Untergewicht: Zunehmen – aber wie? | EAT SMARTER
5
1
Drucken
1
Untergewicht: Zunehmen – aber wie?Durchschnittliche Bewertung: 2.6155

Untergewicht: Zunehmen – aber wie?

Sie wollen zunehmen – aber wie? Sie wollen zunehmen – aber wie?

Mehr essen, könnte man sagen. Aber wenn es sich um Magersucht handelt, spielen psychische Gründe die zentrale Rolle, und mit Ernährungsratschlägen ist der Betreffenden kein bisschen gedient. Im Gegenteil: Mädchen und junge Frauen mit Essstörungen kennen sich oft in puncto Ernährung gut aus und setzen kalorienarmes Essen systematisch ein, um sich zu kasteien oder die Familie unter Druck zu setzen. Werden sie jedoch überredet oder gezwungen, gehaltvolle Lebensmittel zu essen, nehmen die jungen Frauen danach entweder Abführpillen oder sie erbrechen gleich nach der Mahlzeit. Hier hilft nur eine psychotherapeutische Behandlung.

Bei ungewolltem Untergewicht: Zunehmen – aber wie?

Untergewicht kann aber auch ungewollt entstehen. Oft sind Beschwerden des Verdauungstrakts die Ursache. Verliert jemand – ohne ersichtlichen Grund – plötzlich oder auch schleichend an Gewicht, ist das ein Alarmzeichen für schwere Erkrankungen und ein Grund, sofort zum Arzt zu gehen. Aber: Auch ein extrem dünner Mensch kann kerngesund und ausgesprochen leistungsfähig sein, wenn die Natur ihm ganz einfach einen besonders schlanken Körper mitgegeben hat. Solche schmalen, langgliedrigen Typen werden auch bei üppigster Kost nicht dicker und sollten sich mit ihrem ranken Körper abfinden. Andere beneiden sie darum. Anzeichen für bedenkliches Untergewicht können sein: andauernde Müdigkeit, Anfälligkeit für Infektionen, Schwindelgefühle, trockene Haut und brüchiges Haar, Störungen der Regelblutung und Unfruchtbarkeit. Falls Sie körperlich sehr aktiv sind und immer in Bewegung, kann es durchaus sein, dass Sie zu kalorienarm essen. Dann gönnen Sie sich ruhig öfter mal etwas Süßes und essen Sie Milchprodukte mit höherem Fettgehalt. Wenn Sie allerdings an Appetitmangel leiden und einfach nicht essen mögen, hilft Ihnen vielleicht vorübergehend eine energiereiche Trinknahrung aus der Apotheke. Bei anhaltendem Appetitverlust kommen Sie nicht darum herum, herauszufinden, welche seelischen Probleme Ihnen den Magen zuschnüren.
Ähnliche Artikel
Anti-Diät-Tag
Alle reden vom Abnehmen. Und vom dünn bleiben. Auf seine Figur zu achten ist ja auch gar nicht verkehrt – aber mitunter nimmt der Magerwahn ganz schön ungesunde Formen an. Ich finde: Am heutigen Anti-Diät-Tag können wir uns ruhig mal wieder auf unsere Kurven besinnen.
Vegetarier werden
Ob aus moralischen, gesundheitlichen oder aus modischen Gründen: Immer mehr Menschen entscheiden sich, Vegetarier oder Veganer zu werden. Dabei ist der Jahresanfang ein beliebter Zeitpunkt, um seine Ernährung umzustellen. Ich gebe Ihnen Tipps, wie Sie diesen guten Vorsatz auch dauerhaft durchhalten können.
Sie haben Vorratsschädlinge in der Küche? EAT SMARTER verrät, wie Sie die Schädlinge wieder loswerden.
Schreiben Sie einen Kommentar
 
Jedem das Seine Gruß Margot