Kaviar | EAT SMARTER
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Kaviar

Was man über Kaviar wissen sollte Was man über Kaviar wissen sollte

Luxus pur oder Gelegenheitsschick? Kaviar spaltet die Geschmäcker. Erfahren Sie hier mehr über Kaviar.

Es muss nicht immer Kaviar sein – dazu ist der feinste aller Fischrogenarten, der "echte Caviar" vom Stör, auch viel zu kostspielig. Allerdings werden die preiswerten und ebenfalls leckeren Varianten zum Kaviar wie zum Beispiel die Eier von Seehasen (Deutscher Kaviar), Lachsen und Forellen immer beliebter. Gemeinsam haben die luxuriöse schwarz schimmernde Krönung aller kulinarischen Raffinessen und seine Verwandten den hohen Gehalt an hochwertigem Eiweiß und an herzschützenden Omega-3-Fettsäuren.

Kaviar: gut zu wissen

Mit 300 Milligramm pro 100 Gramm gehört Kaviar zu den Spitzenlieferanten für den Risikostoff Cholesterin; mit 145 Milligramm ist Kaviar außerdem so reich an gichtfördernden Purinen wie Schweinefleisch. Weil die Hersteller von Kaviar die Fischeier traditionell mit Salz konservieren, enthält Kaviar doppelt so viel Kochsalz wie der auch nicht gerade salzarme gekochte Schinken. Experten vermuten beim echten Kaviar vom Kaspischen und Schwarzen Meer oder aus dem Iran mit einer Belastung durch Umweltgifte, die allerdings bisher nicht untersucht wurde.

EAT SMARTER-Empfehlung:

Wer bewusst cholesterinarm essen möchte, wer zu hohen Blutdruck hat und empfindlich ist gegen Salz oder wer für Gicht anfällig ist, sollte sein Geld nicht gerade ständig in Kaviar anlegen. Aber gegen einen Löffel Kaviar hin und wieder ist auch für Menschen mit gestörtem Stoffwechsel nichts einzuwenden, weil die Menge an Kaviar durch den hohen Preis und das intensive Aroma ohnehin begrenzt bleibt. Dass echter Kaviar und Zuchtkaviar vom Stör in aller Regel auf Eis serviert werden, hat einen guten Grund: Beide Kaviar sind sehr empfindlich und verderben bei Temperaturen über 4 Grad Celsius bereits innerhalb weniger Stunden. Da übliche Kühlschränke die für Kaviar idealen Temperaturen von minus 2 Grad bis null Grad kaum erreichen, gilt für Zuhause: Lagern Sie die feinen grauen Perlen am besten nach dem Kauf nur ganz kurz an der kältesten Stelle im sehr kalt gestellten Kühlschrank und servieren Sie ihn möglichst umgehend auf leicht zerstoßenen Eiswürfeln. Übrigens: pasteurisierter Kaviar in Gläsern und Dosen gehört ebenfalls in den Kühlschrank.

Rezepte mit Kaviar:

Rezepte mit Kaviar finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

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