Welches Fitnessstudio passt zu mir? | EAT SMARTER
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Weg mit dem Winterspeck

Welches Fitnessstudio passt zu mir?

Welches Fitnessstudio passt zu mir? Welches Fitnessstudio passt zu mir?

Endlich wieder aktiv! Damit dieser Wunsch Wirklichkeit wird, sind vor allem zwei Fragen entscheidend: Wo und wie trainiere ich? Hier ist die EAT SMARTER-Checkliste, um die richtige Sport-Location zu finden.

Sie haben es sich fest vorgenommen: Dieser Sommer wird sportlich. Sie wollen den Winterpfunden den Kampf ansagen und sich endlich wieder richtig fit und aktiv fühlen. Das klingt gut. Doch seien wir mal ehrlich: Wie oft haben Sie das schon geplant? Und wie häufig ist der gute Vorsatz schon in den ersten Wochen des neuen Jahres in Vergessenheit geraten? Keine Sorge, damit sind Sie nicht alleine. Oft scheitert die Wandlung Couchpotato zum Sportcrack schon an der ersten Frage: Wie finde ich ein Fitnessstudio, das wirklich zu mir passt?

Fitnessstudio: Welche Auswahlkriterien sind Ihnen wichtig?

Die Fitnessstudio-Auswahl ist riesig und reicht von Discount-Muckibuden bis zu edlen Wellness-Tempeln. Da entscheidet man sich schnell für das falsche Fitnessstudio. Fatale Folge: Man fühlt sich unwohl und geht nicht wieder hin. Also: Bevor Sie Ihre Turnschuhe aus der hintersten Schrankecke hervorkramen und das Internet nach Studios durchforsten, sollten Sie sich aufschreiben, was Ihnen wichtig ist. Ist es eine möglichst große Geräteauswahl? Professionelle Trainerbetreuung? Der große Sauna- und Wellnessbereich? Oder zählen für Sie eher praktische Aspekte wie vielseitige Kinderbetreuung, eine kurze Anfahrt oder günstige Mitgliedsbeiträge?

24-Stunden-Muckibude oder Wellnessstudio?

Haben Sie diese Fragen für sich geklärt, kann die Suche nach dem passenden Fitnessstudio beginnen: Schauen Sie im Internet, in den gelben Seiten oder fragen Sie Freunde nach Tipps. Allgemein lassen sich Fitnessstudios in Kategorien einteilen. Ein Fitnessstudio einer Studiokette wie zum Beispiel Fitness First oder INJOY hat den Vorteil, dass die Ausstattung, die Geräte und das Kursangebot in jedem Fitnessstudio der Kette fast gleich sind. 24-Stunden- und Discount- Studios wie zum Beispiel McFit haben lange Öffnungszeiten, doch oft ist qualifiziertes Personal nur zu Kern-Trainingszeiten anwesend. Studios wie zum Beispiel Eisenhauer oder Kieser Training haben sich ausschließlich der Gesundheitsförderung verschrieben. Moderne Kurse wie Zumba, Spinning oder Tae Bo gibt es in ihrem Trainingsangebot nicht. Neben kommerziellen Anbietern betreiben auch viele Sportvereine ihr eigenes Fitnessstudio. Für Vereinsmitglieder ist das Training meist günstiger als in einem kommerziellen Fitnessstudio.

Schauen Sie sich das Fitnessstudio vorher richtig an!

Wenn Sie ein passendes Fitnessstudio gefunden haben, gehen Sie dort hin und werfen Sie einen Blick hinein: Sehen die Trainingsflächen sauber und gepflegt aus? Wichtig: Besuchen Sie das Fitnessstudio zu der Tageszeit, an der Sie später auch regelmäßig trainieren möchten. So können Sie gleich sehen, wie voll es ist und wie Sie das Publikum finden. Schauen Sie sich nicht nur ein Fitnessstudio an, sondern vergleichen Sie mehrere Studios. So können Sie leichter entscheiden, welches Fitnessstudio Ihnen am besten gefällt.

Fitnessstudio: Vereinbaren Sie ein kostenloses Probetraining!

Sobald Sie sich für ein Fitnessstudio entschieden haben, vereinbaren Sie ein Probetraining. Das ist bei jedem guten Anbieter kostenlos. Bei dieser Gelegenheit lernen Sie die Trainer kennen, können die Geräte ausprobieren, Kurse testen, Umkleidekabinen und Wellnessbereiche inspizieren und so herausfinden, ob das Fitnessstudio wirklich zu Ihnen passt. Sollten Sie sich nach dem Probetraining noch immer nicht sicher sein, handeln Sie eine Probezeit (zum Beispiel einen Monat) aus.

Fitnessstudio: Bleiben Sie dabei!

Sie haben es geschafft: In Ihrem Fitnessstudio fühlen Sie sich wohl und schwitzen sogar mehrmals pro Woche. Doch nach ein paar Monaten lässt die Lust wieder nach und auf einmal gibt es tausend Gründe, um nicht trainieren zu gehen. Sobald Sie anfangen, Ihre Sporttasche zu packen, flüstert der innere Schweinehund: "Mach es dir doch lieber auf dem Sofa gemütlich", "Du hast so viel Stress, ruh dich besser aus" oder "Dein Fitnessprogramm bringt eh nichts". Bieten Sie ihm die Stirn! Dabei helfen Vorsätze, die nicht zu ehrgeizig sind. Denn wer sich zu viel vornimmt, ist zum Scheitern verurteilt. Besser sind realistische Ziele, die Sie in einzelne Etappen auf teilen. So haben Sie häufiger Erfolgserlebnisse. Die motivieren ungemein – und so positiv gestärkt wird sogar aus dem hinterhältigen Schweinehund ein sportbegeisterter Trainingskamerad.

Vorsicht Vertrag: Das müssen Sie wissen

Vor Vertragsabschluss

Lesen Sie sich den Vertrag in Ruhe durch. Nehmen Sie ihn am besten mit nach Hause. Direkt vor Ort ist der Druck groß, sofort zu unterschreiben. Das Kleingedruckte wird dann meist nur schnell überflogen. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln aber wichtige Punkte wie zum Beispiel die Laufzeit, Kündigungsfristen und Haftung bei Diebstählen.

Vertragsdauer

Rechtlich erlaubt ist eine Erstlaufzeit von maximal zwei Jahren. Viele Fitnessstudios bieten günstigere Monatsbeiträge an, wenn man sich gleich für die ganzen zwei Jahre bindet. Wenn Sie sich nicht sicher sind, dass Sie während dieser Zeit regelmäßig trainieren können, wählen Sie eine kürzere Laufzeit. Die höheren Monatsbeiträge sind dann gegebenenfalls immer noch günstiger, als wenn Sie weiter bezahlen, obwohl Sie gar nicht mehr trainieren.

Kündigung

Eine außerordentliche Kündigung, das heißt ohne Rücksicht auf Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist, ist nur bei Krankheit oder Umzug möglich. Schwangerschaft oder Arbeitslosigkeit berechtigen in der Regel keine Vertragskündigung, sondern nur eine Vertragsunterbrechung.

(bor)

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