Der große Fitness-Check: Welcher Sport passt zu mir? | EAT SMARTER
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EAT SMARTER-Serie Teil 2

Der große Fitness-Check: Welcher Sport passt zu mir?

In der vergangenen Woche stellte EAT SMARTER verschiedene Einzelsportarten vor. Heute geht es in Teil 2 um Spiele, für die Sie einen Ball oder einen Schläger brauchen. EAT SMARTER nimmt die beliebtesten Ballsportarten unter die Lupe, überprüft den Spaßfaktor, das Verletzungsrisiko, den Kalorienverbrauch und verrät, welche Sportart vielleicht für Sie passen könnte.

Beachvolleyball

Für wen geeignet?
Dieser Sport verlangt dem Körper alles ab: Die Spieler sind ständig in Bewegung und dürfen den Ball dabei nicht aus den Augen verlieren. Eine gewisse Grundfitness ist also nötig, sonst gerät man schnell aus der Puste. Dafür hat das Spiel einen besonderen Reiz: Sie spielen im Sand, müssen schnell reagieren, weil sich die Spiel-Situationen ständig ändern. In vielen Freibädern gibt es Beachvolleyballfelder. Das hat einen großen Vorteil: Wenn Sie nach dem Match eine Abkühlung brauchen, springen Sie einfach ins Becken.

Verletzungsrisiko
Wer zum ersten Mal auf dem Feld steht, sollte seinen Körper nicht überfordern. Dann bleibt das Risiko gering. Der Sand federt die meisten Stürze ab. Allerdings sollten Sie während des Spiels auch immer ein Auge auf das Feld haben. So vermeiden Sie, dass Sie mit einem Mitspieler zusammenstoßen.

Spaßfaktor
Das Spiel bietet Action, Tempo und Athletik. Außerdem spielen Sie im Team, was den Spaßfaktor zusätzlich in die Höhe treibt.

Kalorienverbrauch pro 30 Minuten
Hoch, da Sie ständig in gefordert sind. Sie bewegen sich im Sand, was schon eine Menge Energie kostet. Wenn Sie dann noch die Intensität erhöhen, sind bis zu 300 Kalorien drin. (Bei den Werten handelt es sich um Durchschnittswerte für einen Menschen, der 70 Kilo wiegt. Sie dienen nur als Orientierung: Der tatsächliche Verbrauch hängt ab von Gewicht, Muskelmasse, Alter und Geschlecht.)

Fußball

Für wen geeignet?
Allein in Deutschland spielen sechs Millionen Menschen Fußball in Vereinen, dazu kommen noch unzählige Hobby-Mannschaften. Es gibt wohl keine andere Sportart, die hierzulande beliebter ist. Die Regeln sind einfach und eigentlich hat ja jeder ein wenig Ahnung von diesem Sport. Alles, was Sie brauchen, sind ein Paar Schuhe, ein Ball und eine freie Fläche. Wenn Sie dann noch ein paar gute Freunde haben, steht Ihrer Karriere als Hobbyfußballer nichts mehr im Wege.

Verletzungsrisiko
Je nach Intensität des Spiels kann es zu intensivem Körperkontakt kommen. Gerade wenn unerfahrene Spieler nach dem Ball grätschen, besteht die Gefahr, dass sie eher den Fuß des Gegenspielers treffen. Hobby-Spieler sollten daher schon vor Beginn den Härtegrad des Spiels absprechen.
Außerdem sollten Sie vor dem Spiel die Muskulatur vorbereiten. Dies gelingt mit einem ausführlichen Dehnprogramm. So beugen Sie möglichen Verletzungen vor. Nach dem Spiel empfiehlt sich ein kurzes, etwa 10-minütiges Auslaufen. So vermeiden Sie, dass die belastete Muskulatur verhärtet.
Spaßfaktor
Wer einmal Spaß am Fußball hatte, wird ihn nicht verlieren. Denn es ist nicht nur das Spielen, das diesen Sport ausmacht. Meistens sitzen die Spieler nach dem Abpfiff noch einmal zusammen, es bleibt noch Zeit zum Klönen.

Kalorienverbrauch pro 30 Minuten
Der hängt von der Intensität des Spiels ab. Je mehr Spieler mitmachen, desto mehr Phasen gibt es, in denen man herumsteht. In der Regel kommen Sie auf etwa 200 bis 300 Kalorien. Sie könnten Fußball mit einer anderen Sportart, zum Beispiel Joggen kombinieren.

Golf

Für wen geeignet?
Lange Zeit galt Golf als Hobby für Reiche. Doch das hat sich mittlerweile ein wenig geändert. Inzwischen versuchen viele Betreiber von Golfplätzen, ein breites Publikum anzusprechen. Daneben gibt es verschiedene Varianten wie etwa Swin-Golf, die mit vereinfachten Regeln gespielt werden. Den Sport können Sie auch im hohen Alter noch erlernen. Allerdings sollte man sich zunächst von einem Fachmann einweisen lassen. Denn den Ball zu treffen ist gar nicht so einfach.

Verletzungsrisiko
Wenn Sie die Schlagtechnik beherrschen, können Sie sich eigentlich nicht verletzen.

Spaßfaktor
Der Sport ist ein idealer Ausgleich zu einem stressigen Arbeitstag. Wenn Sie Ruhe lieben, sind Sie für diesen Sport gut geeignet. Allerdings braucht es sehr viel Konzentration.

Kalorienverbrauch pro 30 Minuten
Der Verbrauch ist relativ gering, da Sie viele Bewegungspausen haben. Er bleibt in der Regel unter 190 Kalorien.

Badminton

Für wen geeignet?
Einsteiger können das Spiel auch mit geringer Fitness spielen. Suchen Sie sich einen Mitspieler, der vom Spiel-Niveau ähnlich mit Ihnen ist. Allerdings verlangt das Spiel sehr viele Vor- und Rückwärtsbewegungen. Dies könnte für Rückenpatienten problematisch werden.

Verletzungsrisiko
Wer Probleme mit den Gelenken hat, sollte die Sportart besser meiden. Außerdem besteht vor allem in der Rückwärtsbewegung ein Risiko. Üben Sie die Laufwegen am besten vorher ein: Wenn Sie sich in einer Situation nach hinten bewegen, versuchen Sie zum Beispiel seitlich zu laufen.

Spaßfaktor
Wenn Sie den richtigen Gegenspieler gefunden haben, kann dieses Spiel sehr reizvoll sein.

Kalorienverbrauch pro 30 Minuten
Auch in diesem Spiel haben Sie wenig Bewegungspausen. Je nach Intensität verbraucht der Körper 150 bis 250 Kalorien.

Tennis

Für wen geeignet?
Ein Sport für Einzelkämpfer: Sie sind auf sich gestellt und allein für Sieg oder Niederlage verantwortlich. Der Sport verlangt eine gute Grundausdauer, da die Bälle häufig die Richtung wechseln können. Holen Sie sich den Rat eines Experten, ehe Sie anfangen. So lernen Sie die Grundlagen in Laufwegen und Koordination.

Verletzungsrisiko
Sie können das Spiel auf Teppich-, Asche-, oder Sandplätzen spielen. Die Verletzungsgefahr auf Teppichböden ist recht hoch, wenn Sie die Fläche noch nicht kennen. Auch hier sollten Sie die Rückwärtsbewegungen trainieren.

Kalorienverbrauch pro 30 Minuten
Wenn Sie allein spielen, verbraucht Ihr Körper in der Regel mehr als 300 Kalorien. Spielen Sie im Doppel, verbrauchen Sie weniger Energie.

In der nächsten Woche lesen Sie: Teil 3 des großen Fitness-Checks – Sportarten, die Sie auf oder im Wasser machen können.

 

 

 

 

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