Ernährung bei Durchfall | EAT SMARTER
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Ernährung bei Krankheiten

Ernährung bei Durchfall

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An Nahrungsaufnahme ist bei Durchfall im ersten Augenblick nicht zu denken. Aber die richtige Ernährung bei Durchfall kann helfen, sich schon nach wenigen Tagen wieder fit zu fühlen.

Ernährung bei Durchfall – von Tee, Zwieback und Bananen

Jeder Mensch hatte ihn schon mal – Durchfall. Zum unbeherrschbaren Stuhldrang gesellen sich oft Bauchkrämpfe. An Nahrungsaufnahme ist im ersten Augenblick meist gar nicht zu denken. Aber die richtige Ernährung bei Durchfall kann helfen, sich schon nach wenigen Tagen wieder fit zu fühlen.

Woher kommt Durchfall?

Die häufigsten Ursachen für Durchfall sind Lebensmittelvergiftungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten. Doch auch Angst- und Stresssituationen oder die bloße Aufnahme einer großen Menge an Koffein können zu Durchfallerkrankungen führen. Chronisch entzündliche Darmkrankheiten, Alkoholismus oder Tumore gehören zu den gravierenderen Auslösern. 

Ernährung bei Durchfall beginnt mit Getränken

Bei Durchfall, der nur ein bis zwei Tage dauert und in der Regel keinen Arztbesuch nötig macht, hilft der Patient sich selbst. Er muss insbesondere die Flüssigkeitsverluste ausgleichen und viel trinken. Nur so verhindert der Betroffene eine Austrocknung des Körpers. Diese droht insbesondere bei Säugligen unter sechs Monaten. Auch ältere Menschen sind gefährdet, da sie ohnehin zur Austrocknung neigen. Für gesunde Erwachsene gilt eine Flüssigkeitszufuhr von zweieinhalb bis zu drei Litern pro Tag. Säuglinge und Kinder sollten täglich mindestens 80 bis 150 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht trinken. Spezielle Zucker-Elektrolytlösungen aus der Apotheke helfen, den Salz- und Flüssigkeitsmangel auszugleichen. In leichten Fällen können Patienten auch Tee, Fleischbrühe oder stilles Mineralwasser zu sich nehmen. Bei schweren Fällen allerdings muss die Flüssigkeit unter medizinischer Aufsicht über die Blutbahn zugeführt werden.

Finger weg von Cola

Das beliebteste Hausmittel bei Durchfall ist Cola. Das rührt daher, dass Ärzte Patienten empfehlen, den Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust des Körpers auszugleichen. Neben Wasser und Elektrolyten sei Glucose wichtig, da diese die Aufnahme des Wassers durch die Darmschleimhaut erleichtere. Wasser, Salze, Zucker: In Cola, kombiniert mit Salzstangen, ist all das enthalten. Leider ohne großen Nutzen für die Ernährung bei Durchfall, erklärt Silke Hölzer von der Zentrale für Ernährungsberatung in Hamburg: Schuld daran ist der hohe Zuckergehalt in Cola, der noch mehr Wasser im Darm bindet und damit den Durchfall schürt. Die Folgen sind ein Natriumüberschuss im Blut.

Ernährung bei Durchfall: Was können Patienten essen?

Je nach Befinden ist es in der Ernährung bei Durchfall sinnvoll, vorübergehend auf feste Nahrung zu verzichten. Aber auch wenn zunächst oft die Lust auf Essen vergeht: Gerade Kinder sollten nicht zu lange pausieren. Sobald möglich, können kleine Mengen die Ernährung bei Durchfall einführen. Gut geeignet ist dafür eine leichte und fettarme Kost: Zwieback, pürierte Banane, Salzstangen oder Reis. Erst am zweiten oder dritten Tag rät Expertin Silke Hölzer wegen der Fruchtsäure auch zu geriebenem Apfel.

Fasten heilt nicht immer

Manche Experten raten dazu, bei Durchfall zu fasten. Das ist nur bedingt sinnvoll. Entweder gibt der Darm infolge einer Entzündung vermehrt Wasser und Salze, gegebenenfalls sogar Schleim und Blut ab. Diese Art von Durchfall hört durch Fasten nicht auf. Zu dieser Erkrankung kommt es zum Beispiel, wenn Viren oder Bakterien im Spiel sind. Möglich ist auch, dass Stoffe im Darm bleiben, zum Beispiel Stärke und Fett aus der aufgenommenen Nahrung. Sie binden die Flüssigkeit und führen zu einer so genannten osmotischen Diarrhö. Diese wiederum klingt nach dem Fasten ab. Auslöser kann eine Aufnahmestörung von Kohlenhydraten wie Milchzucker oder Fruchtzucker sein. 

Vital- und Mineralstoffe unterstützen die Ernährung bei Durchfall

Durchfall zieht die körpereigenen Vital- und Mineralstoffvorräte in Mitleidenschaft. Müdigkeit und Energielosigkeit sind die ersten Folgen. Spätestens nach Abklingen der ersten Beschwerden sollte daher die Ernährung bei Durchfall besonders vital- und mineralstoffreich sein. Dann können Betroffene das Toilettenhäuschen bald wieder verlassen.

 

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