Rindfleisch | EAT SMARTER
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Rindfleisch

Was man über Rindfleisch wissen sollte. Was man über Rindfleisch wissen sollte.

Das rote Rindfleisch versammelt viele Liebhaber um sich. Erfahren Sie hier Wissenswertes zur Fleischart.

Nach Angaben des Bundesamtes für Landwirtschaft und Ernährung essen die Deutschen pro Kopf rund 12,5 Kilogramm Rindfleisch im Jahr. Mageres Rindfleisch wie zum Beispiel Rumpsteak liefert nur eine mittlere Menge Kalorien und weniger Cholesterin als Eier oder Lammfleisch, es enthält sogar weniger von dem Problemstoff als Geflügel. Das kräftig rote Fleisch gehört ebenso wie Schweine- und Lammfleisch zu den Lebensmitteln, die extrem selten Allergien auslösen. Nur ein bis zwei Prozent der Allergiker reagieren sensibel auf Fleisch und dann ausschließlich auf rohes Fleisch wie zum Beispiel Tatar oder Carpaccio. (Allergische Reaktionen auf Kuhmilch, Hühnereiweiß und Fisch sind erheblich häufiger.) Rindfleisch gehört zu den wichtigsten Lieferanten für den Mineralstoff Eisen, denn hier liegt er in einer Form (Hämeisen) vor, die vom Körper besonders gut genutzt werden kann (Informationen rund um den Eisenstoffwechsel: www.eiseninfo.de). Ebenfalls in Rindfleisch vorhanden: Das Vitamin B12, das fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln zu finden ist. Beruhigend: Wie die Behörden in den letzten Jahren immer wieder feststellten, sind Mastrinder nur selten mit schädlichen Rückständen oberhalb der Höchstgehalte bzw. mit verbotenen oder nicht zugelassenen Stoffen belastet.

Rindfleisch: gut zu wissen

Je härter ein Fett, desto mehr gesättigte Fettsäuren enthält es. Rinderfett ist sehr hart, fast talgartig, und besteht zu mehr als der Hälfte aus gesättigten Fettsäuren. Es ist also für Menschen mit gestörtem Fettstoffwechsel noch problematischer als Schweinefett, das nur rund 40 Prozent gesättigte Fettsäuren enthält. Der übermäßige Genuss von rotem Fleisch, also auch von Rindfleisch, ist nicht förderlich. Vor allem das Risiko für Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt mit der täglichen Fleischmenge. Ein weiteres Problem hängt mit dem Futter der Tiere zusammen: In England wurde Anfang der 80er-Jahre durch mangelhafte Verarbeitung von Tiernahrung die Krankheit BSE auf Kühe übertragen. Nach Ansicht der Experten wird es sich erst in den kommenden Jahren zeigen, ob die Schutzmaßnahmen, die im Jahr 2000 eingeführt wurden, greifen. Fachleute halten es deshalb für verfrüht, die Regeln für die Aufzucht und Schlachtung der Tiere zu lockern. Durch strenge Vorschriften und Kontrollen wurde die Krankheit bisher weitgehend eingedämmt.

EAT SMARTER-Empfehlung:

Rindfleisch nicht täglich, lieber im Wechsel mit Fisch, Geflügel und vegetarischen Mahlzeiten einplanen. Wer gern oft Rindfleisch essen möchte, wählt magere Sorten und lässt die Portionen zugunsten von Gemüse und Kartoffeln auf 100 Gramm schrumpfen. Bei unklarer Herkunft der Tiere das Rindfleisch niemals roh essen. Und: Stellen Sie Ihren Kühlschrank sehr niedrig ein, wenn Sie Rindfleisch darin aufheben wollen. Es verdirbt nämlich bei 5 Grad doppelt so schnell, bei 10 Grad 5-mal und bei 20 Grad (Zimmertemperatur) 10-mal so schnell wie bei 0 Grad. Rindfleisch können Sie bei 0 bis 1 Grad etwa 2 Wochen im Kühlschrank aufheben.

Rezepte mit Rindfleisch:

Rezepte mit Rindfleisch finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

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