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Thema Glutamat

Lebensmittel mit Glutamat – besser natürlich

Es gibt viele Lebensmittel mit Glutamat. © silencefoto - Fotolia.com Es gibt viele Lebensmittel mit Glutamat. © silencefoto - Fotolia.com

Das Thema Lebensmittel mit Glutamat ist facettenreich. Bei Lebensmittel mit Glutamat sollte zwischen natürlichen und künstlichen Inhaltsstoffen unterschieden werden.

Lebensmittel mit Glutamat: natürlich gegen künstlich

Bei Lebensmittel mit Glutamat denken viele an Fertiggerichte, Tütensuppen oder Chips. Kein Wunder, in diesen Speisen ist reichlich Glutamat enthalten, das in der Industrie künstlich hergestellt wird. Der am häufigsten verwendete Zusatzstoff ist das Mononatriumglutamat, ein weißes Pulver, auf das viele Menschen allergisch reagieren. Doch es gibt auch natürliche Lebensmittel mit Glutamat. Sie enthalten die Salze der Glutaminsäure, die natürlicher Bestandteil in fast allen eiweißhaltigen Lebensmitteln sind. Spitzenreiter ist Parmesankäse, er enthält 1.200 Milligramm Glutamat (pro 100 Gramm). Gefolgt von Bohnen (200 mg / 100 g) und Tomaten (140 mg / 100 g). Hühnerfleisch weist mit 45 Milligramm pro 100 Gramm mehr Glutamat als Rindfleisch (35 mg / 100 g) auf. Sehr wenig natürliches Glutamat enthält Kabeljau mit 10 Milligramm pro 100 Gramm sowie Kuhmilch mit 2 Milligramm pro 100 Gramm.

Lebensmittel mit Glutamat: Übermaß verhindern

Die meisten Menschen reagieren nur auf das künstlich hergestellte Glutamat allergisch. Denn um den Glutamatgehalt beispielsweise einer Tütensuppe zu erreichen, müsste man 1 Kilogramm Tomaten essen oder 75 Liter Kuhmilch trinken. Wenn dennoch nach Verzehr von beispielsweise Käse eine Unverträglichkeit besteht, sollte auch auf diese Lebensmittel mit Glutamat verzichtet oder der Konsum verringert werden. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass ein schädlicher Einfluss von künstlichem Glutamat auf den Körper nicht zu erwarten ist. Dennoch sollten Lebensmittel mit Glutamat nicht übermäßig verzehrt werden. Vor allem Kinder und Jugendliche sollten aus kulinarischen Gründen keine glutamathaltigen Speisen zu sich nehmen. Sie gewöhnen sich schnell an den bouillonartigen Geschmack und empfinden frisch zubereitete Speisen als fade. Zudem kann häufiger Genuss von Lebensmittel mit Glutamat zu Übergewicht führen, da der Appetit nicht gezügelt wird und so zu sagen „gefräßig“ macht.

Lebensmittel mit Glutamat: Fazit

Lebensmittel mit Glutamat können bei empfindlichen Menschen allerhand Schaden anrichten. Sie werden nach dem Genuss mit Kopfschmerzen, Übelkeit und anderen Symptomen geplagt. Dabei gilt es, Lebensmittel mit Glutamat zu vermeiden, vor allem Fertiggerichte, Tütensuppen und Kartoffelchips. Der Gang zum Chinarestaurant sollte ebenfalls vermieden werden, da chinesische Köche fast ausschließlich mit Glutamat kochen.

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