Pitahaya | EAT SMARTER
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Pitahaya

Pitahaya © Christian Fischer - Fotolia.com Pitahaya © Christian Fischer - Fotolia.com

Sie klingt lustig, sieht extrem dekorativ aus und schmeckt hinreißend: Es lohnt sich definitiv, die exotische Pitahaya kennen zu lernen!

Das sollten Sie über die Pitahaya wissen

Wie eine Kreuzung aus Kaki und Kaktusfeige wirkt die Form der Pitahaya, und tatsächlich handelt es sich bei der hierzulande noch kaum bekannten exotischen Frucht um das Beerengewächs einer subtropischen Kakteenart.

Nur dass die Pitahaya, auch als Drachenfrucht bekannt,  mit ihrer spektakulären Optik eine Sonderrolle spielt: Ihre je nach Herkunft sattgelbe oder magentarote Schale ist von bizarren Höckern übersät, bei denen man übrigens vor dem Export die spitzen Stacheln entfernt.  

Unabhängig von der Farbe hat die Pitahaya eine ovale bis eiartige Form und wird etwa 10 cm lang. Unter der Schale steckt ein sehr erfrischendes, geleeartiges weißes oder hellrotes Fruchtfleisch mit unzähligen schwarzen Samenkörnchen, die man mitessen kann.

Saison: Pitahaya kommt vor allem von Dezember bis März und dann wieder im Juli und August zu uns.

Herkunft: Die ursprüngliche Heimat der gelben Pitahaya liegt in Kolumbien, bis heute der Hauptexporteur für diese Variante. Die roten Pitahayas stammen ebenfalls aus Mittelamerika, kommen aber heute auch häufig aus Israel und Südostasien (vor allem Vietnam).

Geschmack: Pitahaya schmeckt je nach Sorte unterschiedlich. Das Fruchtfleisch der gelben Pitahaya hat einen intensiven Geschmack, der etwas an Ananas und Mango erinnert. Rote Pitahaya schmeckt dagegen relativ neutral, dabei aber angenehm säuerlich.

Wie gesund ist eigentlich Pitahaya?

Zu den Stars in Sachen Vitaminen gehört die Pitahaya zwar nicht. Trotzdem ist ihr Genuss durchaus empfehlenswert, denn das Fruchtfleisch enthält immerhin kleine Mengen von B-Vitaminen, Vitamin C und E.

Außerdem hat die Pitahaya Mineralstoffe zu bieten – und vor allem gilt sie mit ihrem geringen Kalorien- und Fettgehalt völlig zu Recht als ausgesprochen figurfreundliche Frucht.

Nährwerte von Pitahaya pro 100 g  
Kalorien 36
Eiweiß 1 g
Fett 0,4 g
Kohlenhydrate 7 g
Ballaststoffe 0,5 g

Pitahaya – gut zu wissen:

Die vielen winzigen schwarzen Kernchen der Pitahaya sind problemlos essbar und fördern die Verdauung. Wer einen empfindlichen Darm hat, sollte es aber nicht übertreiben, sonst wirken die Kerne wie ein Abführmittel.

Einkaufs- und Küchentipps für Pitahaya:

Einkauf: Pitahaya reagiert sehr empfindlich auf Druck und kommt daher einzeln verpackt in den Handel. Achten Sie bei gelben Sorten darauf, dass die Schale rundum regelmäßig durchgefärbt ist. Bei roten Pitahayas ist wichtig, dass sie noch etwas fest sind und auf leichten Fingerdruck nur wenig nachgeben.

Lagerung: Bei Zimmertemperatur hält sich die Pitahaya etwa 4-5 Tage, kühl gelagert bleibt sie bis zu 12 Tage frisch.

Vorbereitung: Das Vorbereiten einer Pitahaya ist keine Hexerei: einfach der Länge nach halbieren und dann das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslösen. Sehr reife Pitahayas lassen sich leicht schälen (einfach die Schale abziehen) und je nach Rezept in Würfel oder Scheiben schneiden.

Zubereitungstipps für Pitahaya:

In exotische Obstsalate passt die Pitahaya perfekt, pur ausgelöffelt schmeckt sie ebenfalls wunderbar. Besonders raffiniert aber lässt sich Pitahaya als Alternative zu Melone einsetzen, zum Beispiel mit Schinken oder Bündner Fleisch als Vorspeise.

Rezept für Obstsalat mit Pitahaya:

Für 4 Portionen den Saft von 2 Limetten mit 1 TL Honig und 1 TL frisch geriebenem Ingwer verrühren.

1 Granatapfel halbieren, die Hälften auf die Handfläche legen und mit einem Esslöffel darauf schlagen, sodass die Kerne durch die leicht gespreizten Finger heraus fallen.

Fruchtfleisch von 2 Pitahayas in Scheiben schneiden. Alles dekorativ anrichten und mit dem Ingwerdressing beträufeln – fertig.

Rezepte mit Pitahaya:

Rezepte mit Pitahaya finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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sehr informativ, mir fehlt allerdings die Info, die ich bei einem anderen Homepage gelesen hatte, dass die Schale nicht gegessen werden dürfe, weil sie Giftstoffe enthält. Die Homepage eat smarter lohnt es länger anzugucken!