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Lorbeer

Lorbeer

Wer es herzhaft würzig mag, der kommt an Lorbeer kaum vorbei. Was die dunkelgrünen Blätter eines Strauchs aus dem Mittelmeerraum kulinarisch können und gesundheitlich draufhaben, lesen Sie in unserer Warenkunde.

Das sollten Sie über Lorbeer wissen

Bei uns kannte man Lorbeer lange Zeit nur getrocknet; erst seit einigen Jahren bekommt man die dunkelgrünen, etwas lederartigen Blätter auch hierzulande frisch.

In den Ländern rund ums Mittelmeer ist es umgekehrt – kein Wunder, denn dort wächst der immergrüne Strauch mit dem schönen lateinischen Namen „Laurus nobilis“ vielerorts wild sowie in Gärten, sodass man sich jederzeit leicht ein paar Blätter pflücken kann.

In Frankreich gehört Lorbeer ins traditionelle „Bouquet Garni“, also dem bei vielen Gerichten der französischen Küche verwendeten Kräuterstrauß.

Herkunft & Geschichte: Der Lorbeerbaum wuchs schon vor der Eiszeit und gehört damit zu den ältesten Nutzpflanzen der Menschheit. Bereits die alten Römer verwendeten Lorbeer oft und gerne als Würz- und Heilpflanze.

Vor allem im antiken Griechenland war aber auch eng mit der Mythologie verbunden. Lorbeer galt als die Pflanze des Apollo, dem man den bis heute als Siegerehrung üblichen Lorbeerkranz zuspricht.

Saison: Getrockneten Lorbeer kann man rund ums Jahr kaufen. Frischen Lorbeer bekommt man bei uns vor allem im Spätsommer und Herbst.

Geschmack: Lorbeer schmeckt intensiv würzig und angenehm bitter.

Wie gesund ist eigentlich Lorbeer?

Mit seinem hohen Gehalt an ätherischen Ölen gilt Lorbeer völlig zu Recht als verdauungsfördernd. Außerdem kann Lorbeer antibakteriell wirken und regt als Tee den Appetit an.

Einkaufs- und Küchentipps für Lorbeer:

Einkauf: Getrockneten Lorbeer bekommen Sie in Döschen verpackt in jedem Super- oder Discountmarkt. Auch türkische Lebensmittelhändler bieten häufig Lorbeer an.

Frischer Lorbeer ist seltener zu finden, aber im gut sortierten Gemüsehandel und auf Wochenmärkten kann man Glück bei der Suche haben.

Lagerung: Frischer Lorbeer hält sich im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu 4 Wochen, wenn Sie die Blätter in ein feuchtes Tuch wickeln.

Getrocknete Blätter vom Lorbeer mögen es luftdicht, dunkel und trocken – also am besten in einer Dose oder einem fest schließenden Glas aufbewahren.

Vorbereitung: Frischen Lorbeer spült man kurz ab und tupft ihn anschließend trocken; getrockneten Lorbeer können Sie an das jeweilige Gericht geben und mitgaren. Vor dem Servieren einfach entfernen.

Übrigens: Besonders gut entfaltet sich das Aroma von Lorbeer, wenn man die Blätter vor der Verwendung leicht einreißt.

Zubereitungstipps für Lorbeer

Klassische Einsatzgebiete für Lorbeer sind hierzulande seit vielen Generationen vor allem deftige Spezialitäten wie Sauerbraten, Wildgerichte, Sauerkraut und Rotkohl, Eintöpfe und Beizen bzw. Marinaden für Fleisch, Fisch und Geflügel.

Mit Lorbeer kann man aber auch Soßen, Suppen und Brühen eine interessante Würze geben, Grillgerichte aufpeppen oder Chutneys abschmecken.

Rezepte mit Lorbeer:

(Koe)

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