Pesto selber machen | EAT SMARTER
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Do it Yourself

So können Sie Pesto selber machen

Pesto selber machen – so funktioniert's Pesto selber machen – so funktioniert's

Lange galt Pesto als Geheimtipp aus Italien, heute hat fast jeder ein kleines Pesto-Gläschen in seiner Küche stehen. Am besten schmeckt die grüne Paste aber selber gemacht. Und das ist gar nicht so schwer. EAT SMARTER verrät Ihnen, wie Sie Pesto selber machen können.

Früher kannte man Pesto nur aus dem Italienurlaub, doch mittlerweile ist die grüne Paste auch aus deutschen Küchen nicht mehr wegzudenken. Doch das Pesto, welches in den meisten Supermärkten und Discountern angeboten wird, hat mit dem italienischen Original-Produkt nicht mehr viel zu tun: Wertvolle Zutaten werden durch billigere Alternativen ersetzt – auf Kosten des Geschmacks.

Die beste Alternative: Pesto selber machen. Das ist ganz einfach und geht ruck-zuck. Das klassische Pesto – das Pesto alla genovese – besteht nur aus wenigen Zutaten:

Rezept für selbst gemachtes Pesto alla genovese

Zutaten für Pesto alla genovese

  • 2 Bund Basilikum
  • 2 EL Pinienkerne
  • 70 g Parmesan oder Pecorino (Hartkäse aus Schafsmilch)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 150 ml hochwertiges Olivenöl

Die Zubereitung

1. Rösten Sie die Pinienkerne in einer Pfanne (ohne Fett).
2. Zupfen Sie die Basilikumblätter ab. Diese dann waschen, trockenschütteln und hacken.
3. Knoblauchzehen schälen und hacken.
4. Parmesan reiben.
5. Pinienkerne, Basilikum, Knoblauch und Parmesan entweder mit einem Mörser zerreiben oder mit einem Pürierstab pürieren.
6. Nach und nach das Öl eingießen bis das Pesto die gewünschte Konsistenz erreicht hat.
7. Pesto auf die noch heiße Pasta geben – fertig!

Das selbstgemachte Pesto hält sich im Kühlschrank etwa zwei bis drei Wochen.

Tipp: Geben Sie auf die Oberfläche des fertigen Pestos (wenn es im Glas ist) noch etwas Olivenöl – so bleibt das Aroma besser erhalten.

Pesto selber machen: für Veganer

Auch Veganer brauchen nicht auf ein selbstgemachtes Pesto verzichten: Lassen Sie einfach den Käse weg und fügen Sie dafür etwas mehr Kerne hinzu. So bleibt auch die richtige Konsistenz erhalten.

Selbst gemachtes Pesto à la EAT SMARTER

Auch wenn Pesto nicht mehr Kalorien hat als andere Pastasaucen, so ist der Fettanteil relativ hoch. Bei EAT SMARTER gibt es ein leichtes Pesto: Hier ersetzen weiße Bohnen einen Großteil von Öl und Käse und liefern außer cremiger Bindung viel Eiweiß.

Seien Sie kreativ bei Ihrem selbstgemachten Pesto!

Sie mögen Basilikum nicht so gerne? Oder Sie haben gerade keine Pinienkerne zu Hause? Nicht schlimm – denn Sie können Pesto ganz nach Ihren Wünschen variieren. Basilikum lässt sich durch Petersilie oder Rucola ersetzen und Pinienkerne durch Cashews, Walnüsse oder Mandeln. Lassen Sie die Nüsse aber nicht vollständig weg: Sie geben der Paste Stabilität. Für ein rotes Pesto nehmen Sie anstatt Basilikum einfach getrocknete Tomaten und ein paar Chilischoten. Lust auf Süßes? Probieren Sie doch mal ein Pesto mit Minze aus. Wie Sie sehen: Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, Pesto abzuwandeln. Seien Sie kreativ und trauen Sie sich!

Pesto passt nicht nur zu Pasta

Auch wenn es die beliebteste Kombination ist: Sie können Pesto nicht nur mit Pasta essen. Man kann damit auch Saucen und Dressings würzen oder es als Pizzabelag nutzen (so wie bei unserer Polenta-Pizza). Andere tolle Pesto-Rezepte gibt es hier. Und leichte Pesto-Rezepte finden Sie hier.

Tipp: Selbstgemachtes Pesto eignet sich wunderbar als kleines Geschenk oder Mitbringsel. (bor)

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Pesto hält länger, wenn man den Käse erst unmittelbar vorm Servieren dazumixt, ausserdem Olivenölschicht im Glas auffüllen als “Versiegelung“ wie oben erwähnt. Trick für Pasta: kurz vorm Servieren heisses Nudelwasser (ca. 1-2EL) in die erwünschte Menge Pesto unterrühren, ausserdem noch ordentlich frisch geriebenen Parmesan reichen. Meine Mutter hat von italienischen Nachbarn noch den Trick, anstelle von Salz ein paar Sardellenfilets aus dem Glas ins Pestomix zu pürieren - und ich war sehr erstaunt, dass ich jahrelang diese Art Pesto mit Begeisterung gegessen hatte ohne etwas von dieser geheimen Zutat zu wissen (mir schmeckten Sardellen lange Zeit so GAR nicht, obwohl ja voller gesunder Omega-3 Fettsäuren...). Pesto schmeckt hervorragend zu Fisch, auch Fleisch (Huhn, Pute, Schwein), sowie als extrem leckere Suppenverfeinerung - Minestrone o.ä. Wer Kohlenhydratarme Ernährungsprinzipien befolgt, muss sich um den Fettgehalt nicht sorgen - im Gegenteil: gesunde Fettsäuren (aus gutem Olivenöl, also kaltgepresst/ extra vergine) sind wichtig, um fettlösliche Vitamine (E,D,K,A) überhaupt aufnehmen zu können!!!
 
Hallo zusammen, habe Pesto mit Cashew-Kernen gemach! Das Ergebnis war wunderbar. Beste Grüsse Heiner Kämpken
 
Als Ersatz für Butter aufs Brot. Unter Schinken, Salami ist es vorzüglich deftig und reizvoller als Butter. Eure Rucola Schinken Pizza ist ein Gedicht.