Fünf Argumente, auch im Winter Sport zu machen | EAT SMARTER
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Bleiben Sie in Bewegung

Fünf Argumente für Sport im Winter

Zugegeben: Kälte, Nässe und Dunkelheit sind nicht die idealsten Bedingungen, um im Winter draußen Sport zu treiben. Doch wer sich richtig vorbereitet, kann auch jetzt ohne Probleme trainieren. Und er profitiert von vielen Vorteilen, die eine regelmäßige Bewegung mit sich bringt. EAT SMARTER hat fünf davon zusammengefasst.

Walken oder Joggen gegen Migräne

Vor kurzem meldete die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft: Walken oder Joggen können die Dauer von Migräneattacken verringern. Dies gehe aus einer Untersuchung am Universitätsklinikum Kiel hervor. An der Untersuchung nahmen insgesamt 52 Patienten teil, die im Schnitt bereits seit 20 Jahren an Schmerzen litten. Sie sollten zehn Wochen lang dreimal pro Woche für 30 Minuten joggen oder walken. 28 Personen hielten durch. Das Ergebnis: Bei der Joggergruppe sank die Zahl der Migränetage um 17,2 Prozent, in der Walkinggruppe sank der Anteil um 1,3 Prozent. Die Vermutung: Durch die regelmäßige Bewegung kann durch Hormonausschüttung möglicherweise die individuelle Schmerzschwelle sinken.

Bewegung gegen Stress

Gerade vor den Feiertagen kann es ganz schön stressig werden: Sind alle Geschenke besorgt? Bekomme ich alle Termine unter einen Hut? Was wollten die Verwandten am Weihnachtstag noch mal essen? Ehe diese Fragen Sie in den Wahnsinn treiben: Nehmen Sie sich eine Auszeit, schlüpfen Sie in Ihre Trainingssachen und gehen Sie raus. Sport ist eine effektive Möglichkeit, um Stress abzubauen. Vor einiger Zeit wiesen amerikanische Forscher sogar nach, dass regelmäßige Bewegung auch Menschen mit schweren Depressionen helfen kann. Die im Journal of Clinical Psychiatry erschienende Studie kommt zu dem Schluss, dass regelmäßiger Sport bei einigen Menschen sogar genauso gut wie Medikamente wirken kann.

Sport für das Immunsystem

Gerade in der kalten Jahreszeit haben viele mit Erkältungen zu kämpfen. Der Grund: Der Körper braucht mehr Energie, um sich warm zu halten. Das kann die Immunabwehr schwächen. Wer sich allerdings regelmäßig bewegt kann damit auch die Thermoregulation seines Körpers verbessern. So kann man Krankheiten wie Schnupfen, Husten oder Bronchitis vorbeugen. Allerdings sollte die Bewegung in einem moderaten Maß erfolgen. Wer geschwächt ist und zu intensiv trainiert, kann dem Körper eher schaden.

Bewegung verlängert das Leben

Wer darauf allerdings achtet, hat durch regelmäßige Bewegung viele Vorteile zu erwarten. In diesem Jahr erschien in der Zeitschrift "The Lance" eine Studie, nach der bereits 15 Minuten Bewegung am Tag das Leben um bis zu drei Jahre verlängern können. Das Risiko für einen vorzeitigen Tod sank um 14 %. Daneben weiß man mittlerweile auch, dass regelmäßige Bewegung bestimmten Krebserkrankungen und Altersdemenz vorbeugen kann.

Sport optimiert den Fettstoffwechsel

Das wohl überzeugendste Argument für viele aber ist, dass Sport beim Schlankbleiben hilft. Und das gilt vor allem zwischen den Feiertagen. Wer sich regelmäßig bewegt, verbessert seinen Fettstoffwechsel. Durch das Training werden die Muskeln des Körpers, in denen der Körper die nötige Energie aus der Nahrung gewinnt, besser mit Adern verbunden werden. Wenn die Muskeln nun besser mit Sauerstoff versorgt sind, können sie das vorhandene Körperfett schneller in Energie umwandeln. Durch regelmäßiges Ausdauertraining, etwa Joggen, Radfahren oder Nordic-Walking, kann dieser Effekt erreicht werden. Im Idealfall kombinieren Sie dieses Programm mit einem Krafttraining: Hat der Körper nämlich mehr Muskeln, erhöht sich auch der Grundumsatz – und damit der Fettverbrauch. Also, schnüren Sie sich Ihre Schuhe und gehen Sie raus. EAT SMARTER verrät Ihnen, auf was Sie beim Walken oder Joggen im Winter achten müssen.

(wil)

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