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Expertenrat Dr. Neele Pudelski

Was macht dick? 7 Gründe warum Menschen immer dicker werden!

In Deutschland sind bereits mehr als die Hälfte der Männer und über ein Drittel der Frauen übergewichtig. Aber was macht eigentlich dick? Und was können Sie selbst dagegen tun? EAT SMARTER erklärt Ihnen 7 Faktoren, warum die Menschen immer dicker werden!

Was macht uns dick? Was macht uns dick?

Zur Kurzfassung ►

Was macht uns dick?

Noch nie haben auf der Welt so viele dicke Menschen gelebt. Allein in Deutschland sind laut dem 13. DGE-Ernährungsberichts zur Übergewichtsentwicklung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) 59 Prozent der Männer und 37 Prozent der Frauen zu dick! Die DGE sieht die Gründe dafür vor allem im Ernährungsverhalten der Erwachsenen: Viele würden zu viele energiereiche Lebensmittel essen und sich dazu zu wenig bewegen.

Zudem enthalten gerade preiswerte und leckere Lebensmittel und Getränke oft zu viele Kalorien und sind nahezu überall verfügbar – egal ob zu Hause oder unterwegs. 

Ohnehin schon dicke Menschen werden zu dem auch immer dicker: Der Anteil an adipösen Männern ist seit 1999 um 40 Prozent gestiegen, bei den Frauen sind es 24,2 Prozent. 

Aber was macht dick? Und was können Sie tun, um dem entgegenzuwirken? EAT SMARTER klärt Sie über die 7 häufigsten Gründe für die gestiegene Fettleibigkeit auf und erklärt, wie Sie sich besser verhalten können!

Was macht dick? Diese 7 Gründe erklären es!

1. Zu viel Fast-Food

Burger, Fertigpizza oder Tiefkühlgerichte: Fast-Food ist unkompliziert, kann schnell zubereitet werden und macht (jedenfalls vorübergehend) satt. Wenn es ums Thema Kochen geht, stehen wir Deutschen immer weniger selbst am Herd, sondern wärmen oder backen uns lieber etwas auf. 

Laut dem Ernährungsreport des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sind es offenbar mehr Frauen (63 Prozent) als Männer (48 Prozent), die schnelles und einfaches Essen bevorzugen. Zudem greifen vor allem die 19 bis 29 Jährigen gerne und häufig zu Tiefkühlpizzen.

Auch wenn diese Mahlzeiten sehr schnell und unkompliziert zubereitet werden können, gibt es einige Gründe, die dagegen sprechen: Die meisten Fertiggerichte enthalten nicht nur zu viel Salz und Fett, sondern auch noch viele unnötige Zusatzstoffe, Aromen und Geschmacksverstärker.

Dazu findet man in Fast-Food so gut wie keine Ballaststoffe oder Nährstoffe, dafür aber umso mehr Kohlenhydrate. Dadurch wird der Blutzuckerspiegel kurzfristig hochgetrieben und fällt dann rapide wieder ab. Dies führt nur zu einem sehr kurzen Sättigungsgefühl und fördert Heißhungerattacken.

Das kurze Sättigungsgefühl führt außerdem dazu, dass wir generell größere Portionen zu uns nehmen und auch danach schneller wieder essen, was uns dick macht.

MERKE !

Fertiggerichte sind meist sehr stark verarbeitet und enthalten unnötig hohe Mengen an Salz, Fetten und Kohlenhydraten, dazu aber wenig Vitamine und Spurenelemente. Durch das nur kurze Sättigungsgefühl nehmen wir oft zu große Portionen auf und sind auch schnell wieder hungrig: Das macht dick.

Zucker macht dick

2. Zu viel Zucker

Dass ein hoher Zuckerkonsum dick macht und Süßigkeiten wie Schokolade, Weingummis und Co. nicht täglich auf dem Speiseplan landen sollten, ist mittlerweile fast jedem klar. Problematisch wird es aber, wenn es um versteckten und zugesetzten Zucker geht.

Oft ist Zucker nämlich nicht als solcher auf Zutatenlisten erkennbar, sondern versteckt hinter verschiedenen Bezeichnungen. Wie Sie Zucker erkennen und welcher Zucker sich hinter welcher Umschreibung versteckt, erfahren Sie hier!

Zuckerfallen ▶︎

Zudem enthalten auch viele Nahrungsmittel Zucker, die auf den ersten Blick nicht süß erscheinen: Tomatensauce, Rotkohl, fertige Salatdressings oder fettarmer Joghurt zum Beispiel. Über gesündere Zuckeralternativen können Sie sich hier informieren!

Ein erhöhter Zuckerkonsum macht aber nicht nur dick, sondern beeinträchtigt auch unsere Gesundheit. Studien zufolge verschlechtert zu viel Zucker den Stoffwechsel, führt zu einer erhöhten Einlagerung von Bauchfett, fördert das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken sowie allgemein an verschiedensten Herz-Kreislauf-Erkrankungen (1, 2, 3, 4).

MERKE !

Gerade zugesetzte und versteckte Zucker machen dick. Oft ist nicht bekannt, wie viel Zucker wirklich in Lebensmitteln steckt, da auf der Zutatenliste andere Bezeichnungen für Zucker verwendet werden.

3. Ungesundes Essen ist günstiger als Gesundes

700 Gramm Nackensteacks für 2,99 Euro, 500 Gramm Buttertoast für 55 Cent: Fakt ist, dass viele Lebensmittel wie zum Beispiel weißes Brot, Fertigprodukte und Fleisch günstiger sind als je zuvor. Auch Milch und Wurst sind preiswert und leicht erschwinglich, ganz im Gegensatz zu Gemüse und Obst.

Wie bereits in Punkt 1 erwähnt, enthalten Fertigprodukte und stark verarbeitete Lebensmittel wie weißer Toast jedoch oft zu viel Salz, Fette und Zucker, um damit einen halbwegs gesunden Lebensstil pflegen zu können. Zudem fehlen durch die einseitige Ernährung auch viele Vitamine und Spurenelemente, die für unseren Körper sehr wichtig sind. 

Wer nur ein begrenztes Budget im Monat für Lebensmittel und Getränke zur Verfügung hat, sollte darauf achten, saisonales Obst und Gemüse zu kaufen und auf Sonderangebote zu achten. Es müssen nicht unbedingt Trendlebensmittel wie Chiasamen, Kokoswasser oder Mandelmilch gekauft werden, um sich vernünftig zu ernähren. 

MERKE !

Verarbeitete Lebensmittel sind günstiger als Gemüse und Obst, tragen aber nicht zu einer gesunden Ernährung bei. Wer nur ein kleines Budget für Lebensmittel hat, sollte darauf achten, saisonales Obst und Gemüse zu kaufen, sowie auf Sonderangebote zurückzugreifen.

Softdrinks machen dick

4. Es werden zu viele Fruchtsaftgetränke und Softdrinks getrunken!

Fruchtsaftsäfte gibt es in verschiedensten Variationen, aber leider sind nicht alle davon gesund. Gerade bei Multivitaminsäften, ACE-Drinks und Fruchtnektar ist Vorsicht geboten. Oft verstecken sich neben dem natürlichen Zucker des Obstes noch zugesetzter Zucker und Aromen in den Getränken (5).

Setzen Sie deshalb lieber auf Direktsäfte oder frisch gepresste Fruchtsäfte und achten Sie auf die Zutatenliste: Je kürzer diese ist, desto besser!

Ähnlich verhält es sich mit Softdrinks. Die in bunten Flaschen angebotenen und viel beworbenen Colas, Limos und Co. sind weder eine gute Erfrischung, noch tragen Sie zu einer ausgewogenen Ernährung bei. Ganz im Gegenteil: Schon ein Glas Cola enthält fast die Maximalmenge an Zucker, die laut der DGE (Deutscher Gesellschaft für Ernährung) für einen Erwachsenen empfohlen wird.

Softdrinks und Fruchtsäfte machen vor allem deswegen dick, weil unser Gehirn (anders als bei festen Speisen) die aufgenommen Kalorien nicht als solche registriert. Das heißt, wenn wir 250 Kilokalorien über ein Glas Limonade aufnehmen, essen wir danach beim Mittagessen nicht weniger, obwohl wir ja bereits 250 Kilokalorien zu uns genommen haben. Das macht zuckerhaltige Getränke zu einem echten Dickmacher.

Zudem lösen sie aber nicht nur Übergewicht und Adipositas aus, bei regelmäßigem Konsum können weitere gesundheitliche Probleme wie etwa Diabetes Typ 2 oder Bluthochdruck auftreten (6, 7, 8).

Wie Sie guten Fruchtsaft erkennen und auf was Sie beim Kauf achten sollten, erfahren Sie hier!

MERKE !

Die aufgenommenen Kalorien von Softdrinks und Fruchtsäften werden von unserem Gehirn nicht als solche registriert, dadurch nehmen wir am Tag sehr viel mehr Kalorien auf, als wir brauchen. Das macht dick!

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Im Video: Die 7 Faktoren, die dick machen

 

Übersicht zu diesem Artikel
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