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14. Juli 2017

Studienschau der Woche 28/17

In unserer aktuellen Studienschau stellen wir Ihnen interessante Fakten zu den Themen Ernährung, Gesundheit, Abnehmen und Fitness vor. Heute informieren wir Sie unter anderem darüber, warum Menschen dicker werden, obwohl sie viel trainieren, wie die Umgebung Ihre Fitness beeinflusst und ob Kaffee Ihr Leben verlängern kann.

Studien zur Ernährung

Ein internationales Forscherteam hat Daten aus der EPIC-Studie, die den Zusammenhang zwischen Ernährung und der Entstehung von Krebs über viele Jahre untersucht, in Bezug auf Kaffeekonsum ausgewertet.

An der EPIC- Studie nehmen mehr als eine halbe Million Menschen aus zehn europäischen Ländern teil. Fast 42.000 von ihnen waren 16 Jahre nach der ersten Befragung gestorben. Das Fachjournal "Annals of Internal Medicine" berichtet, dass die Wahrscheinlichkeit der untersuchten Männer mit sehr hohem Kaffeekonsum, innerhalb des Beobachtungszeitraumes von etwa 16,4 Jahren zu sterben, zwölf Prozent geringer war als bei Nicht-Kaffeetrinkern. Bei Frauen lag der Unterschied bei sieben Prozent.

Marc Gunter von der Internationalen Agentur für Krebsforschung mahnt dennoch zur Vorsicht bei der Interpretation der Daten. Ob der Kaffeekonsum allein für die längere Lebensdauer der Menschen verantwortlich ist, geben die Daten nicht preis. Es sei auch möglich, dass die gesundheitlichen Effekte gar nicht vom Kaffee stammen, sondern dass das Getränk mit dem eigentlichen Grund für diese Effekte in einer Beziehung steht. Aufgrund der Grenzen beobachtender Forschung könne eine ausdrückliche Empfehlung für mehr oder weniger Kaffeekonsum nicht ausgesprochen werden. Dennoch legten die Ergebnisse nahe, dass moderater Kaffeegenuss nicht schädlich für die Gesundheit sei, sondern dass Kaffee sogar gesundheitliche Vorteile haben könnte. 

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Studien zur Gesundheit

Mobile digitale Gesundheitsanwendungen, geläufig unter dem Begriff M-Health, bieten ein großes Potenzial, finden aber bei uns derzeit noch wenig Anwendung. In Ihrer Studie „Mobile Health – Mit differenzierten Diensten zum Erfolg“ befragten die Marktforscher Deloitte und Bitkom 2000 Konsumenten in Deutschland, um zu analysieren wie es um die Aussichten für die mobilen Gesundheitsanwendungen bestellt ist.

Die Studie zeigt, dass die Konsumenten M-Health prinzipiell sehr offen gegenüber stehen. Vier Fünftel aller Deutschen besitzen ein Smartphone, 44 Prozent ein Tablet und acht Prozent ein Fitness-Armband. Davon haben 42 Prozent der Nutzer mindestens eine App mit Gesundheits- und Fitnessbezug auf ihrem Smartphone gespeichert, die sie regelmäßig nutzen.

Trotzdem wird M-Health derzeit noch eher zurückhaltend angewendet. Hauptgründe hierfür sind die fehlenden passgenauen Angebote, rechtliche Hürden sowie der Datenschutz. Inbesondere  ältere Mediziner lehnen digitale Lösungen aus Sorge um die verwendeten Daten grundsätzlich ab

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Studien zum Abnehmen

Wer fit und vital werden möchte, sollte sich nicht ausschließlich auf den Gang ins Fitnessstudio oder die Joggingrunde im Park verlassen. Eine Studie fand heraus, dass das Körperfett durch mehr Sport zunehmen kann, solange sich die Ernährungsgewohnheiten nicht verändern.

Wissenschaftler vom Institut für Ernährung & Gesundheitsförderung der Arizona State University ließen 81 übergewichtige Frauen über einen Zeitraum von drei Monaten dreimal wöchentlich für jeweils 30 Minuten auf einem Laufband trainieren. Die Ernährung wurde dabei nicht umgestellt. Die Forscher erwarteten, dass die Frauen mit dem höchsten Körperfettanteil am meisten Fett verlieren würden. Das Ergebnis fiel jedoch anders aus: nach 12 Wochen hatten 55 Teilnehmerinnen sogar mehr Körperfett als zuvor.

Die Forscher vermuten, dass die Probandinnen nach dem Sport besonders viele Kalorien zu sich genommen hatten, denn der Kalorienverbrauch durch Sport wird meist überschätzt

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Studien zur Fitness

Forscher einer aktuellen Schrittzähler-Studie der amerikanischen Universität Stanford wollten herausfinden, wie sehr die Umgebung das Bewegungsverhalten beeinflusst. Dazu analysierten sie Schrittzählerdaten von 717.527 Smartphonenutzern aus 111 Ländern, die sie über einen Zeitraum von 95 Tagen gesammelt hatten, und stellten sie in Bezug zu Geschlecht, Alter, Herkunft und Body-Mass-Index (BMI).

Die Forscher kamen zu dem eindeutigen Ergebnis, dass Menschen in fußgängerfreundlichen Gebieten mit ausreichend Gehwegen, Parks und fußläufig erreichbaren öffentlichen Locations täglich und regelmäßig längere Strecken zu Fuß zurücklegen und im Schnitt schlanker sind.

Im Gesamtdurchschnitt legten die Probanden 4.900 Schritte pro Tag zurück. Studienteilnehmer aus Deutschland machten etwa 5.200 Schritte am Tag. Zum Vergleich: In den USA lag der Wert nur bei 4.774, in Hongkong bei 6.880 Schritten am Tag und in Indonesien wurden 3.513 Schritte am Tag gemessen.

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