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Wie Sie die Eier-Kennzeichnung richtig lesen

Welches ist das richtige Ei für´s Frühstück? Soll ich mir ein Bio-Ei gönnen? Unbedingt, meint Cornelia Poletto und sagt hier, wie Sie Eier richtig einkaufen. Wer den vollen Geschmack schätzt, braucht nun mal Eier von glücklichen Hühnern. Im Klartext heißt das: Sie sollten aus Freiland- und Bodenhaltung stammen oder möglichst gleich vom Bio-Bauern. Denn nur dann ist gewährleistet, dass das Federvieh mit Körnern und Grünzeug statt mit Futter aus der Retorte aufwächst. Das aber ist nicht nur fürs Wohlbefinden der Eierlieferantinnen wichtig, es bestimmt eben auch den Geschmack ihres Produkts wesentlich mit. Woher Ihr Ei stammt, sehen Sie am Stempel, den jedes Hühnerprodukt schon seit 1. Januar 2004 tragen muss. An der Zahl erkennt man die Haltungsform: 0 = Ökologische Haltung 1 = Freilandhaltung 2 = Bodenhaltung 3 = Käfighaltung Die beiden Buchstaben am Anfang der Codierung auf dem Ei sagen, woher es kommt: „DE“ bedeutet, das Ei stammt aus deutschen Landen; „NL“ steht für Niederlande. Welche Größe Ihr Frühstücksei haben soll, bestimmen natürlich Sie – eine gute Größe ist Klasse M oder L. Frisch sollte es natürlich sein, darum sollten Eier immer im Kühlschrank lagern. Das Haltbarkeitsdatum steht allerdings nicht auf dem Ei, sondern nur auf der Verpackung. Falls man die bereits entsorgt hat, kann man die Frische von Eiern aber auch mit der bewährten Wasserprobe testen: Einfach das Ei in ein Glas mit kaltem Wasser geben. Richtet es sich auf oder steigt sogar nach oben, ist es älter bzw. zu alt. Bleibt es dagegen liegen, ist es richtig frisch.

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