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Dr. Ingo Froböse
14. November 2014

Hüpfen Sie sich fit!

Mini-Trampoline sind nur etwas für Kinder? Von wegen! Besonders Erwachsene können von dem effektiven Hüpf-Workout profitieren, indem sie ihre Kraft und Ausdauer stärken – und gleichzeitig jede Menge Spaß haben.

Ab auf's Trampolin! Ab auf's Trampolin!

Sie wollen Ihren Kreislauf ankurbeln? Dabei gleichzeitig die Muskulatur stärken und die Ausdauer verbessern? Dann ab aufs Trampolin! Das Sprungtraining ist effektiver als Joggen. Der Grund: Ihre Muskeln müssen bei jedem Schritt oder Hüpfer den instabilen Untergrund ausgleichen und die Schwerkraft überwinden. Davon profitiert auch die Gesundheit. „Das Training wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System, die Rückenmuskulatur und die Wirbelsäule aus. Es stärkt die Knochen und beugt Osteoporose vor. Außerdem unterstützt es die Beckenbodenmuskulatur – das ist nach einer Schwangerschaft und bei Inkontinenz hilfreich“, erklärt Prof. Froböse. Praktisch ist Trampolinspringen allemal: Man kann jederzeit zu Hause trainieren – dabei reichen 20 Minuten täglich, um von den gesundheitlichen Vorteilen zu profitieren.

Laufen oder Springen?

Für das Training auf dem Trampolin gibt es vier Techniken. Für Anfänger eignet sich das Wippen oder Walken. Ersteres dient dazu, sich bei geringer Belastung an das Trampolin zu gewöhnen. Beim Walken verbrennt man schon Fett und verbessert die Ausdauer. Trainierte Freizeitsportler können hingegen gleich mit dem Laufen einsteigen. Hierbei ist etwas Kondition gefordert und die Gelenke müssen stabil sein. Springen, die letzte Stufe, ist sehr anstrengend. Je höher und je häufiger man pro Zeiteinheit springt, desto trainierter muss der Körper sein. Allgemein gilt: lieber länger, aber dafür langsam trainieren. „Man muss sich unterfordert fühlen – und vom Trampolin runtersteigen mit dem Gefühl, noch ewig weitermachen zu können“, erklärt der Fitness-Experte.

Für wen ist das Training geeignet?

Ob Groß oder Klein: Trampolinspringen kann jeder. Auch für ältere Menschen ist das Training optimal. Prof. Froböse erklärt, warum: „Das Trampolin schult hervorragend die Koordination, also das Zusammenspiel der Nerven und Muskeln.“ Das Resultat sind eine bessere Balance und Körperhaltung. „Wer jedoch Rückenprobleme hat, zum Beispiel nach einem Bandscheibenvorfall, oder unter Schwindel leidet, sollte das Trampolin meiden“, so der Sportwissenschaftler.

Katharina Borgerding

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Man sollte aber das Trampolin mit den Gummibändern bevorzugen, da das normale mit den Metall-Spiralen zu hart ist.
 
Ich habe schon mehrere Jahre ein kleines Trampolin Zuhause. Das tägliche Hüpfen hat so viel freude gemacht, daß ich eines Tages wie berauscht runter gesprungen bin, viel zu weit und mit dem kleinen Zeh in der Wandecke gelandet bin. Der war dann gebrochen. Leider, leider habe ich seither noch keinen Neuanfang gefunden.
 
Es stimmt...ich springe, habe mit 56 immer bessere Figur, aaaber...springe zu toll..ich nehme es mir zu Herzen, langsamer und mäßiger zu üben. Ich kann Trampolin nur empfehlen, ich kann zu jeder Zeit drauf, nach der Arbeit springe ich (reines Gefühl) meinen ganzen Jobstress weg.