Leichte Kühlschranktorten | EAT SMARTER
11
0
Drucken
0
Gesünder backen Blog
Tipps für leichte Kühlschranktorten & Co.Durchschnittliche Bewertung: 4.81511
17. August 2014

Tipps für leichte Kühlschranktorten & Co.

Im Sommer bleibt der Ofen lieber aus. Kein Wunder, dass jetzt Kühlschranktorten und Schichtdesserts im Glas besonders gut schmecken. Doch oft sind diese ganz schön üppig. Mit meinen Tipps wird das „Backen ohne Backen“ nicht zur Kalorienfalle.

Die klassische Kühlschranktorte besteht aus einer Basis aus zerbröselten Keksen und Butter, auf die eine Creme aus Doppelrahmfrischkäse und Zucker folgt. Es gibt viele Varianten, bei denen zum Beispiel zusätzlich geschmolzene dunkle oder weiße Schokolade in Teig und Füllung kommt. Kühlschranktorten schmecken auch im Miniaturformat, etwa als geschichtetes Dessert im Glas. Gemeinsam ist vielen dieser Leckereien, dass sie zwar erfrischend-leicht wirken, in Wirklichkeit aber eine kleine Kalorien- und Fettbombe sind. Für diejenigen, die auf der Suche nach einer gesünderen Alternative sind, habe ich einige Tipps zum „Backen ohne Backen“ zusammengestellt. So einfach können Sie Böden, Zutaten und Füllungen abwandeln:

Leichte Wahl: der richtige Teig und Boden fürs Gebäck
Viele Kühlschranktorten basieren auf einem knusprigen Keksbröselteig aus Fett und Kekskrümeln. Leichter wird der Boden, wenn man ihn mit Löffelbiskuits, Eierplätzchen, Vollkornkeksen oder Zwieback statt mit üppigem Butter-Spritzgebäck macht. Halbfettbutter eignet sich oft genauso gut wie herkömmliche Butter, da der Keksboden nicht gebacken werden muss. Wer einen gebackenen Teig als Untergrund für seine Kühlschranktorte haben möchte, kann kalorienärmeren Biskuitteig oder Brandteigboden anstelle von Mürbeteig verwenden.

Fettarm gewinnt: erfrischende Füllungen und Cremes
Natürlich schmeckt luftig geschlagene Sahne in Kombination mit cremigem Frischkäse gut. Leichter – und dennoch sehr lecker – werden Kühlschranktorten & Co. aber, wenn man fettarme Milchprodukte nimmt. Es müssen ja nicht gleich die kompletten Zutaten ausgetauscht werden. Eine Creme gemischt aus Magerquark und Schlagsahne spart bereits Kalorien und Fett. Füllungen aus fettarmem Joghurt, fettreduziertem Frischkäse, Buttermilch oder Hüttenkäse sind noch einmal leichter. In Kombination mit Gelatine, Tortenguss oder Agar-Agar werden auch fettarme Cremes schön stabil.

Das Auge isst mit: Früchte für Optik und Geschmack
Saisonale Früchte wie Beeren, Kirschen, Zwetschgen oder Pfirsiche sorgen nicht nur für einen hübschen Kontrast auf einer hellen Creme. Sie machen Kühlschrankkuchen im Nu zu einer gesünderen, vitaminreichen Leckerei, von der Sie gerne ein bisschen mehr naschen können. Das frische, in Scheiben oder Stücke geschnittene Obst eignet sich als normale Dekoration auf der Torte. Man kann es alternativ auch pürieren und einen Fruchtspiegel herstellen. Bei einigen Obstsorten müssen Sie allerdings vorsichtig sein: Ananas und Kiwis zum Beispiel eignen sich weniger für Desserts, in die auch Gelatine kommt. Ein in ihnen enthaltenes Enzym kann nämlich dazu führen, dass Milchprodukte bitter werden.

Tipp: Probieren Sie doch einmal diese Frischkäse-Joghurt-Torte von EAT SMARTER!

Kathrin Runge
(www.backenmachtgluecklich.de)

Ähnliche Artikel
Tipps: Plätzchen richtig aufbewahren
Wie lagert man Plätzchen am besten, damit sie lange lecker schmecken?
Apfelkuchen smarter
Das englische Sprichwort kennt jeder: An apple a day keeps the doctor away. Äpfel sind supergesund. Nun sollte man vielleicht nicht jeden Tag Apfelkuchen essen. Aber im Herbst darf das beliebte Gebäck durchaus öfter auf dem Teller landen. Und mit ein paar kleinen Kniffen wird es im Nu noch smarter.
Leichter Gemüsekuchen
Zu Jahresbeginn haben gute Vorsätze wieder Hochkonjunktur. Viel sinnvoller als die xte Diät ist meiner Meinung nach das Vorhaben, ein bisschen gesünder zu kochen und zu backen – und bewusster zu genießen. Zum Beispiel diesen leichten Gemüsekuchen.
Schreiben Sie einen Kommentar