Franzbrötchen selber machen | EAT SMARTER
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Süße Sünde

So können Sie Franzbrötchen selber machen

Franzbrötchen sind in Hamburg besonders beliebt. Die Plunderteilchen gefüllt mit Zucker und Zimt schmecken wunderbar süß und werden zu jeder Tageszeit gegessen. In der Hansestadt erhält man die süßen Brötchen bei jedem Bäcker. Damit Sie jedoch in ganz Deutschland in den uneingeschränkten Genuss kommen können, verraten wir Ihnen, wie Sie Franzbrötchen selber machen können.

Wie die Franzbrötchen zu ihrem Namen kamen ist nicht eindeutig bekannt. Es gibt jedoch zwei verschiedene Möglichkeiten, die in Betracht kommen. Zum einen ist es denkbar, dass Franzbrötchen eine Reminiszenz an das Croissant sind, die durch französische Truppen während der Besetzungszeit bekannt gemacht wurden. Sowohl Croissants als auch Franzbrötchen bestehen aus Plunderteig.

Andere Überlieferungen besagen, dass es ein sogenanntes Franzbrot gab, welches dem Baguette ähnlich war. Ein in Hamburg ansässiger Bäcker soll das Brot mit Fett angebraten haben – die Geburtsstunde des Franzbrötchens.

Franzbrötchen – kein leichter Genuss

Doch Geschichte hin oder her  – Franzbrötchen schmecken unglaublich lecker. Dies liegt an der Zucker-Zimt Füllung. Allerdings muss an dieser Stelle  – bevor wir Ihnen das Rezept verraten – gesagt sein, dass Franzbrötchen nicht unbedingt smart sind. Denn Franzbrötchen enthalten nicht nur viel Zucker, sondern auch Fett. Ein Exemplar schlägt mit circa 300 Kalorien zu Buche. Werden die Plunderstücke noch mit Schokostückchen, Streuseln, Rosinen oder Nusskernen variiert, kommen noch mehr Kalorien on top.

Aber ab und an darf man sich die Hamburger Köstlichkeit gönnen ...

Franzbrötchen selber machen : die Zutaten

Für den Teig:

500 g Mehl

40 g Hefe

70 g weiche Butter

70 g Zucker

1 Prise Salz

1/4 l Milch

200 g kalte Butter

Außerdem:

150 g Zucker

2 TL Zimt

Mehl für die Arbeitsfläche

Und so geht es:

1.     Das Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Hefe hineinkrümeln. Die weiche Butter, den Zucker, das Salz auf dem Mehlrand verteilen. Milch erwärmen (lauwarm/fingerwarm) und über die Hefe gießen. Alle Zutaten von der Mitte aus mit den Händen oder den Knethaken des Handrührers verkneten und so lange durcharbeiten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Mit etwas Mehl bestäuben und zugedeckt an einem warmen Ort 25 Minuten gehen lassen.

2.     Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von 30x25 cm ausrollen. Die sehr kalte Butter in dünne Scheiben schneiden und eine Teighälfte damit belegen. Die andere Teighälfte darüber klappen, die Kanten zusammendrücken und unter das Teigstück schieben. Nun das Teigstück zu einem noch größerem Rechteck von 50x30 cm auswellen. Von der Schmalseite her ein Drittel zur Mitte hin einschlagen und das letzte Drittel darüber klappen, so dass 3 Teigschichten übereinander liegen. 15–20 Minuten kühl stellen.

3.     Teigstück zu einem Rechteck von 80x40 cm ausrollen, mit etwas Wasser bestreichen und mit Zimtzucker bestreuen. Das Teigstück von der Längsseite her zu einer ca. 6 cm breiten, abgeflachten Rolle aufrollen und in ca. 4 cm breite Stücke schneiden (Die Nahtstelle muss unten liegen!).

4.     Mit einem Kochlöffelstiel Stücke in der Mitte parallel zu den Schnittflächen kräftig eindrücken. Franzbrötchen im Abstand von 4–5 cm auf zwei gefettete Backbleche setzen, zudecken und 15–20 Minuten gehen lassen (ein Blech an einem warmen, das andere an einem kühlen Ort). Zuerst die Brötchen auf dem ersten (warmer Ort), dann die auf dem zweiten Blech im vorgeheizten Backofen auf der 2. Schiene von unten bei 200 °C 20–25 Minuten backen, anschließend 5 Minuten im ausgeschalteten Ofen ruhen lassen, servieren.

Wir sagen Moin, moin und Guten Appetit!

(chil)

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Hmmm, lecker. Wir kommen gerade aus Hamburg von einer Städtereise. Habe dort auch zum ersten Mal Franzbrötchen gegessen. Die gibt es dort in allen Variationen, sogar mit Milchreise on top. Sehr gut! Aber natürlich wirklich kalorienreich. Übrigens in Hamburg sagt man "Moin" (Habe ich mir sagen lassen). Grüße aus dem Taunus
 
Hört sich gut an, doch der Arbeitsaufwand scheint doch ziemlich kompliziert zu sein.Aber es lohnt sich bestimmt es einmal zu versuchen