Alternativen zum Supermarkt | EAT SMARTER
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Alternativen zum Supermarkt

In Folie verpackte Äpfel, Spargel aus Kenia, Bio-Kartoffeln aus Ägypten: Viele Verbraucher wollen das importierte und in zahllose Plastikschichten eingepackte Obst und Gemüse aus dem Supermarkt nicht mehr kaufen. EAT SMARTER zeigt regionale und clevere Alternativen

Verpacktes Obst und Gemüse in einem Supermarkt

Ein typischer Mittags-Einkauf im Supermarkt gegenüber: Salat (in einer Plastiktüte), Tomaten (in einer Papp-Schale und einer Plastiktüte), Fetakäse (in einer Plastikhülle), dann noch ein paar Äpfel (in einer der dünnen Plastiktüten aus der Obst- und Gemüse-Abteilung). 

Der Salat stammt aus Rheinland-Pfalz, die Tomaten aus den Niederlanden, die Äpfel aus Neuseeland und der Käse aus Nordrhein-Westfalen. Nachdem Salat, Tomaten und Käse aus der Plastikverpackung befreit sind, bleibt vor allem: Müll. Und die Tomaten, die in der Packung so rot und glänzend aussahen, entpuppen sich als matschig. Zumal es ohnehin zu viele sind, als dass man sie aufessen könnte. 

Eines steht fest: Der Einkauf im Supermarkt kostet zuweilen nicht nur Nerven, wenn man nach der Arbeit in der langen Schlange vor dem Kassenband steht, sondern widerspricht dem Credo moderner Ernährung, möglichst regional und saisonal einzukaufen. EAT SMARTER hat sich nach Alternativen zur ewig gleichen Supermarkt-Einkaufstour umgesehen.  

1. Der gute alte Wochenmarkt 

Wochenmarkt HamburgWer in der Stadt wohnt, hat meistens einen Wochenmarkt vor der Tür, auf dem ein- bis zweimal die Woche Obst und Gemüse, Fleisch und Käse verkauft werden. 

Obwohl die Händler aus der Region stammen, müssen ihre Waren nicht automatisch regionalen Ursprungs sein. Viele Händler kaufen ihre Ware auf dem Großmarkt ein, aber eben nicht alle. Fragen Sie nach, wenn Sie unsicher sind.

Wenn Sie auf saisonale Ware setzen, ist der Einkauf auf dem Wochenmarkt oftmals nicht teurer als im Supermarkt. Denken Sie nur mal an Äpfel: Während diese im Supermarkt unabhängig von der Sorte alle 2,99 das Kilo kosten, bekommen Sie regionale Sorten auf dem Wochenmarkt oft für einen viel geringeren Preis. Zubereitungstipps und einen netten Plausch gibt es dafür ganz umsonst. 

Nachteil auf dem Wochenmarkt: Der Einkauf setzt ein wenig Planung voraus. Immerhin sollen die Einkäufe, wenn es gut läuft, für die Woche reichen. Auch ist ein gewisses Maß an Kommunikationsbereitschaft erforderlich, um nicht mit leeren Händen nach Hause zu gehen.

Einen Überblick über Deutschlands schönste Wochenmärkte gibt es bei den Kollegen von ZEIT Online.

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