Glasnudeln | EAT SMARTER
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Glasnudeln

Glasnudeln

Ohne Glasnudeln geht in der asiatischen Küche fast nichts. Passt perfekt, denn die feinen Stärkefäden harmonieren mit fast allem, sind im Blitztempo einsatzbereit und dazu noch gesund. Alles über Glasnudeln lesen Sie hier!

Das sollten Sie über Glasnudeln wissen

Woher Glasnudeln ihren Namen haben, sieht man, sobald man sie gegart hat: Die im Rohzustand schneeweißen Nudeln sehen nach dem Einweichen oder kurzen Kochen in Wasser plötzlich durchsichtig aus.

Apropos Nudeln: Glasnudeln sind streng genommen gar keine Nudeln, denn die stellt man generell aus Hartweizen- bzw. Getreidemehl her. Die Basis für Glasnudeln besteht dagegen in der Regel aus der Stärke von Mung- oder Sojabohnen, manchmal auch aus Reisstärke.

Um die Stärke zu gewinnen, mahlt man die Bohnen so lange, bis man eine klebrige und süßlich schmeckende Masse bekommt. Diese wird mit frischem Wasser gemischt, bis der „Nudel“-Teig die gewünschte Konsistenz hat. Zum Schluss formt man die langen Glasnudeln und lässt sie trocknen.

Das besondere Kennzeichen von Glasnudeln ist neben ihrer überraschenden Verwandlung beim Garen vor allem ihre feine Form. In Japan nennt man die hauchdünnen Fäden aus Stärke auch ganz poetisch „Frühlingsregen“.

Nicht nur in Japan, sondern ebenso in allen anderen asiatischen Ländern gehören Glasnudeln zur Alltagsküche wie bei uns die Kartoffel.

Saison: Glasnudeln gibt es das ganze Jahr über.

Geschmack & Konsistenz: Glasnudeln schmecken eher neutral; nach dem Einweichen werden sie weich und etwas glitschig. Ihre Beschaffenheit erinnert dann etwas an Gelatine.

Herkunft: Glasnudeln stellt man schon seit Jahrhunderten im ganzen Fernen Osten her.

Wie gesund sind eigentlich Glasnudeln?

Für alle, die kein Gluten vertragen, sind Glasnudeln eine preiswerte und gesunde Alternative zu Nudeln aus Getreidemehl. Aber auch, wer mit Weizenmehl keine Probleme hat, kann sich freuen: Glasnudeln enthalten wesentlich weniger Fett als herkömmliche Pasta.

Der Kaloriengehalt ist zwar  bei Glasnudeln ungefähr gleich wie bei Weizennudeln – für Figurbewusste ist die asiatische Variante aber dennoch interessant. Denn in aller Regel rechnet man von Glasnudeln nur etwa 40-50 g pro Portion.

Nährwerte von Glasnudeln pro 100 Gramm  
Kalorien 350
Eiweiß 0,5 g
Fett 0,2 g
Kohlenhydrate 85 g
Ballaststoffe 1 g

Einkaufs- und Küchentipps für Glasnudeln

Einkauf: Glasnudeln gibt es mittlerweile in jedem Super- und Discountmarkt, außerdem bekommt man sie natürlich in Asia-Shops sowie im Bio- und Reformhandel. Die gebräuchlichste Packungsgröße enthält 100 g Glasnudeln, die mit weißem Bindfaden zusammengebunden wurden.

Lagerung: Wenn man Glasnudeln kühl und trocken aufbewahrt, halten sie sich fast unbegrenzt.

Vorbereitung: Glasnudeln sind blitzschnell fertig. Man entfernt die Fäden, weicht die Glasnudeln nach Anleitung auf der Packung in heißem Wasser ein oder überbrüht sie ganz kurz – schon sind sie fertig!

Wer mag, kann Glasnudeln nach dem Einweichen und Abtropfen auch noch mit der Küchenschere oder dem Messer kleiner schneiden.

Apropos abtropfen lassen: das ist besonders dann wichtig, wenn Sie die Glasnudeln frittieren oder braten wollen!

Zubereitungstipps für Glasnudeln

Das Geniale an Glasnudeln in der Küche liegt auf der Hand: Sie sind nicht nur in 2-3 Minuten fertig, sondern sie passen zu einfach allem.

Ob Gemüse, Fleisch, Geflügel, Fisch, Garnelen, Meeresfrüchte oder Tofu und Tempeh: Glasnudeln sind immer eine perfekte Begleitung.

Auch an fast jede denkbare Zubereitungsart passen sich Glasnudeln ohne Zicken an – man kann sie als Suppeneinlage ebenso verwenden wie als Salatzutat oder Zutat im Wokgericht; man kann sie braten oder knusprig frittieren.

Rezepte mit Glasnudeln:

Rezepte mit Glasnudeln finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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