Fast Food: unkompliziert, aber ohne Nährstoffe | EAT SMARTER
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Ernährungslehre

Fast Food: unkompliziert, aber ohne Nährstoffe

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Zu fettig, zu süß, zu salzig, zu wenig Ballaststoffe – auf Dauer kann Fast Food krank machen. Gegen einen Burger hin und wieder ist allerdings nichts einzuwenden.

Fast Food – der Name ist Programm

Burger, Pommes, Würstchen, Hotdogs, Döner, Pizza, Fischbrötchen... Der Snack für unterwegs! Die Liste der typischen Fast-Food-Gerichte ließe sich noch um einige ergänzen. Der Name Fast Food ist dabei Programm. Die Gerichte sind für den schnellen, unkomplizierten Verzehr gedacht. Gleichzeitig ist aber auch die Zubereitung extrem schnell. In Friteusen, auf dem Grill oder in der Mikrowelle werden die Fertigprodukte oder Tiefkühlkost gegart. Da Fast Food häufig einen zu hohen Fettgehalt hat, zu viel Salz und Zucker enthält, ebenso wie Weizenmehl, ist es sehr kalorienreich und liefert kaum Nährstoffe. Fast-Food-Gegner kritisieren außerdem die hohe Belastung für die Umwelt, da überwiegend Wegwerfgeschirr benutzt wird, viele tierische Produkte verarbeitet werden und lange Transportwege die Regel sind.

Macht Fast Food krank?

Fast Food hat kein gutes Image: zu fett, zu ungesund heißt es. Übergewicht, Herz-Kreislauferkrankungen, Leberschäden, Diabetes – Krankheiten, die immer wieder auf den Tisch kommen, sobald es um das schnelle Essen geht. Vor allem Kinder und Jugendliche mögen Fast Food. Nicht nur der Geschmack, auch die Tatsache, dass kaum auf Tischsitten geachtet wird, macht den Besuch von Schnellrestaurants sehr spannend. Doch ein übermäßiger Verzehr von Fast Food macht nicht nur dick, eine internationale Forschungsgruppe will jetzt einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Schnellgerichten und der steigenden Anzahl von allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen, Hautausschläge und Asthma bei Kindern und Jugendlichen herausgefunden haben. Drei Fast Food Mahlzeiten pro Wochen reichen offenbar, um das Erkrankungsrisiko zu steigern, während drei Obsteinheiten pro Woche schützen, so die Wissenschaftler. Ursache scheinen die Trans-Fettsäuren in Fast Food zu sein. „Gerade für Transfette (...) wird eine Verbindung mit Asthmaerkrankungen und Allergien angenommen.“, erklärt Professorin Gabriele Nagel von der Universität Ulm, die Mitglied der internationalen Forschungsgruppe ist.

Gibt es auch gesundes Fast Food?

Inzwischen gibt es vor allem in deutschen Großstädten Fast Food Restaurants, die gesundes Essen anbieten. Statt fettiger Pommes mit Currywurst werden frische Suppen, Sandwiches oder Salate angeboten, möglichst regional und nährstoffreich. Doch vielleicht muss man den geliebten Burger gar nicht gänzlich vom Speiseplan verbannen. Selbst die Deutsche Gesellschaft für Ernährung akzeptiert hin und wieder Fast Food, allerdings sollten frische Obst- oder Gemüsebeilagen dazu gegessen werden.

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