Tiefschlaf in Sicht: 7 Tipps im Kampf gegen Schlaflosigkeit | EAT SMARTER
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Tiefschlaf in Sicht: 7 Tipps im Kampf gegen Schlaflosigkeit

Am Morgen brummt der Kopf, als hättest du bis in die Puppen gefeiert. In den Spiegel möchtest du gar nicht erst schauen – dabei bist du ganz brav um zehn ins Bett gegangen. Kommt dir das bekannt vor? Dann gehörst du zu knapp einem Drittel der Deutschen, die über Schlafprobleme klagen. EATSMARTER hilft und verrät, welche Tipps und Leckereien beim Durchschlafen helfen.

Fast ein Drittel aller Deutschen schläft nicht gut. Sie können gar nicht erst einschlafen oder wachen ständig auf und sind jeden Tag gerädert. Tiefschlafphasen sind bei vielen schon lange nicht mehr drin. Eine Ernährungsumstellung kann allerdings helfen: Sie verstärkt Experten zufolge die Schlafsignale im Gehirn. EATSMARTER präsentiert die 7 besten Tipps und Nahrungsmittel für eine gute Nacht.

1. Eier: Da schläft nicht nur die Henne gut

Zum Schlafen braucht der Körper bestimmte Hormone. Die muss man nicht in Tablettenform zu sich nehmen – auch manche Nahrungsmittel beinhalten sie in geringeren Mengen. Zum Beispiel Eier: Omelett, Spiegelei und Co. verbessern die Tryptophanversorgung. Eier haben einen außergewöhnlich hohen Tryptophangehalt: 230 Milligramm pro 100 Gramm.

2. Walnüsse: Melatonin für die Sinne

Melatonin kann der Körper gut aufnehmen. Wissenschaftler haben in einer Studie herausgefunden, dass Walnüsse eine gute Quelle für das Hormon sind: Durch den Verzehr erhöht sich die Konzentration im Blut um das Dreifache.

3. Emmentaler: Käse für’s Bett

In der Milch liegt die Kraft! Milchprodukte sind grundsätzlich gute Tryptophanlieferanten. Diesen Stoff benötigt der Körper im Schlaf. Besonders Emmentaler enthält eine große Menge des Serotoninbausteins: 460 Milligramm pro 100 Gramm.

4. Esoterische Hilfe?

Jetzt wird es mystisch: So genannte Nachtmilch soll reich an Melatonin sein. Um sie zu produzieren, melken Bauern ihre Kühe nachts. Aus dieser Milch schöpfen sie Kristalle, die man bei Bedarf mit normaler Milch verrührt. Die Wirkung ist wissenschaftlich allerdings nicht nachgewiesen.

5. Früh zu Abend essen

Wer nicht zu spät schmaust, sichert sich Schlafqualität. Die Verdauung soll den Schlaf nicht beeinträchtigen, aber auch mit leerem Magen ins Bett zu gehen ist nicht sinnvoll. Der optimale Zeitpunkt für die letzte Hauptmahlzeit liegt drei bis vier Stunden vor dem Schlafengehen.

6. Kaffee adé

Koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Energydrinks und Cola machen wach. Um abends nicht aufgekratzt im Bett zu liegen, sollte das letzte Käffchen also zuletzt am Nachmittag getrunken werden.

Weinflasche

7. Ein Prosit ohne Prozente

Ein Glas Rotwein gilt zwar als optimale Einschlafhilfe, sorgt aber gar nicht für guten Schlaf. Die Leber ist mit dem Abbau des Alkohols beschäftigt, daher kann sich der Körper nicht erholen. Also lieber mit einem Glas Wasser anstoßen – und endlich wieder durchschlafen. Gute Nacht!

(hsn)

 

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