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Tipps bei Hitze: Diese 7 Mythen sind falsch!

Zwar muss man in vielen Teilen Deutschlands immer wieder vergebens auf einen ordentlichen Sommer warten, aber hin und wieder lässt er sich doch blicken. Hand in Hand mit brütender Hitze kommt er einher und bringt zwar gute Laune, aber auch einige gesundheitliche Risiken. Und wie verhält man sich dann am besten? Der eine sagt so, der andere so. EAT SMARTER klärt auf, was an den Mythen dran ist und verrät Tipps, die wirklich helfen.

1. Im Schatten bekommt man keinen Sonnenbrand

Frau im Schatten

Die Sonne strahlt endlich wieder! Da strömen die Menschen nach draußen, recken ihre Gesichter gen Himmel und genießen die wohlige Wärme auf der Haut. Wem es zu heiß wird, der verzieht sich dann bald in den Schatten. Und das Gute: Da muss man sich ja nicht mal eincremen, denn im Schatten ist man ja vor der Sonne geschützt. 

Falsch!

Auch wenn Sie im Schatten sitzen, können noch etwa 40 Prozent der UV-Strahlen zu Ihnen durchdringen. Daher sollten Sie sich auch dann gut eincremen. 

Was sind UV-Strahlen?

UV steht für Ultraviolettstrahlung und bezeichnet das nicht sichtbare Sonnenlicht. Aber nur fünf Prozent der Sonneneinstrahlung, die auf die Erde trifft, ist UV-Strahlung. Es gibt drei verschiedene Arten von UV-Strahlen: UVA-, UVB- und UVC-Strahlen. UVC-Strahlen werden bereits von der Ozonschicht blockiert und gelangen so nicht zu uns.

UVA-Strahlen können Wolken, Glas und die Epidermis durchdringen. Sie machen ganze 95 Prozent der UV-Strahlen aus, die auf die Erdoberfläche treffen, und sind das ganze Jahr über da. Sie dringen bis ins Bindegewebe vor und können chronische Lichtschäden und Sonnenallergien verursachen.

So führen die UVA-Strahlen zwar zu keinen schmerzhaften Symptomen und erzeugen auch kaum Sonnenbrand, produzieren aber freie Radikale, die die Zellen langfristig verändern können. So werden auch die Kollagene geschädigt, wodurch die Haut an Spannkraft verliert und frühzeitig altert. Außerdem wird durch die Bildung freier Radikale das Melanomrisiko erhöht (1).

UVB-Strahlen sind für die Bräune verantwortlich, aber auch für Sonnenbrand und DNA-Schäden. Sie bilden die übrigen fünf Prozent der UV-Strahlen, die auf die Erdoberfläche gelangen. Da sie nicht durch Wolken oder Glas dringen, werden wir nicht dauerhaft von ihnen belastet. Sie können in die Epidermis, in die tiefere Hautschicht dringen. UVB-Strahlen können Verbrennungen, allergische Reaktionen und Hautkrebs auslösen. 

Schützen Sie Ihre Haut daher unbedingt vor UVA- und UVB-Strahlen. 

Kurzfassung

Die UVA- und UVB-Strahlen können zu langfristigen Hautschäden führen. Schatten allein ist kein ausreichender Sonnenschutz, da noch 40 Prozent der UV-Strahlen durchkommen. 

2. Wer sich eincremt, wird nicht braun

Sonnencreme

Endlich Sonne – jetzt nur noch braun werden! Da lässt man dann auch die Sonnencreme lieber weg, damit es noch schneller geht. Denn mit Sonnenmilch auf der Haut wird man ja nicht braun. 

Falsch!

Wer seine Haut nicht schützt, läuft Gefahr an Hautkrebs zu erkranken. Außerdem altert die Haut schneller und wird faltig. Der Sonnenschutz verhindert nicht die Bräunung, sondern man wird einfach langsamer braun, dafür hält die Bräune aber auch länger an.

Viele schrecken gerade vor den Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF) zurück, doch völlig zu Unrecht! Die Creme schützt lediglich vor dem Sonnenbrand. Und nicht nur der ist gefährlich: Je länger man sich der UV-Bestrahlung aussetzt, desto höher ist das Risiko, bleibende Schäden durch die UVA- und UVB-Strahlen zu erleiden. Also nicht warten, bis es rot wird oder wehtut!

Sie sollten Sonnenschutzmittel für die Haut etwa 30 Minuten vor dem Aufenthalt in der Sonne aufgetragen, für die Lippen sogar 45 bis 60 Minuten vorher. Seien Sie beim Cremen auch nicht zu sparsam, Erwachsene sollten etwa 30–40 Gramm verwenden. Informieren Sie sich auch über Ihren Hauttyp

Risiken bei Sonnencremes


Auch Sonnenschutz ist nicht ohne. Viele Cremes enthalten gesundheitlich bedenkliche Inhaltsstoffe. Lediglich Sonnenschutzmittel, die frei von Oxybenzon und Retinylpalmitat sind, seien sicher, so die Organisation EWG (Environmental Working Group).

Der Lichtschutzfilter Oxybenzon, ein Hormondisruptor und Allergen, kann zu Zellschädigungen und Hautkrebs führen. Hormondisruptoren sind Stoffe, die für die Gesundheit schädlich sein können, indem sie das Hormonsystem verändern. 

Retinylpalmitat, eine Form von Vitamin A, soll hingegen bei direkter Sonneneinstrahlung das Hautkrebsrisiko steigern. Studien zufolge traten bei der Verwendung dieses Stoffes in Sonnencremes vermehrt Hauttumore und Hautverletzungen auf. Auch die UV-Filterstoffe Titandioxid und Zinkoxid werden hinsichtlich ihrer Nebenwirkungen getestet.

Zudem empfiehlt die EWG eher Cremes als Spray. Sonnenschutzspray sei zwar am populärsten, jedoch bestehe hier ein Inhalationsrisiko und es decke auch nicht so gründlich ab, wie eine Creme (1).Achten Sie beim Kauf Ihrer Sonnencreme also genau auf die Inhaltsstoffe!

Sonnenschutz der Natur

Sie können auf natürliche Weise Ihre Haut gegen die Sonneneinstrahlung schützen, sollten dabei jedoch beachten, dass dies kein Ersatz für Sonnencreme ist!

Der Verzehr von Lebensmitteln wie Avocado und dunkler Schokolade, aber auch das Einreiben der Haut mit Oliven- oder Kokosöl schützen vor Hautalterung und UV-Einstrahlung. Kokosöl hat einen LSF von Sieben, das heißt es blockiert gerade mal 20 Prozent der UV-Strahlen (23, 4).

Die Flavonoide in dunkler Schokolade können gegen Hautschädigungen durch Sonneneinstrahlung schützen, den Blutfluss in die Haut fördern und die Hautdichte und -feuchtigkeit verbessern (45). 

 

Kurzfassung

Beim Sonnen ist der UV-Schutz extrem wichtig, cremen Sie sich daher immer gründlich und mit einem ausreichenden LSF ein. Achten Sie beim Kauf der Sonnencreme auf die Inhaltsstoffe und verwenden Sie lieber Cremes als Sprays. Lebensmittel wie Avocado, dunkle Schokolade, Oliven- und Kokosöl unterstützen die Haut auf natürliche Weise. 

3. Eiskalte Getränke sind eine gute Abkühlung

Drink 

Um der Hitze entgegenzuwirken, greift man schnell zu einem gekühlten Getränk – mit extra Eiswürfeln natürlich. Das ist doch gut für den Körper, weil es die Temperatur senkt.

Falsch!

Generell sollten Sie bei heißen Temperaturen auf jeden Fall ausreichend Wasser trinken. Täglich sollen es mindestens 1,5 Liter sein, bei heißen Temperaturen benötigt der Körper aber noch mehr! Hier können Sie ruhig die doppelte Menge trinken.

Doch eiskalte Getränke sind für den Magen nicht bekömmlich. Außerdem wird dadurch der Stoffwechsel angeregt, wodurch der Körper noch mehr schwitzt. Dabei gehen große Mengen an Kochsalz, Magnesium und anderen Salzen verloren. Trinken Sie also lieber Wasser, auch angereicherte Mineralwasser, und Fruchtsaftschorlen.

Getränke sollten maximal Körpertemperatur, also 37 Grad haben. Besonders gut bei Hitze ist lauwarmer Pfefferminztee, der durch seine Frische auch für Abkühlung sorgt. Alkohol sollten Sie auf jeden Fall vermeiden, da er zusätzlich die Blutgefäße erweitert und dem Körper Flüssigkeit entzieht – somit eine zusätzliche Belastung für den Körper darstellt. 

Der menschliche Körper besteht beim Mann zu 60 Prozent aus Wasser, bei der Frau 50 Prozent. Doch der Wasserhaushalt ändert sich ständig, beispielsweise durchs Schwitzen. Eine leichte Dehydration kann schon zu einer schlechteren Gehirnleistung führen (78). 

Warum ist Wasser so gesund?

Wasser ist allgemein wichtig für den Körper. Verschiedene Studien haben sich damit beschäftigt, welche gesundheitlichen Vorteile es mit sich bringt:

  • Es steigert die körperliche Leistungsfähigkeit (9).
  • Wasser wirkt sich positiv auf Energielevel und Gehirnaktivität aus (10, 11).
  • Es hilft gegen Kopfschmerzen, kann diese aber nur vorbeugen, wenn Sie durch Dehydration vorgerufen werden (12,13).
  • Wasser fördert die Verdauung und verhindert Verstopfung.
  • Viel Trinken hilft beim Abnehmen (14)

Übrigens: Von Dehydration spricht man, wenn der Körper ein bis drei Prozent an Körperwasser verliert. 

Kurzfassung

Auf eiskalte Getränke sollten Sie bei starker Hitze verzichten, da die den Stoffwechsel zusätzlich belasten. Trinken Sie stattdessen viel Wasser. Aber auch Pfefferminztee und Fruchtsaftschorlen sind gute kühle Erfrischungen und können den durchs Schwitzen veränderten Mineralstoffhaushalt wieder auffüllen. 

4. Bei Hitze nimmt man ab, weil man mehr schwitzt

Mann Sixpack

Manchmal wird Schwitzen mit Abnehmen gleichgesetzt. Und so brät man vielleicht in der Hitze, um ein paar Kilos zu verlieren. Doch ist das wirklich der Fall?

Nein!

Bei starker Hitze schwitzt der Körper vermehrt, jedoch handelt es sich hierbei lediglich um Wasser. Auf der Waage mag das dann zwar als ein "Weniger" aussehen, bedeutet jedoch nicht, dass Körperfett verbrannt wurde. Hitze führt nämlich nicht zu einem höheren Kalorienverbrauch, welcher für einen Gewichtsverlust notwendig ist. 

Zudem ist der Wasserverlust gefährlich. Denn Dehydration senkt das Energielevel und den Stoffwechsel, somit werden also sogar weniger Kalorien verbrannt.

Sport bei Hitze?

Generell sollten Sie bei heißen Temperaturen nur sehr vorsichtig Sport treiben. Wenn Sie die Möglichkeit haben, weichen Sie während dieser Zeit auf Wassersportarten aus, wie Schwimmen oder Wassergymnastik, oder machen Sie in kühlen Räumen Sport. 

Auch hier gilt, genug trinken, um den Wasserverlust durchs Schwitzen auszugleichen. Warum schwitzt der Körper überhaupt? Dadurch kann der Körper die Hitze loswerden. Hat er aber nicht mehr genug Wasser, um es auszuschwitzen, kann es schnell zu einem Hitzeschlag kommen. Auch die Muskeln brauchen Wasser, um überhaupt arbeiten zu können – wer zu wenig trinkt, ist schneller erschöpft.

Wenn Sie draußen Laufen gehen, suchen Sie sich eine Strecke aus, die schattig ist und an Trinkbrunnen vorbeiführt, oder nehmen Sie genug Wasser mit. Aber Vorsicht: Auch zu viel Trinken kann gefährlich sein. Wiegen Sie sich einmal vor und nach dem Laufen. Wenn Sie nach dem Sport mehr als 500 Gramm "zugenommen" haben, sollten Sie beim nächsten Mal etwas weniger trinken. 

Greifen Sie außerdem zu atmungsaktiver Kleidung, Sonnenbrille und Hut, benutzen Sie ein gutes Sonnenschutzmittel und laufen Sie eher auf sandigen Wegen als hitzeabsorbierenden Asphaltstraßen.

Kurzfassung

Bei hohen Temperaturen schwitzt der Körper mehr aus, jedoch nur Wasser und kein Körperfett. Daher ist es wichtig, den Wasserhaushalt wieder auszugleichen. Wer trotz Hitze Sport treibt, sollte hier sehr vorsichtig sein, genug trinken und auf ausreichenden Sonnenschutz achten. 

5. Eiskalte Duschen sind gut für den Körper

Duschen

Schnell einmal unter die eiskalte Dusche hüpfen und schon geht es einem besser. So wird auch der Körper auf eine bessere Temperatur gebracht. 

Falsch! 

Tatsächlich schaden Sie Ihrem Körper damit sogar. Durch den rasanten Wechsel von heiß zu kalt wird der Kreislauf belastet. Außerdem tritt danach genau die gegenteilige Wirkung ein. Nach der kalten Dusche werden Sie mehr schwitzen als vorher, weil der Körper versucht, die Temperatur wieder auszugleichen. Die Füße und Beine können Sie allerdings kalt abduschen. 

Was passiert mit dem Kreislauf?

Ist es heiß, gibt der Körper Wärme ab, um seine Körperkerntemperatur bei etwa 37 Grad Celsius zu halten. Das reguliert der Körper durchs Schwitzen. Die äußeren Gefäße in der Haut werden weiter, um die Wärme nach außen abzutransportieren. Bekommt der Körper dann nicht genug Wasser, zieht er es aus dem Blut. Dadurch verringert sich die Blutmenge aber, was zu einem kurzzeitigen niedrigeren Blutdruck führt. Jetzt muss das Herz also vermehrt pumpen, was den Körper noch mehr belastet. 

Menschen, die an niedrigem Blutdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden, sollten hier besonders aufpassen. Kippt der Kreislauf, macht sich das meist durch Müdigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen bemerkbar – daher fühlt man sich bei Hitze auch schnell schlapp.

Auch starke Temperaturschwankungen sind für den Körper anstrengend. Wenn die Temperaturen also an einem Tag stark steigen oder sinken, braucht der Körper etwas Zeit, um sich darauf einzustellen. 

Dem kann man entgegenwirken, indem man regelmäßig an der frischen Luft ist. Ein täglicher Spaziergang, aber auch Saunagänge und Wechselduschen härten den Körper ab.
 

Kurzfassung

Prävention ist stets der beste Weg, daher sollten Sie Ihren Kreislauf das ganze Jahr über stärken. Spaziergänge, Saunieren und Wechselduschen können helfen. Ist es erstmal heiß, sollten Sie auf eiskalte Duschen verzichten und lediglich Füße und Unterschenkel kalt abduschen, da sonst der Kreislauf zu sehr belastet wird. 

6. Weniger ist mehr

Bikini

Klar, am Strand schmeißt man sich eher in Bikini, Badeanzug oder -hose. Aber sollte man auch allgemein möglichst wenig tragen, wenn es heiß ist? 

Nein!

Es hat schon einen Grund, warum Beduinen in der Wüste lange Kleidung und Kopftücher tragen. Bei langer, luftiger Kleidung kann die Luft besser zirkulieren. Ist die Kleidung eng, staut sich die Luft und man schwitzt mehr. Zudem bietet lange Kleidung einen zusätzlichen Sonnenschutz. Aber bedenken Sie auch hier, dass es kein Ersatz für eine Sonnencreme ist. Mittlerweile gibt es aber auch Sonnenschutzkleidung, die einen höheren UV-Schutz hat. 

Kurzfassung

Bei heißen Temperaturen sollte man auf lockere, lange Kleidung setzen. So kann die Luft besser zirkulieren und man schwitzt weniger. 

7. Lüften bringt Kühlung

Fenster

Im Zimmer steht die Luft, draußen brütet die Hitze aber auch. Was nun? Fenster auf, damit wenigstens ein laues Lüftchen weht?

Nein!

Wer das Fenster öffnet, lässt die aufgewärmte Luft herein und steigert so die Temperaturen drinnen. Lüften Sie daher nur abends und lassen Sie das Fenster über Nacht offen, schließen es aber morgens direkt wieder. Tagsüber hilft es, die Fenster zu verdunkeln, da sich die Räume so langsamer aufheizen. Es gibt auch spezielle isolierende Abdunklungsrollos. 

Klimaanlagen sind oft die Alternative, aber nicht unbedingt sinnvoll. Der ständige Wechsel von heiß zu kalt kann zu Erkältungen und schweren Infektionen führen. Der Grund für die Infektionserkrankungen sind meist schlecht gewartete Geräte, in denen sich Bakterien, Keime und Pilze sammeln können. 

Kurzfassung

Vermeiden Sie zu plötzliche Temperaturschwankungen, da dies sehr belastend für den Körper ist und zu Erkältungen und Infektionen führen kann. Lüften Sie abends und nachts und dunkeln Sie tagsüber die Fenster ab. 

So sonnen Sie richtig

Strand

Neben den nun erwähnten Tipps, wie ausreichendem und richtigem Sonnenschutz, genug trinken, richtiger Kleidung und vorsichtiger körperlicher Belastung sollten Sie beim gezielten Sonnenbaden noch folgendes beachten:

  1. Nachcremen. Einmal Eincremen reicht nicht, da es nur einen begrenzten Zeitraum schützt. Das Nachcremen erneuert den Schutz zwar, aber verlängert ihn nicht. Außerdem: Auch gebräunte Haut braucht noch Sonnenschutz, da sie sonst (langfristige) Schäden nehmen kann. 
  2. Mittagssonne meiden. Sie sollten sich nicht zwischen elf und zwei Uhr mittags sonnen, da dann die UV-Strahlung am stärksten und aggressivsten ist. Möchten Sie dennoch draußen verweilen, setzen Sie sich in den Schatten. Beachten Sie aber auch hier, dass dies abhängig von der Schattenquelle kein vollkommener Sonnenschutz ist.
  3. Wasser verstärkt die UV-Strahlen. Nach dem Schwimmen sollten Sie unbedingt nachcremen, da sich der Sonnenschutz etwas gelöst haben kann. Außerdem ist die Sonne durch die Spiegelung auf der Wasseroberfläche viel stärker und etwa 60 Prozent der UVB- und sogar 85 Prozent der UVA-Strahlen reichen bis zu einen halben Meter ins Wasser. Das ist besonders gefährlich, da man durch die Kühle des Wassers nicht bemerkt, wie stark die Sonne ist. Verwenden Sie beim Schwimmen also wasserfesten Sonnenschutz, cremen Sie aber auch hier wiederholt nach. 
  4. Augen schützen. Vergessen Sie nicht, Ihre Augen vor den UV-Strahlen zu schützen. Kaufen Sie nur Sonnenbrillen mit dem CE-Zeichen, welches versichert, dass die Brille einen UV-Schutz für Licht von einer Wellenlänge bis 380 Nanometer hat. In Europa ist das CE-Zeichen Pflicht. Die Tönung der Gläser sagt übrigens nichts über den UV-Schutz aus. Braune, graue und grüne Gläser seien für die Augen jedoch am verträglichsten, da sie die Umgebungsfarben am wenigsten verfälschen. Lassen Sie sich beim Kauf einer Sonnenbrille vom Optiker oder Augenarzt beraten und vermeiden Sie billige Brillen aus Drogerie- oder Supermärkten.
  5. Danach eincremen. Auch nach dem Sonnenbad sollten Sie die Haut mit einer guten Feuchtigkeitslotion eincremen. Eine spezielle After-Sun-Lotion ist nicht nötig, kann bei Sonnenbrand aber Kühlung und Abhilfe verschaffen. 

Richtige Ernährung

An heißen Tagen sollten Sie außerdem auch auf Ihre Ernährung achten. Vermeiden Sie große, fettige und schwer verdauliche Mahlzeiten. Essen Sie eher wenige kleine, erfrischende Mahlzeiten wie Obst und Gemüse. Auch hier können Sie zu wasserhaltigen Lebensmitteln greifen, um so die Wasseraufnahme zu steigern.

Übrigens: Die Sonne vollkommen zu meiden ist auch nicht empfehlenswert, da es dann schnell zu einem Vitamin-D-Mangel kommen kann. Und wer sich richtig sonnt, für den ist die Sonne auch keine Gefahr. 

Kurzfassung

Sonnen ist generell nicht verboten, sondern sogar für die Vitamin-D-Produktion im Körper wichtig. Dabei sollte jedoch stets auf ausreichend Sonnenschutz und Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Vermeiden Sie außerdem die aggressive Mittagssonne und seien Sie vorsichtig in der Nähe von Wasser, da hier die Sonne stärker strahlt. 

Wissen zum Mitnehmen

Bei heißen Temperaturen ist es wichtig für ausreichend und richtigen Sonnenschutz zu sorgen – auch im Schatten und besonders im Wasser. Außerdem ist es wichtig, viel zu trinken, um den Wasserhaushalt im Körper wieder auszugleichen – dabei sollten die Getränke nicht zu kalt sein.

Kühle Fußbäder verschaffen Abkühlung, eisige Duschen sind jedoch schlecht für den Kreislauf. Meiden Sie generell die Mittagshitze, genießen Sie aber (geschützt) die Sonne, da Sie sonst einen Vitamin-D-Mangel bekommen können. 

Video: Hitze-Mythen widerlegt:

(lebu)

Weiterlesen: 


 

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