Warum nehme ich nicht ab? Die größten Blockaden | EAT SMARTER
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Sophia Thiel

Gesünder essen

Große Blockaden: Warum nehme ich nicht ab?

„Warum nehme ich nicht ab?“ Manchmal kann diese Frage zu einer echten Belastung werden. Obwohl man versucht, Kalorien zu sparen oder sich an einen Diät-Plan zu halten wollen die Pfunde einfach nicht purzeln. Häufig können dahinter Gründe stecken, die man erst entdeckt, wenn man noch einmal genau darüber nachdenkt. Und das machen wir heute: EAT SMARTER stellt die größten Abnehmblockaden vor.

Abnehmen ohne Sport und Diät

Wenn Stress das Abnehmen verhindert

Gesundes Abnehmen und Stress passen einfach nicht gut zusammen. Der Grund: Wer unter Zeit- oder Termindruck steht, kann sein Essverhalten häufig nicht mehr so gut kontrollieren. Und plötzlich gibt es dann doch wieder die Augenblicke, in denen man zu Schokolade oder anderer Nervennahrung greift, die das Kalorienkonto wieder in die Höhe treiben.

Daneben kann Stress den Körper noch auf einer anderen Ebene blockieren: In Stresssituationen benötigt der Körper viel Magnesium. Reicht die Versorgung nicht aus, kann es zu Stoffwechselstörungen kommen. Was Sie dagegen tun können: Am besten ist es daher, wenn Sie Ihren Abnehmplan in einer weniger stressigen Zeit fassen. Geht das nicht, sollten Sie versuchen, sich ausreichend mit Magnesium zu versorgen.

Dabei können zum Beispiel Nüsse, Vollkornprodukte oder magnesiumreiche Mineralwasser hilfreich sein. Und versuchen Sie, sich trotzdem regelmäßige Auszeiten zu nehmen. Gehen Sie spazieren, machen Sie Radtouren oder versuchen Sie, mindestens eine halbe Stunde am Tag sportlich aktiv zu sein.

Wenn man sich zu wenig bewegt

Wer sich bei einer Diät zu wenig bewegt, kann zwar Gewicht verlieren, leider aber an den falschen Stellen. In solchen Situationen schaltet der Körper nämlich auf ein Notprogramm um. Weil der Körper nicht weiß, wie lange er hungern wird, behält er die Fettreserven so lange wie möglich bei. Die Energie gewinnt er dann aus den Proteinen der Muskelzellen.

Isst man wieder normal, sind die verlorenen Pfunde wieder drauf und man stellt sich erneut die Frage: Warum nehme ich nicht ab? Was Sie dagegen tun können: Nur wer sich regelmäßig bewegt, kann seinen Energieumsatz am effektivsten erhöhen: So kann der Körper mehr Energie verbrauchen, als er aufnimmt.

Wer daneben noch seine Muskeln trainiert, kann seinen Grundumsatz zusätzlich erhöhen, denn die Muskelzellen verbrauchen auch im Ruhezustand Energie. Suchen Sie nach einer Sportart, die Ihnen Spaß macht und verabreden Sie sich mit Freunden. So halten Sie besser durch. Bei uns finden Sie besten Sportarten für Einsteiger.

Richtig abnehmen: Sport machen

Wenn die Mahlzeiten nicht satt machen

Häufig versucht man beim Abnehmen die Hauptmahlzeiten kleiner ausfallen zu lassen, um so weniger Kalorien aufzunehmen. Klingt auf den ersten Blick nach einem guten Plan. Doch auch bei dieser Methode stellen sich viele Menschen nach einer Zeit die Frage: Warum nehme ich nicht ab?

Denn auch hier gibt es leider einen Haken: Fallen die Mahlzeiten zu klein aus, wird man nicht richtig satt – und greift dann wieder zu den kleinen, kalorienreichen Snacks. Was Sie dagegen tun können:  Achten Sie bei den Mahlzeiten darauf, dass Sie wirklich satt werden. Essen Sie langsam, denn das Sättigungsgefühl setzt in der Regel erst nach 15 Minuten ein.

Bei uns finden Sie eine große Auswahl an gesunden Rezepten. Gibt es dann doch wieder Augenblicke, in denen der Schokoriegel lockt, horchen Sie in sich hinein: Haben Sie nun wirklich Hunger oder einfach nur Appetit auf diesen süße Snack? Appetit lässt sich häufig wieder vertreiben, wenn Sie sich zum Beispiel ablenken.

Wenn der Darm nicht richtig mitmacht

Auch ein träger Darm kann dafür sorgen, dass die Pfunde nicht purzeln wollen. Der Grund: Wird die Nahrung nicht richtig verdaut, kann es zu Verstopfungen, Unwohlsein und Übergewicht kommen. Zu wenig Bewegung oder eine zu zucker- oder fleischlastige Ernährung können die Ursachen sein.

Was Sie dagegen tun können: Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Vollkorngetreide, Obst oder Gemüse halten die Verdauung auf Trab. Daneben sollten Sie sich regelmäßig bewegen und ausreichend trinken. Abführmittel sind dagegen keine gute Wahl: Sie entziehen dem Körper zusätzlich wichtige Nährstoffe.

Wenn man die Getränke nicht mitzählt

Ein häufiger Fehler bei Abnehmwilligen: Sie sparen zwar Kalorien bei den Mahlzeiten ein, beim Trinken achten Sie dann aber nicht darauf. Kalorienbomben wie Cola oder Softdrinks streichen sie vielleicht noch vom Speiseplan, aber auch in einem halben Liter O-Saft stecken schon 200 Kalorien.

Was Sie dagegen tun können: Machen Sie aus Fruchtsäften Schorlen – so werden sie figurfreundlicher. Ansonsten ist Wasser für Abnehmwillige der beste Durstlöscher.

Wenn man die falschen Kohlenhydrate isst

Nicht nur zu viel Fett kann der Figur schaden, die falschen Kohlenhydrate können es auch. Kurzkettige Kohlenhydrate wie Zucker oder Weißmehl treiben den Insulinspiegel in die Höhe. Langfristig kann dies die Insulinresistenz im Körper erhöhen, woraus sich Übergewicht oder Krankheiten wie Diabetes Typ II entwickeln können.

Was Sie dagegen tun können: Man braucht nicht auf Kohlenhydrate zu verzichten, man sollte nur die richtigen wählen. Langkettige Kohlenhydrate werden langsamer vom Körper verdaut und sorgen so für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl. Sie stecken in Vollkornprodukten, Reis oder Kartoffeln.


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Ich wiege 73kg und habe in zwei Monate 20kg dazu genommen... Also gewogen habe ich 58kg und jetzt 73 kg hilfe... Der Schock steht mir jeden Tag ins Gesicht wenn ich mich im Spiegel anschaue oder mich anziehen mnöchte und merke das die Hälfte der Kleidung nicht mehr passt... Und ich fühle mich auch nbicht mehr weiblich... Was soll ich machen um am schnellsten abnehmen zu können ... Soll ich mit diesem Pulver almased anfangen? Liegt das an den Stoffwechsel der sich geschlechtert hat weil damals nahm ich super schnell wieder ab... Was kann man tun um den Stoffwechsel anzuregen?? Was soll ich machen?
Bild des Benutzers EAT SMARTER
Liebe Beatrice-Roxana, eine Gewichtszunahme in so kurzer Zeit bei unverändertem Essverhalten kann ein Zeichen dafür sein, dass ein gesundheitliches Problem vorliegt. Am Besten vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Hausarzt, der Sie entsprechend untersuchen und beraten kann. Viele Grüße, Ihr EAT SMARTER-Team
 
Gewichtsprobleme? Lösung: 1. Vegetarier werden 2. Veganer werden 3. veganer Rohköstler werden 4. 3-4 Mal pro Woche mind. 1 Stunde Training (und damit meine ich nicht, mit 30 kg an der Beinpresse zu trainieren und dabei aufm iphone rumtippen) 5. alle Fette/Öle aus dem Haus schmeißen (kleine Mengen Nüsse und Samen dürfen bleiben). Dieses Problem existiert seit Schritt 3 für mich nicht mehr. Meinem Arzt fallen fast jedes Mal die Augen raus beim Ansehen meiner Blutwerte (das ist positiv gemeint). Neulich habe ich beim Blutspenden in Rekordzeit das Behältnis füllen können, die haben mich angeguckt..... Vergesst den ganzen Müll über notwendige Proteinmengen (kein Mensch braucht Hülsenfrüchte oder Molkereiprodukte) oder essentielle Fettsäuren und stopft euch mit grünblättrigem Gemüse, Obst und Wasser voll. Kaffee und Tee wirken nur aufputschend und färben die Zähne dunkel. Braucht keiner. Ich lebe seit mehreren Jahren so und es geht mir super. Für die Leute, die für einen gesunden Körper nicht bereit sind, ihre lebensverkürzenden Gewohnheiten abzulegen und u. a. das metabolische Syndrom entwickeln, habe ich kein Verständnis mehr, weil spätestens seit Erscheinen der China Study (Dr. Campbell) auch entsprechende, u n a b h ä n g i g e Literatur verfügbar ist (bei Google vegsource eingeben). Jeder ist seines Glückes Schmied, und wer das Eisen nicht anfassen will, von dem hoffe ich nur, dass er nicht in meiner Krankenkasse ist. Go vegan!!
 
Udo Pollmer wirft den Buchautoren vor, sie missbrauchten „schamlos den Namen einer der besten Studien, um damit ahnungslose Veganer zu verscheißern“. Gleiche man den Inhalt des Buches mit den Originaldaten ab, öffneten sich „Abgründe“. Die echte Studie von 1990 widerlege durchweg die Aussagen des Bestsellers. Exemplarisch prüft Pollmer die Autorenthese, dass Menschen, die viel Fett essen, häufiger an Krebs sterben. Dazu hätten die Autoren allerlei Zahlen aus allen möglichen Staaten dieser Welt zusammengetragen, nur nicht aus China. Denn laut der echten Chinastudie gebe es zwischen dem Fettverzehr und Krebs keinen Zusammenhang. Es gebe nicht mal einen Zusammenhang zwischen der Fettaufnahme und Herzinfarkten. Bei der Frage nach den Folgen von Fleischeiweiß böten die Originaldaten nicht den Hauch eines schädlichen Zusammenhangs, egal um welche Todesursache es auch immer gehe. Den „Coup der Autoren“ schätzt Pollmer als „wohlkalkuliert“ ein: Von der Originalstudie gebe es nicht allzu viele Exemplare. Die Veröffentlichung sei zum Teil auf Chinesisch erfolgt, der überwiegende Rest sei „Fachchinesisch – endlose Zahlkolonnen, kleingedruckt auf knapp 1000 Seiten“. Der Rezensent fragt: „Welcher Veganer würde sich schon die Mühe machen und den aktuellen Bestseller anhand der echten China Study auf seinen Wahrheitsgehalt überprüfen?
 
Freak! Hier ist nicht nur die Ernährung einseitig, sondern auch das Gedankengut!

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