Mirabellen: Rezepte und Wissen | EAT SMARTER
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Mirabellen

Mirabellen: gelb und saftig ©Fotolia Mirabellen: gelb und saftig ©Fotolia

Pflaumen kennt jeder, Mirabellen dagegen gelten eher als Geheimtipp unter Eingeweihten. Dabei sind beide Früchte eng verwandt und Mirabellen sogar noch leckerer!

Das sollten Sie über die Mirabellen wissen

Mal ehrlich: Kennen Sie Mirabellen, außer vom Hörensagen? Falls nicht, lohnt sich ein „Date“ mit ihnen aber unbedingt. In Frankreich liebt man sie schon seit rund 600 Jahren, bei uns sind sie „erst“ rund 300 Jahre heimisch.

Was die meisten nicht wissen: Mirabellen gehören zu den weltweit mehr als 2000 verschiedenen Pflaumensorten und damit zur Familie der Rosengewächse. Mirabellen sind gleichzeitig die kleinsten und auch die feinsten Verwandten aus der Familie. Pro Stück nur etwa 10 g leicht, erkennt man sie auf den ersten Blick an ihrer kugelrunden Form und der ins Orange spielenden goldgelben Farbe.

Das je nach Sorte und Reife grüngelbe bis goldgelbe Fruchtfleisch von Mirabellen ist besonders saftig und wird darum speziell in Frankreich besonders gerne für Kompott, Konfitüren, Tortenbelag und als Basis für feinen Obstbrand genommen.

Saison: Die Zeit für Mirabellen ist relativ kurz und dauert von Juli bis maximal Mitte September.

Herkunft: Die ursprüngliche Heimat der Mirabellen soll in Westasien liegen.

Geschmack: Das Fruchtfleisch von reifen Mirabellen schmeckt intensiv süß und sehr aromatisch nach Pflaumen.

Wie gesund sind eigentlich Mirabellen?

Wer Mirabellen nascht, kann sich freuen, denn die süßen Früchtchen glänzen mit reichlich Betacarotin (die Vorstufe für Vitamin A), Vitamin C und verschiedenen B-Vitaminen. Weil sie wenig Säure enthalten, sind Mirabellen auch für Menschen mit empfindlichem Magen gut verträglich.

Nährwerte von Mirabellen pro 100 g  
Kalorien 67
Eiweiß 0,7 g
Fett 0,2 g
Kohlenhydrate 15 g
Ballaststoffe 1 g

Einkaufs- und Küchentipps für Mirabellen:

Einkauf: Achten Sie darauf, dass frische Mirabellen eine makellose Schale haben und schön prall aussehen.

Lagerung: Da Mirabellen sehr empfindlich sind und schnell verderben, besser keine überreifen Früchte kaufen und bis zum Verbrauch im Kühlschrank (maximal 2-3 Tage) aufbewahren. Wer die eher raren, süßen Früchtchen ergattert, kann sie übrigens problemlos einfrieren: Waschen, mit oder ohne Stein in Beutel füllen, gut verschließen und innerhalb eines Jahres verbrauchen.

Vorbereiten: Viel zu tun ist bei Mirabellen nicht. Waschen und abtropfen lassen oder sanft trockentupfen – das wars schon, wenn man sie einfach roh essen möchte. Wenn Sie damit kochen bzw. backen möchten, müssen Mirabellen allerdings zunächst halbiert und dann entsteint werden. Das geht aber bei ihnen ganz besonders leicht!

Zubereitungstipps für Mirabellen

Mirabellen sind schon pur ein Genuss, aber der lässt sich natürlich noch steigern! Einfach köstlich schmecken vor allem Kompott, Saft oder Konfitüre aus Mirabellen. Die vornehmen Verwandten der Pflaume eignen sich außerdem perfekt für Obstsalate oder als fruchtig-aromatischer Belag für Kuchen und Torten. Die Franzosen zaubern aus Mirabellen auch raffinierte Desserts wie dieses ganz einfache

Mirabellen-Gratin:

1 kg Mirabellen waschen und entsteinen. In eine feuerfeste Form geben. 6 sehr frische Eigelb in eine Metallschüssel geben und in ein heißes Wasserbad hängen. Mit etwas Zucker, Zimt und 1 Prise Cayennepfeffer würzen.

Mit dem Schneebesen verschlagen, bis eine dickliche, helle Creme entsteht. Dabei langsam etwa 100 Milliliter Weißwein mit unterschlagen.

Die fertige Schaumcreme über die Mirabellen gießen, mit Mandelblättchen bestreuen und im Backofen bei 250°C oder unter dem Grill gratinieren, bis sich die Creme goldbraun färbt.

Rezepte mit Mirabellen:

Rezepte mit Mirabellen finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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