genau wie festkochende, zu Pell- und Salzkartoffeln verarbeiten.

Einkauf und Lagerung

Kaufen Sie Kartoffeln am besten lose oder in Papiertüten. In Plastiktüten sammelt sich Flüssigkeit, die dafür sorgt, dass die Knollen schneller faulen; die in Netzen nicht vermeidbare Lichteinwirkung lässt Kartoffeln schneller keimen. Aufbewahren sollten Sie die Knollen trocken, luftig, dunkel und kühl – gut geeignet ist zum Beispiel ein Kellerraum oder eine kühle Speisekammer.

Verarbeitung: Was ist zu beachten?

Vor dem Kochen sollten Sie Kartoffeln auf grüne Stellen kontrollieren – denn diese sowie die Keime enthalten das Nervengift Solanin. Kleinere grüne Stellen können Sie einfach großzügig rausschneiden; ist ein großer Teil der Kartoffel betroffen, sollten Sie diese lieber entsorgen.

Pro Person rechnet man drei bis vier mittelgroße Knollen als Beilage, als Hauptgericht vier bis fünf. Zum Kochen geben Sie die Kartoffeln in einen Topf und bedecken sie mit kaltem Salzwasser. Bei geschlossenem Deckel wird das Wasser zum Kochen gebracht; dann können Sie die Hitze reduzieren, sodass es nur noch köchelt. Die Garzeit von Kartoffeln hängt von Größe und Sorte ab – 20 Minuten ab dem Kochen des Wassers können aber als Richtwert dienen. Tipp: Wenn Sie mit einem Messer in die Knolle stechen und keinen Widerstand mehr spüren, ist die Kartoffel gar.

Tolle Kartoffelrezepte finden Sie in unserer Rezeptsammlung.

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