Der perfekt eingeräumte Kühlschrank | EAT SMARTER
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Cornelia Polettos Kochschul-Blog
Der perfekt eingeräumte KühlschrankDurchschnittliche Bewertung: 4.31535
08. Januar 2015

Der perfekt eingeräumte Kühlschrank

Kühlschrank

Die Butter ins obere Fach oder in die Kühlschranktür? Lebensmittel halten länger und schmecken besser, wenn sie richtig gestaut werden. Deswegen verrate ich Ihnen heute, wie Sie Milch, Eier & Co. optimal in Ihrem Kühlschrank lagern.

Früher gab es in jedem Haus eine Speisekammer und einen kalten Kellerraum, um Lebensmittel zu lagern. Heutzutage wohnen viele von uns in Wohnungen und müssen mit nur wenig Platz zurecht kommen. Daher landen die Vorräte meist im Kühlschrank. Und dabei ist es alles andere als egal, wo Sie die Lebensmittel hinstellen. Denn innerhalb des Kühlschranks ist es unterschiedlich kalt und vieles hält länger, wenn Sie es beim Einräumen an den richtigen Platz stellen.

Die unterschiedlichen Temperaturzonen im Kühlschrank

Im Kühlschrank herrscht das mildeste Klima im Gemüsefach. Durch eine Glasscheibe wird es vom Rest des Kühlschranks abgetrennt. Hierein gehören Salat, Gemüse, Kräuter und leicht verderbliches Obst. Direkt über dem Gemüsefach ist es am kältesten, da kalte Luft nach unten sinkt. Bei etwa 2 bis 4 Grad ist hier der richtige Platz für leicht Verderbliches wie zum Beispiel Fisch, Fleisch oder Wurst. Im Mittelteil (die Temperatur beträgt dort 4 bis 6 Grad) lagere ich Milchprodukte. Darüber stehen, bei etwa 8 Grad, gut abgedeckt Reste von fertigen Speisen, angebrochene Marmeladengläser, Antipasti oder Gurken. In der Kühlschranktür ist es am wärmsten: Bei milden 10 Grad sind Eier und Butter gutaufgehoben. Flaschen und Tuben gehören hier ebenfalls hin.

Diese Sachen habe ich immer im Kühlschrank

Es gibt Lebensmittel, die ich immer im Kühlschrank habe. So kann ich auch wenn sich mal spontan Gäste ankündigen, etwas Leckeres zubereiten – zum Beispiel eine schnelle Pasta, eine Frittata oder einen schönen Salat. Standard in meinem Kühlschrank sind: Milch, Butter, Parmesan, Sahne, Parmaschinken, Tiroler Speck, selbstgemachtes Pesto, selbst gemachte Vinaigrette, Dijonsenf, Meerrettich, Tomatenmark, Weißwein, Ingwer, Knoblauch und ein paar Schalotten.

Das gleiche gilt auch für mein Tiefkühlfach: Dort befinden sich immer Erbsen, dicke Bohnen, Blattspinat, Blätterteig, Beeren, selbstgemachte Brühen und Fonds, in Eiswürfelbehältern eingefrorene frische Kräuter und zwischen Folie einzeln eingefrorene dünne Speckscheiben.

Diese Lebensmittel gehören auf keinen Fall in den Kühlschrank

Tomaten und Bananen können Kälte gar nicht gut ab. Sie werden dadurch geschmackslos und fade.

Ihre Cornelia Poletto

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