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Schnapper (Red Snapper)

Schnapper © eZeePics Studio - Fotolia.com Schnapper © eZeePics Studio - Fotolia.com

Wenn in den USA von Fisch die Rede ist, meint man fast immer den Schnapper. Bei uns ist der amerikanisch Red Snapper genannte Exot zwar noch nicht so bekannt, aber schwer im Kommen.

Das sollten Sie über Schnapper wissen

Dass man den Schnapper bzw. in den USA, wo er zu den beliebtesten Fischen gehört, Red Snapper nennt, hat seinen Grund: Neben seiner hellroten Farbe ist er nämlich vor allem an seinem tief gespaltenen großen Maul mit großen scharfen Zähnen gut erkennbar. Damit macht der Raubfisch Jagd auf Fische, Garnelen, Krebse, Schneckenwürmer und sogar auf Tintenfische macht. Hat er sie entdeckt, schnappt er schnell und unerbittlich zu – daher sein anschaulicher Name.

Im Grunde handelt es sich bei der Bezeichnung Schnapper oder Red Snapper aber um eine Vereinfachung, denn eigentlich geht es um eine ganz Fisch-Familie: Die sogenannten Lutjaniden umfasst rund 185 Arten. In Farbe, Größe und Wohlgeschmack können sie sich unterscheiden. Allen gemeinsam ist die Vorliebe für tropische und subtropische Gewässer, wo sie sich am liebsten in Tiefen zwischen 10 bis 190 Meter aufhalten und sich bevorzugt an Riffen ansiedeln.

Ein ausgewachsener Schnapper kann 1 Meter Länge und mehr als 20 Kilo Gewicht beachtliche Maße erreichen. So große Exemplare findet man aber selten im Ganzen beim Fischhändler; die übliche Größe für Red Snapper liegt bei etwa 30 cm.

Dass die Amerikaner ihn über alles lieben, liegt vermutlich nicht zuletzt daran, dass der Schnapper erfreulich wenige und dabei große – also leicht zu entfernende – Gräten besitzt. Auch sein festes weißes Fleisch macht ihn bei uns ebenfalls immer beliebter.

Saison: Schnapper bzw. Red Snapper bekommt man das ganze Jahr über.

Herkunft: Zu Hause ist der Schnapper vor allem in den indopazifischen Meeren und im westlichen Atlantik bzw. in den südlichen Staaten Amerikas, in Brasilien und besonders in der Karibik.

Geschmack: Das feste Fleisch von Schnapper überzeugt mit seinem dezenten Geschmack sogar Leute, die sonst weniger auf Fisch stehen.

Wie gesund ist eigentlich Schnapper?

Im Vergleich zu den meisten anderen Fischen schneidet der Schnapper zwar beim Fettgehalt nicht ganz optimal ab – aber bei nicht einmal 3 g pro 100 g gehört er immer noch zu den absolut figurfreundlichen Genüssen!

Außerdem gleicht der Liebling amerikanischer Fischfans das Mini-Manko sowieso mehr als aus, indem er üppig Proteine liefert.

Nährwerte von Schnapper/ Snapper pro 100 g  
Kalorien 104
Eiweiß 20 g
Fett 2,6 g
Kohlenhydrate 0 g
Ballaststoffe 0 g

Einkaufs- und Küchentipps für Schnapper

Einkauf: Frischen Schnapper bzw. Red Snapper bekommen Sie beim Fischhändler im Ganzen oder in Teilstücken (Filets). Die Filets vom Schnapper können Sie mit und ohne Haut kaufen; tiefgekühlt findet man sie auch in der Truhe des Supermarkts.

Lagerung: Wie jeder frische Fisch muss auch Schnapper bald nach dem Einkauf zubereitet werden. Länger als 1 Tage sollten Sie Schnapper nicht im (sehr kalten) Kühlschrank aufbewahren.

Vorbereitung: Wer ganzen Schnapper kauft, bekommt ihn vom Fischhändler natürlich küchenfertig ausgenommen und entschuppt. Wie das Filet vom Red Snapper müssen Sie dann den Fisch nur noch abspülen und trockentupfen. Tiefgekühlte Snapperfilets immer im Kühlschrank langsam auftauen lassen und das Auftauwasser wegschütten!

Zubereitungstipps für Schnapper

Zu den zahlreichen Vorzügen des Schnapper gehört nicht zuletzt seine Vielseitigkeit: Es gibt fast nichts, was sich mit ihm nicht anstellen lässt! Ob gebraten, gedünstet, gedämpft, gekocht oder gegrillt; ob mexikanisch, karibisch oder asiatisch zubereitet – der Schnapper macht alles mit und immer eine gute Figur.

Ein ganzer Schnapper lässt sich hervorragend im Backofen zubereiten, mit Filets vom Schnapper können Sie raffinierte und obendrein schnelle Leckereien zaubern.

Rezepte mit Schnapper:

Rezepte mit Schnapper finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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